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 | Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Frauenkirche,
herrlich lau sind oftmals die Abende im August! Sie machen Lust, auch zu späterer Stunde noch einmal das Haus zu verlassen und nach Anregung oder Besinnung zu suchen. Die Frauenkirche möchte Ihnen hierfür ganz unterschiedliche Angebote machen.
Seit 2002 laden wir Nachtschwärmer ein, in der meditativen Atmosphäre der Unterkirche gedankenvollen Texten und ruhiger Musik zu lauschen. In diesem Jahr widmen sich die beliebten Nachtschwärmermeditationen den vier Elementen: "Feuer, Erde, Luft und Wasser." Wer dem Thema "Gerechtigkeit" nachgehen möchte, dem sei der Vortrag von Ruprecht Polenz "9/11 - 10 Jahre danach" empfohlen. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages eröffnet damit den zweiten Teil der Vortragsreihe Forum Frauenkirche. Ebenfalls in diesen Tagen beginnt eine neue Predigtreihe in den Abendgottesdiensten, die sich mit dem Tageslauf beschäftigt. Musikliebhaber können sich im August an erstklassigen Künstlern erfreuen - u.a. Berlin Philharmonic Brass und das Blechbläserensemble Ludwig Güttler - und bei vier weiteren Konzerten vom Sommerangebot profitieren, bei dem zwei Tickets zum Preis von einem erworben werden können.
Vorausschauend auf den September sei noch auf eine neue Form der Erkundung der Frauenkirche aufmerksam gemacht: Auf einem spirituellen Erfahrungsweg können die Besucher am Abend des ersten Septembersamstags den gesamten Kirchbau von der Unterkirche bis zur Aussichtsplattform kennen lernen.
Vielleicht lenken Sie Ihre Schritte an einem der Sommerabende einmal in die Frauenkirche. Wir würden uns freuen.
Pfarrer Sebastian Feydt Christine Gräfin von Kageneck Pfarrer Holger Treutmann
PS: Alle Veranstaltungen der Frauenkirche finden Sie im Veranstaltungskalender. | |
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 | Nachtschwärmer hören vom "Wurzeln und Wachsen" und "tropfenweisen Träumereien"Wenn die Abende der Augustfreitage hereinbrechen, zieht es seit nunmehr zehn Jahren Nachtschwärmer in die Frauenkirche: In der ruhigen, kerzenerleuchteten Atmosphäre der Unterkirche suchen sie die Begegnung mit nachdenkenswerten Texten umspielt von jazziger Musik.
Mit "Feuer, Erde, Luft und Wasser" kreisen die diesjährigen vier Abende um die vier Elemente und erzählen vom Brausen des Himmels, dem Wurzeln und Wachsen, dem singenden Schweben im Sturm und tropfenweisen Träumereien. Der erste Abend, überschrieben mit "vom Himmel her ein Brausen", spürt mit Texten u.a. von Heine, Hoffmann und Gryphius dem Element "Feuer" nach. Wenn am zweiten Abend "vom Wurzeln und Wachsen" gesprochen wird, offenbaren Texte von Kafka, Emile Zola und Ingeborg Bachmann die Dimensionen des Erd-Elements: Festigkeit, Beständigkeit auf der einen, Schöpfung und Lebensquell auf der anderen Seite. In den zwei weiteren Nachtschwärmermeditationen "singend mit dem Sturme schweben" und "träumerisch und tropfenweis" fühlen sich die Zuhörer in die Elemente Luft und Wasser hinein.
Die Texte der vier Veranstaltungen lesen Karin Schwarke, Stephan Bischof, Cornelia Reimann, Jost Hasselhorn und Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. Jazzige Instrumentalmusik erklingt mit Almuth Schulz am Klavier, Juliane Gilbert am Cello, Frank Nestler am Saxophon und Frieder Zimmermann an Gitarre und Soundscapes. Traditionell beginnen die Nachtschwärmermeditationen um 22:22 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Nachtschwärmermeditationen 2011: 05. August 2011, 22.22 Uhr Feuer: „vom Himmel her ein Brausen...“ 12. August 2011, 22.22 Uhr Erde: „vom Wurzeln und Wachsen" 19. August 2011, 22.22 Uhr Luft: „singend mit dem Sturme schweben“ 26. August 2011, 22.22 Uhr Wasser: „träumerisch und tropfenweis“ | |
 | Ruprecht Polenz eröffnet zweiten Teil der Vortragsreihe "Forum Frauenkirche"Kaum fassbar waren die Bilder, die am 11. September 2001 aus Amerika um die Welt gingen: al-Quaida-Terroristen brachten die New Yorker Twin Towers zum Einsturz, beschädigten das Pentagon bei Washington und rissen über 3.000 Menschen mit in den Tod. Die USA antworteten auf die Anschläge mit einem "war on terror", der durch Kriege in Afghanistan und dem Irak sowie dem ersten NATO-Bündnisfall weltpolitische Auswirkungen hatte.
Zehn Jahre liegen diese Anschläge nunmehr zurück - ein Anlass, sich zu erinnern und sich die Auswirkungen und Konsequenzen vor Augen zu führen. Das soll im Rahmen der Vortragsreihe Forum Frauenkirche am 19. August um 20 Uhr geschehen. Mit Ruprecht Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, wird ein Redner zu erleben sein, der sich seit vielen Jahren intensiv mit Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik befasst. Mit seinem Vortrag "9/11 - 10 Jahre danach" eröffnet Polenz den zweiten Teil der Vortragsreihe zum Thema "Gerechtigkeit" und gleichzeitig die gleichnamige Tagung der Evangelischen Akademie Meißen.
Das Forum Frauenkirche ist eine Vortragsreihe, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven heraus einem Jahresthema widmet. 2011 steht es unter der Überschrift "Verhalten und Verhältnisse - Was heißt Gerechtigkeit?" und bietet Impulse durch Vertreter aus Politik, Literatur, Rechtswissenschaft, Philosophie und Theologie. Als Redner werden u.a. Klaus Töpfer, Durs Grünbein, Julian Nida-Rümelin, Klaus Tolksdorf, Otfried Höffe und Jürgen Schmude erwartet. Die Reihe wird organisiert von der Stiftung Frauenkirche Dresden in Kooperation mit der TU Dresden, dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und dem Freistaat Sachsen. Durch eine zusätzliche Kooperation mit Deutschlandradio Kultur werden einige der Veranstaltungen auch im Radio zu hören sein.
Vorschau auf die Veranstaltungen des Forum Frauenkirche 2011: 19.8. Ruprecht Polenz | 22.9. Podiumsdiskussion "Der Preis des Wohlstandes" u.a. mit Dr. Jügen Schmude, Prof. Dietrich Böhler und Dr. Theo Sommer | 25.9. "Gerechtigkeit in Zeiten der Globalisierung" Prof. Dr. Otfried Höffe | 29.9. "Klima, Ressourcen, Wachstum" Prof. Dr. Klaus Töpfer | 25.10. "Gerechtigkeit" Durs Grünbein | 10.11. "Gerechtigkeit bei Gericht" Prof. Dr. Klaus Tolksdorf | 15.11. "Internationale Gerechtigkeit" Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin | 16.11. "Reformation und Gerechtigkeit" Dr. Matthias Rößler
Mehr Informationen zum Vortrag von Ruprecht Polenz finden Sie im Veranstaltungskalender. | |
 | Sommerkonzerte zum Sommerpreis - Sie haben die Wahl!Für Musikliebhaber hält die Frauenkirche im August ein ganz besonderes Angebot parat: vier Konzerte - zwei Tickets - ein Preis! Bei vier ausgewählten Konzerten erhalten Sie zwei Tickets zum Preis von einem.
Sie haben die Wahl! Erleben Sie bspw. Jan Vogler und das Moritzburg Festival Orchester am Samstag, dem 13. August mit einem besonderen Programm, das u.a. John Traveners "The protecting veil" umfasst. Wie kaum ein anderer wird Vogler das Cello im Sinne Traveners "unablässig singen" lassen und das Streichorchester diesen Klang aufnehmen und weitertragen.
Sie mögen Orgelmusik? Aus New York anreisen wird der Organist Felix Hell, der im Rahmen der Dresdner Orgelwochen am Mittwoch, dem 24. August mit Werken von Bach, Franck, Barber und Willan zu erleben ist. Oder wie wäre es mit dem BACHzyklus-Konzert am Freitag, dem 26. August, bei dem Frauenkirchenkantor Matthias Grünert u.a. Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564, das Concerto G-Dur BWV 592 sowie Präludium und Fuge G-Dur BWV 541 zu Gehör bringt?
Ein kirchenmusikalisches Kleinod mit besonderer Besetzung ist zudem am Sonntag, dem 21. August in der Geistlichen Sonntagsmusik zu erleben: Unter der Leitung von Kantor Grünert musizieren Sopran-Solistinnen, Soprane des Kammerchores der Frauenkirche und die Dresdner Kammersolisten Johann Michael Haydns "Missa Sancti Nicolai Tolentini“.
Sa, 13. Aug., 20 Uhr Jan Vogler und das Moritzburg Festival Orchestra So, 21. Aug., 15 Uhr Geistliche Sonntagsmusik Mi, 24. Aug., 20 Uhr Intern. Dresdner Orgelwochen, Felix Hell Fr, 26. Aug., 20 Uhr BACHzyklus, Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
Karten für alle Konzerte sind ab dem 27. Juli erhältlich im Besucherzentrum Frauenkirche im Kulturpalast (Montag bis Samstag 9:30-18 Uhr) sowie beim Ticketservice, Georg-Treu-Platz 3, 1. OG (Montag bis Freitag 9-18 Uhr). | |
 | Neue Predigtreihe in den Abendgottesdiensten thematisiert den TageslaufDer Morgen – der Mittag – der Abend – die Nacht. Der Lauf eines Tages begleitet, bestimmt und prägt jeden Menschen in seinem Planen und Tun. Er gibt den Rhythmus des Lebens vor, trennt Tagesabschnitte voneinander und schafft dabei doch verbindende Strukturen: das morgendliche Erwachen und Aufbrechen, das mittägliche Einkehren und Verweilen, das abendliche Tagwerk Beenden und Heimkehren sowie das nächtliche Ruhen und Träumen. Im Einklang damit stehen die Tageszeitgebete - die Mette, das Mittagsgebet, die Vesper und das Komplet.
Diesen Stationen des täglichen Lebens widmet die Frauenkirche eine eigene Predigtreihe. Im Rahmen der sonntäglichen Abendgottesdienste um 18 Uhr werden vier Gastprediger zugehörige Bibelverse auslegen. Zu Beginn predigt am 31. Juli Kreuzkirchenpfarrer Joachim Zirkler über den "Morgen". Oberlandeskirchenrat Dr. Christoph Münchow spricht am 7. August über den "Mittag", ehe am 14. August Dr. Peter Meis den "Abend" ins Blickfeld rückt. Beschlossen wird die Reihe im anglikanischen Gottesdienst am 21. August, wenn Reverend Dean Mark Oakley, der Canon Treasurer der St. Paul's Cathedral, zur "Nacht" predigt.
Um biblische Betrachtungen in einen größeren Kontext stellen zu können, gibt es in den Abendgottesdiensten in der Frauenkirche seit 2006 thematische Reihen. Die Reihe zum Tageslauf ist die fünfte im aktuellen Jahr. Ihr werden dann noch Reihen zum Jahr der Taufe, zur Friedensdekade und zum Advent folgen.
Gottesdienste mit der Predigtreihe "Der Tageslauf": 31. Juli, 18 Uhr „Der Morgen" (Pfarrer Joachim Zirkler) 07. August, 18 Uhr „Der Mittag“(OLKR Dr. Christoph Münchow) 14. August, 18 Uhr „Der Abend“ (Superintendent Dr. Peter Meis) 21. August, 18 Uhr „Die Nacht“ (Rev. Dean Mark Oakley) | |
 | Mit Pauken und Trompeten: Berlin Philharmonic Brass und das Blechbläserensemble Ludwig Güttler zu GastBrilliante Bearbeitungen für Blechbläser erwartet die Besucher beim Konzert des Berlin Philharmonic Brass, dem Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker am Samstag, dem 20. August. Mit Auszügen aus Georg Friedrich Händels "Messias" und der "Feuerwerksmusik" werden die klangkräftigen Bläser die Konzertbesucher mit dem Esprit der Werke anstecken. Weitere Höhepunkte des Programms sind Bearbeitungen von Johann Sebastian Bachs "Englischer Suite Nr. 3" und dem "Brandenburgischen Konzert Nr. 3". Temperamentvoll wird es zudem mit Auszügen aus Georges Bizets "Carmen".
Virtuose Blechbläserklänge stehen auch am darauf folgenden Samstag, dem 27. August, auf dem Programm – dann aber in der erhebenden und festlichen Kombination mit der Königin der Instrumente, der Orgel. Das Blechbläserensemble Ludwig Güttler und der Organist Friedrich Kircheis, spielen unter der Leitung von Ludwig Güttler, der auch an der Trompete und dem Corno da caccia zu erleben sein wird, ein Programm mit Werken aus fünf Jahrhunderten. Unter anderem werden Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Richard Wagner erklingen.
Mehr Informationen zu diesen Konzerten finden Sie im Veranstaltungskalender: Berlin Philharmonic Brass | Blechbläserensemble Ludwig Güttler
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 | Die Frauenkirche mit allen Sinnen entdecken – Erfahrungsweg macht das möglichAm Samstag, dem 3. September öffnet die Frauenkirche Türen und Perspektiven: Dann sind die Besucher eingeladen, die Kirche auf eigenen Pfaden, aber geleitet durch Anregungen von der Unterkirche bis zur Kuppel zu entdecken.
Auf einem spirituellen Erfahrungsweg können die Besucher die Frauenkirche tatsächlich mit allen fünf Sinnen erkunden. "Was es braucht, ist Zeit, Offenheit und auch ein bisschen Mut, sich auf diesen Weg einzulassen", erklärt Dr. Anja Häse, Leiterin des Besucherdienstes. Schließlich kann man an verschiedenen Wegpunkten begleitet von Bibelworten bspw. den verwundeten Altar spüren, einen Klang aussenden, sich stärken oder stützen lassen.
"Mit dem Erfahrungsweg möchten wir eine Gelegenheit schaffen, die Botschaft der Frauenkirche einmal ganz persönlich werden zu lassen", erklärt Dr. Anja Häse. Ein vorab ausgehändigter Plan soll die Möglichkeiten offenbaren, die ein jeder nach eigenem Ermessen wahrnimmt. Und nicht nur, wer alle 17 Stationen wie die Kapellen der Unterkirche, den Altar, die Kanzel, das Turmkreuz oder die Betstuben im Hauptraum bis hin zur Wendelrampe und der Aussichtsplattform besucht, sollte Zeit mitbringen. "Zwei Stunden sollte man sich durchaus einplanen", schätzt Dr. Häse.
Der Erfahrungsweg ist ein offenes Angebot für alle Interessierten. 300 kostenlose Einlasskarten, die an den Vorverkaufsstellen der Stiftung Frauenkirche Dresden nachgefragt werden können, ermöglichen den Einlass. Der Weg beginnt am Abend des 3. September um 21 Uhr mit einem gemeinsamen einleitenden Impuls für alle Interessenten, ehe dann jeder seinen eigenen Weg beschreitet. | |
So können Sie die Stiftung Frauenkirche Dresden erreichen
Stiftung Frauenkirche Dresden · Georg-Treu-Platz 3 · 01067 Dresden
Tel. (0351) 656 06 100 · Fax (0351) 656 06 112 · E-Mail: stiftung@frauenkirche-dresden.de
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Impressum
Stiftung Frauenkirche Dresden · Georg-Treu-Platz 3 · 01067 Dresden
Tel. (0351) 656 06 100 · Fax (0351) 656 06 112 · E-Mail: stiftung@frauenkirche-dresden.de
Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Pfarrer Sebastian Feydt (Sprecher), Pfarrer Holger Treutmann, Dipl. rer. pol. Christine Gräfin von Kageneck
Inhaltlich Verantwortlich gemäß § 10 Absatz 3 MDStV ist die vertretungsberechtigte Geschäftsführung.
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