| Wenn der Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier. |
|
|
|
|
 | Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Frauenkirche,
der November ist gekommen, und in ihm begegnen sich Ende und Anfang. Am ersten Sonntag des Monats beginnt die nunmehr 32. Friedensdekade, die mit dem Buß- und Bettag ausklingt. Am darauf folgenden Toten- bzw. Ewigkeitssonntag endet dann das aktuelle Kirchenjahr. An diesem Tag erinnern wir uns an Menschen, die unseren Lebensweg begleitet, aber für immer verlassen haben. Tags darauf findet in der besonderen Atmosphäre der Unterkirche eine Andacht für Trauernde statt. Wer gerade in dieser Zeit des Reflektierens, Erinnerns und Neuausrichtens Trost oder Zuspruch sucht, sei an die Möglichkeit eines seelsorgerischen Gesprächs in der Frauenkirche erinnert. Seit nunmehr fünf Jahren sind die ehrenamtlichen Seelsorger im Kirchraum präsent.
Doch der November bietet nicht nur Abschied, sondern auch Neubeginn. Am Ende des Monats ist es Zeit, das neue Kirchenjahr mit der verheißungsvollen Adventszeit zu eröffnen. Ehe aber der Herrnhuter Stern wieder in der Frauenkirche leuchtet, sind Sie und ihre Familien u.a. herzlich zu einem Gesprächskonzert für junge Leute und zwei spannenden Vorträgen zum Thema Gerechtigkeit eingeladen.
Wir wünschen Ihnen Zeit für Einkehr, Besinnung und Erbauung. Vielleicht finden Sie sie bei einem der Angebote der Frauenkirche. Wir würden uns freuen.
Pfarrer Sebastian Feydt Christine Gräfin von Kageneck Pfarrer Holger Treutmann
PS: Alle Veranstaltungen der Frauenkirche finden Sie im Veranstaltungskalender. | |
 | | |
 | Frauenkirche bringt sich mit verschiedenen Angeboten in die diesjährige FriedensDekade einMit einer Predigtreihe, Vorträgen und Andachten beteiligt sich die Frauenkirche an der diesjährigen FriedensDekade. Die bereits zum 32. Mal ausgerufene Aktion steht diesmal unter dem Motto „Gier – Macht – Krieg“.
In den Abendgottesdiensten am 6. und 13. November sowie im Gottesdienst am Buß- und Bettag wird jeweils eines der drei Themen den Schwerpunkt der Predigt bilden. Das Thema Macht im weiteren Sinne ist auch Gegenstand eines Vortrages von Prof. Dr. Klaus Tolksdorf. In dem ins Forum Frauenkirche eingebettete Vortrag thematisiert der Präsident des Bundesgerichtshofes am 10. November Macht und Ohnmacht der Judikative (siehe auch Folgebeitrag). Erstmals werden in der Zeit der FriedensDekade auch alle Andachten der Frauenkirche das Dekadenthema aufgreifen.
Damit unterstützt die Frauenkirche die konfessionsübergreifende Initiative „FriedensDekade“, die jährlich für den Zeitraum zwischen dem drittletzten Sonntag des Kirchenjahres und dem Buß- und Bettag ausgerufen wird. Sie ist eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Trägergruppe "Ökumenische Dekade für Frieden in Gerechtigkeit".
Predigtreihe: 6.11. Gier | 13.11. Macht | 16.11. Krieg Vortrag: 10.11. Gerechtigkeit bei Gericht - Klaus Tolksdorf | |
 | Zwei spannende Vorträge im Forum FrauenkircheSie wird meist mit verbundenen Augen, einer nicht austarierten Balkenwaage und einem Richtschwert dargestellt: Justitia, die Personifikation des Rechtswesens. Ohne Ansehen der Person, nach sorgfältiger Prüfung der Argumente soll sie - in dubio pro reo - Recht sprechen und selbiges gegebenenfalls mit der nötigen Härte durchsetzen. Doch sind Rechtsverständnis, Rechtswesen und Gerechtigkeit deckungsgleich? Darüber wird der nächste Redner im Forum Frauenkirche sprechen, wenn mit Klaus Tolksdorf der amtierende Präsident des Bundesgerichtshofs zu Gast sein wird. Am 10. November um 20 Uhr spricht er zum Thema "Gerechtigkeit bei Gericht". Nur wenige Tage später, am 16. November um 15 Uhr, ergreift dann der Präsident des Sächsischen Landtags, Matthias Rößler, das Wort. Am Buß- und Bettag wird er sich mit dem Thema "Reformation und Freiheit" beschäftigen.
Beide Vorträge sind Teil der Reihe Forum Frauenkirche, das die Stiftung Frauenkirche in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden, dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und der Sächsischen Staatskanzlei organisiert. Traditioneller weiterer Partner ist beim Buß- und Bettagsvortrag der Johann Amos Comenius Club.
10. November, 20 Uhr: Klaus Tolksdorf spricht zu "Gerechtigkeit bei Gericht" 16. November, 15 Uhr: Matthias Rößler thematisiert die "Lutherdekade 2011: Reformation und Freiheit" | |
 | Händels Messias für junge Ohren: Ludwig Güttler stellt das Werk vorNur 24 Tage hat Georg Friedrich Händel gebraucht, um eines seiner Meisterwerke zu komponieren: den "Messias". "Edle Unterhaltung" habe er damit geboten, sagte ihm einst ein englischer Aristokrat. Händel fühlte sich missverstanden, hatte er doch tiefergehende Botschaften vermitteln wollen. Die hatte aber auch die Kirche nicht erkannt, denn sie lehnte das Werk als unkonventionell und unreligiös ab. Dem Zuspruch durch das Publikum schadete das in keinster Weise – bis heute ist "The Messiah" sehr beliebt, gerade beim jungen Publikum.
Und genau das ist besonders angesprochen, wenn die Frauenkirche am 4. November zum Gesprächskonzert für junge Leute einlädt: In kurzweiliger und informativer Form werden die Musiker um Startrompeter Ludwig Güttler gemeinsam mit Moderator Milko Kersten das Werk nicht nur hörbar, sondern auch verständlich machen. Das 60-minütige Angebot wird spannende Begegnungen mit klassischer Musik, dem Komponisten Händel und den heutigen Künstlern ermöglichen.
Die Gesprächskonzerte für junge Leute in der Frauenkirche sind Teil der Aktion „Dresdner Schulkonzert“, bei der Dresdner Kultureinrichtungen mit Schulkonzerten Jugendliche für die klassische Musik begeistern möchten. Tickets zwischen 10 und 19 EUR (für junge Leute bis 27 Jahre 50% Ermäßigung) sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.
4. November, 19:30 Uhr: Gesprächskonzert für junge Leute | |
 | Trauer spüren, Trost suchen: Andacht für Trauende in der UnterkircheDer Verlust eines Menschen ist ein tiefer Einschnitt, ganz egal welche Umstände dazu geführt haben mögen. Ob schwere Krankheit oder mitten aus dem Leben heraus, ob im hohen Alter oder in jungen Jahren – Sterben und Tod bestürzen. Sie konfrontieren die Angehörigen mit Gefühlen wie Ohmacht, Schmerz und Einsamkeit. Aber auch Überforderung, Wut oder Enttäuschung sind emotionale Begleiter. Dies zu durchleben, prägt - und prägt sich ein.
Der Christliche Hospizdienst Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden laden Menschen, die im vergangenen Jahr oder auch weiter zurückliegend Menschen verloren haben, zu einer Andacht für Trauernde ein. In der besonderen Atmosphäre der Unterkirche soll der Suche nach Frieden, Ruhe und Trost Raum gegeben werden. Unabhängig von Gaube, Konfession oder Lebenssituation sind alle herzlich willkommen, Stärkung durch Musik, Texte, Klänge und Gebete zu erfahren. Die Andacht wird gestaltet von Frauenkirchenpfarrer Holger Treutmann, Dompfarrer Clemens Ullmann und dem Ensemble Consenza.
21. November 19:30 Uhr: Andacht für Trauende (in der Unterkirche) | |
 | Ein offenes Ohr finden: Seit fünf Jahren gibt es ein SeelsorgeangebotZwei Millionen Menschen besuchen die Frauenkirche Jahr für Jahr - und natürlich kommen viele, die die Frauenkirche besichtigen, einen Gottesdienst besuchen oder ein Konzert hören wollen. Aber es kommen auch Menschen ganz bewusst in diese Kirche, um inne zu halten, Rat zu suchen und Orientierung auf dem Lebensweg zu finden. Für sie sind die ehrenamtlichen Seelsorger da, die in der Regel von Montag bis Freitag zwei Stunden am Nachmittag im vorderen Teil des Seitenschiffs Platz nehmen. Dort sind sie leicht zu entdecken und anzusprechen. Das Gespräch, ein gemeinsames Gebet oder eine Segenung kann dort, ganz in der Nähe der Chorbalustrade, stattfinden oder aber auch in der ruhigen Atmosphäre der Taufkapelle.
Seit nunmehr fünf Jahren gibt es dieses Angebot, für das sich 10 ehrenamtliche Seelsorger engagieren. Eigens geschult und zur Vertraulichkeit verpflichtet, nehmen sie sich Zeit für die persönlichen Anliegen, Fragen und Probleme der Menschen. Respektvoll und offen begegnen sie ihrem jeweiligen Gegenüber und stellen sich auf dessen Bedürfnisse ein. Dabei gibt es keine Vorbedingungen - egal, ob Kirchenmitglied oder konfessionslos, ob gekommen mit dem einfachen Wunsch nach einem offenen Ohr, dem Austausch von Gedanken oder geistlichem Zuspruch, alle sind willkommen.
Seelsorgeangebot: i.d.R. Montag bis Freitag zwischen 14 und 16 Uhr im Kirchraum der Frauenkirche | |
 | Beginn der Adventszeit mit Konzerten und einer besonderen Predigtreihe"Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch" heißt es ursprünglich in Psalm 24. Aufgegriffen wurde der Vers nicht nur in einem bekannten Adventslied, sondern auch in einer Adventskantate Georg Philipp Telemanns, die im Rahmen des ZDF-Adventskonzertes erklingen wird. Unter der Leitung des disignierten Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Dresden Christian Thielemann musizieren u.a. der Bariton Thomas Hampson, der Chor der Sächsischen Staatsoper und die Staatskapelle. Zudem ist in dem Konzert, das am ersten Sonntag im Advent, dem 27. November, um 18 Uhr ausgestrahlt wird, auch Frauenkirchenorganist Samuel Kummer zu erleben.
Mit dieser bereits beim Wiederaufbau der Frauenkirche begründeten Tradition wird die Adventszeit stimmungsvoll eröffnet. Ebenfalls am ersten Adventssonntag beginnt eine passende Predigt- und eine Konzertreihe: In den Predigtreihen der Abendgottesdienste werden mit der Tür, dem Kranz, der Tanne und dem Stern Symbole des Advents thematisiert, am späten Abend dann erklingen bei den "Orgelnachmusiken bei Kerzenschein" barocke Orgelwerke im kerzenerleuchteten Kirchraum.
Adventskonzert: Aufzeichnung 26.11. 18 Uhr | Sendung 27.11. 18 Uhr, ZDF Predigtreihe: jeweils So 18 Uhr am 27.11. | 04.12. | 11.12. | 18.12. Orgelnachtmusiken: jeweils So 21 Uhr am 27.11. | 04.12. | 11.12. | 18.12.
Mehr zu den vielen Angeboten der Vorweihnachtszeit erfahren Sie im nächsten Newsletter. | |
So können Sie die Stiftung Frauenkirche Dresden erreichen
Stiftung Frauenkirche Dresden · Georg-Treu-Platz 3 · 01067 Dresden
Tel. (0351) 656 06 100 · Fax (0351) 656 06 112 · E-Mail: stiftung@frauenkirche-dresden.de
|
Impressum
Stiftung Frauenkirche Dresden · Georg-Treu-Platz 3 · 01067 Dresden
Tel. (0351) 656 06 100 · Fax (0351) 656 06 112 · E-Mail: stiftung@frauenkirche-dresden.de
Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Pfarrer Sebastian Feydt (Sprecher), Pfarrer Holger Treutmann, Dipl. rer. pol. Christine Gräfin von Kageneck
Inhaltlich Verantwortlich gemäß § 10 Absatz 3 MDStV ist die vertretungsberechtigte Geschäftsführung.
Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mailadressen findet nicht statt.
|
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mailadressen findet nicht statt.
Wenn Sie den Frauenkirchen-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen. Möchten Sie Ihre E-Mail-Adresse ändern, besuchen Sie bitte den Servicebereich.
Mit Ihren Anfragen oder Wünschen wenden Sie sich bitte direkt an newsletter@frauenkirche-dresden.de.
|
Irrtümer, Druck- und Schreibfehler sowie Preis- und Terminänderungen vorbehalten. 
|