| Wenn der Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier. |
|
|
|
|
 | Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Frauenkirche,
einerseits mit Wort und Klang, andererseits mit Stille lädt die Frauenkirche Dresden in diesem Jahr im zeitlichen Umfeld des 13. Februars ein, der Zerstörung Dresdens vor 67 Jahren zu gedenken und zugleich für Frieden und Versöhnung einzutreten. Neben dem traditionellen stillen Gedenken auf dem Neumarkt und in der Kirche setzen die Uraufführung des Dresden-Requiems von Lera Auerbach, Gastauftritte des Knaben- und Männerchores der Kathedrale von Coventry und eine Podiumsdiskussion Akzente.
Liebhaber von Orgelklängen werden sich freuen zu hören, dass der Dresdner Orgelzyklus ins siebte Jahr geht – das Eröffnungskonzert findet kommende Woche in der Frauenkirche statt. Und besonders an alle jugendlichen Leser dieses Newsletters sei der Ruf gerichtet, als Friedenstreiber zu Pfingsten nach Dresden zu kommen: die Anmeldung für die zweite EVA Peace Academy startet diesen Monat.
Die Frauenkirche ist Ort der Erinnerung und der Hoffnung. Möge das Verbindende dieser scheinbaren Gegensätze in den kommenden Tagen besonders deutlich werden.
Pfarrer Sebastian Feydt Christine Gräfin von Kageneck Pfarrer Holger Treutmann
PS: Aktuell informieren wir im Veranstaltungskalender und bei Facebook. | |
 | | |
 | Erinnern und Versöhnen – Frauenkirche erinnert der Zerstörung Dresdens vor 67 JahrenDer 13. Februar ist für Dresden ein Tag des Gedenkens an seine Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges. Dann ist die Frauenkirche über den gesamten Tag Ort des Erinnerns. Ab 10 Uhr kann die Kirche besichtigt werden, um 12 und 18 Uhr finden Friedensandachten statt. Die abendliche Andacht wird von Zeitzeugen mitgestaltet und besucht. Am späten Abend, im Anschluss an das gemeinsame Geläut aller Dresdner Kirchenglocken, öffnet die Kirche zur traditionellen Nacht der Stille. Das seit dem Jahr 2000 gemeinsam von Stiftung und dem Evangelisch-Lutherischen Stadtjugendpfarramt Dresden organisierte Angebot steht unter der Überschrift "Wachen und Beten für die Überwindung von Rassismus, Krieg und Gewalt".
Die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V. lädt von 14 Uhr bis 22 Uhr wieder zum stillen Gedenken und Erinnern, zu Gesprächen und Begegnungen vor der Frauenkirche ein. Gegen eine Spende werden Kerzen bereitgehalten. Sie sind ein Zeichen des wahrhaftigen Erinnerns an die Opfer des Zweiten Weltkrieges und der Gewaltherrschaft und eine Mahnung gegen jeden Missbrauch des Gedenktages. Wie in den vergangenen Jahren wird auf die Fassade der Frauenkirche wieder eine brennende Kerze projiziert. Ein Höhepunkt der Gedenkveranstaltung vor der Frauenkirche wird die Installation „10.000 Kerzen für Dresden“ auf dem Neumarkt sein. Alle sind eingeladen, von 18:30 bis 22 Uhr aus tausenden Lichtern eine fast 20 Meter große Kerze zu bilden. Sie wird ein Symbol für das friedliche, demokratische und weltoffene Dresden und ein sichtbares Zeichen der Toleranz, Verständigung und Versöhnung sein.
13. Februar: Ausführliche Meldung (mit Veranstaltungsüberblick) | |
 | Ode an den Frieden - Requiem "Dresden" erlebt Uraufführung in der FrauenkircheAm 11. Februar erlebt die Frauenkirche die Uraufführung des Requiems "Ode to Peace – Dresden". Das gemeinsam von der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Sächsischen Staatskapelle beauftragte Werk der russisch-amerikanischen Komponistin Lera Auerbach wird mit einer sehr bewegenden Klangsprache eine musikalische Auseinandersetzung mit Leid und Trauer durch Krieg und Zerstörung ermöglichen, aber auch Gedanken der Hoffnung erwachsen lassen.
Das Requiem, das in weiteren Gedenkkonzerten der Staatskapelle am 13. und 14. Februar auch in der Semperoper aufgeführt werden wird, trägt neben der inhaltlichen Beschäftigung mit dem Thema Versöhnung auch durch die Besetzung dem Gedanken der Völkerverständigung Rechnung. Künstler aus Russland, Großbritannien, Amerika, den Niederlanden und Deutschland werden gemeinsam musizieren.
Konzertbesucher sind am Konzerttag 19 Uhr zu einer Werkeinführung mit der Komponistin in den Hauptraum der Frauenkirche eingeladen (Einlass ab 18.45 Uhr).
11. Februar, 20 Uhr: "Ode to Peace – Dresden" (Uraufführung) | Ausführliche Meldung | |
 | Symbol der Verbundenheit: Zum Dresdner Gedenken singt der Chor der Coventry CathedralBesondere musikalische Botschafter empfängt die Frauenkirche am 12. Februar, wenn mit den Boy Choristers and Choral Clerks of Coventry Cathedral der Knaben- und Männerchor der Kathedrale der mittelenglischen Partnerstadt Dresdens zu Gast sein wird. Der Chor unter der Leitung von Kerry Beaumont wird die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes um 11 Uhr übernehmen und zusätzlich im Rahmen der Geistlichen Sonntagsmusik um 15 Uhr zu erleben sein. Dann erklingen u.a. Werke von Henry Purcell, William Byrd und Benjamin Britten. Zudem wird der Chor am Folgetag, dem 13. Februar, im Rahmen des Ökumenischen Gedenkgottesdienstes in der Kreuzkirche singen.
Mit der Kathedrale in Coventry ist die Frauenkirche sowohl durch die gemeinsame Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau als auch durch das Leitmotiv der Friedens- und Versöhnungsarbeit eng verbunden. Das Gotteshaus wurde 1940 komplett zerstört; ein Neubau neben der bewahrten Ruine wurde 1962 geweiht. Auf dem Altar der Frauenkirche steht das Nagelkreuz aus Coventry, das seit 65 Jahren als Zeichen für Versöhnung und Neuanfang ausgesendet wird.
12. Februar: Gottesdienst 11 Uhr | Geistliche Sonntagsmusik 15 Uhr | |
 | Podiumsdiskussion thematisiert Gedenkkultur, Rechtsradikalismus und GewaltpräventionWie schwierig es ist, einerseits klar Position gegen rechtsextremistisches Gedankengut zu beziehen, dabei aber die Regeln des Rechtsstaates zu akzeptieren, zeigt sich gerade in Dresden immer wieder. Aufreibend sind die Diskussionen dazu, wie bspw. dem gezielten Missbrauch des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt durch Rechtsradikale und Neonazis begegnet werden soll. Heiligt hier nicht der als gut und richtig empfundene Zweck auch den Einsatz rechtlich verwehrter Mittel?
Eine unbequeme Frage mit wohl noch unbequemeren Antworten. Sie zu diskutieren, treffen in einem Podiumsgespräch in der Unterkirche der Frauenkirche am 18. Februar um 10 Uhr Menschen zusammen, die wichtige Erfahrungen und tief empfundene Überzeugungen mitbringen: Detlef Graf von Schwerin, Sohn eines hingerichteten Widerstandskämpfers, Historiker und ehemaliger Polizeipräsident von Potsdam, Gerd Hager, Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim und Dierk Borstel, Experte für Konflikt- und Gewaltforschung. Ihre Ansichten werden nicht nur von der Moderatorin Alexandra Gerlach, sondern auch von einem weiteren Gast hinterfragt werden, der selbst einmal Teil der rechtsextremistischen Szene war.
Die gemeinsam mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, der Wochenzeitung DIE ZEIT und Deutschlandradio Kultur organisierte Veranstaltung ist öffentlich und findet in der Unterkirche der Frauenkirche statt. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse gibt der Besucherdienst vorab kostenlose Einlasskarten aus, die im Besucherzentrum im Kulturpalast und dem Ticketservice am Georg-Treu-Platz 3 nachgefragt werden können.
18. Februar, 10 Uhr: Podiumsdiskussion (Unterkirche) | |
 | Orgelzyklus 2012 beginnt - Dresdner Innenstadtkirchen laden zu 43 Konzerten einDrei Kirchen – drei Orgeln – drei Organisten: Der Dresdner Orgelzyklus geht in bewährter Konstellation ins siebte Jahr. Einmal wöchentlich erklingt im steten Wechsel die Kern-Orgel der Frauenkirche, die Silbermann-Orgel der Kathedrale oder die Jehmlich-Orgel der Kreuzkirche. Das Auftaktkonzert des 2012er Zykluses findet am 8. Februar in der Frauenkirche statt. Dann stehen u.a. Werke von John Bull, Jan Pieterszoon Sweelinck, Juan Bautista Jose Cabanilles und Dieterich Buxtehude auf dem Programm.
Neben den Hausorganisten der großen Dresdner Innenstadtkirchen – Frauenkirchenorganist Samuel Kummer, Domorganist Thomas Lennartz und Kreuzorganist Holger Gehring – werden in den 43 Konzerten 31 Organisten zu erleben sein, darunter 11 internationale Gäste u.a. aus Lettland, Norwegen, Österreich, Frankreich und den USA. Gemeinsam ermöglichen sie es, die Vielfalt der Orgelmusik in verschiedenartigen Kirchräumen interpretiert auf unterschiedlichen Instrumenten zu erleben.
Mehr Informationen: Dresdner Orgelzyklus | Auftaktkonzert 8. Februar, 20 Uhr | |
 | Los geht's: Anmeldung zur EVA Peace Academy 2012 startet im FebruarUnter dem Motto "FRIEDENSTREIBER – Zwischen Küchentisch und Krisenherd" steht die zweite EVA Peace Academy, die vom 25. bis 28. Mai 2012 in der Frauenkirche Dresden stattfindet. Ab Februar können sich nun interessierte Jugendliche zwischen 16 und 28 dafür anmelden. "Wir freuen uns auf spannende Tage mit intensiven Begegnungen, aufrüttelnden Berichten, tiefgründigen Diskussionen und inspirierenden Erlebnissen“, erklärt Linn Rother, EVA-Projektkoordinatorin.
Die internationale Academy wird junge Leute über das Pfingstwochenende ins Gespräch zu Friedensthemen ganz unterschiedlicher Art bringen: „Sie reichen vom Privaten, dem Küchentisch also, bis hin zur Weltpolitik. Für junge Leute ist es genauso wichtig zu erfahren, wie sie auf Streit und Provokationen im direkten persönlichen Umfeld wirkungsvoll gewaltfrei reagieren können als auch zu erfahren, was Israelkonflikt, Welternährungskrise und Afghanistankrieg tatsächlich bedeuten“, so Rother.
Über ein Formular, das u.a. auf der EVA Webseite heruntergeladen werden kann, ist die Anmeldung möglich. Dort finden sich auch alle Informationen zu Terminen, Mitmachangeboten und den Preisen.
Mehr Informationen: EVA-Webseite | Anmeldung| EVA bei Facebook | |
So können Sie die Stiftung Frauenkirche Dresden erreichen
Stiftung Frauenkirche Dresden · Georg-Treu-Platz 3 · 01067 Dresden
Tel. (0351) 656 06 100 · Fax (0351) 656 06 112 · E-Mail: stiftung@frauenkirche-dresden.de
|
Impressum
Stiftung Frauenkirche Dresden · Georg-Treu-Platz 3 · 01067 Dresden
Tel. (0351) 656 06 100 · Fax (0351) 656 06 112 · E-Mail: stiftung@frauenkirche-dresden.de
Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Pfarrer Sebastian Feydt (Sprecher), Pfarrer Holger Treutmann, Dipl. rer. pol. Christine Gräfin von Kageneck
Inhaltlich Verantwortlich gemäß § 10 Absatz 3 MDStV ist die vertretungsberechtigte Geschäftsführung.
Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mailadressen findet nicht statt.
|
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mailadressen findet nicht statt.
Wenn Sie den Frauenkirchen-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen. Möchten Sie Ihre E-Mail-Adresse ändern, besuchen Sie bitte den Servicebereich.
Mit Ihren Anfragen oder Wünschen wenden Sie sich bitte direkt an newsletter@frauenkirche-dresden.de.
|
Irrtümer, Druck- und Schreibfehler sowie Preis- und Terminänderungen vorbehalten. 
|