Aus den Feuilletons
Das reiche Musikprogramm der Frauenkirche findet regelmäßig lobende Beachtung in den Medien. Lesen Sie hier Auszüge aus Rezensionen zu Konzerten und kirchenmusikalischen Veranstaltungen des Dresdner Gotteshauses:
Mit Freude und Tränen: "Nach dem Auftritt des Windsbacher Knabenchores in Dresdens Frauenkirche kannten Jubel und Rührung kaum noch Grenzen.(...) Dabei muss man die Chorsänger gar nicht im Internet besuchen, um zu erfahren, dass die Frauenkirche für sie zum besonders inspirierenden Ort geworden ist. Am Samstag bewiesen sie es dort einmal mehr sehr eindrücklich. (...) Diesmal mischte sich sein gerühmter Klang als stark und klar leuchtende Farbe unter Instrumente und Vokalsoli. Vivaldis eröffnendes „Gloria“ konnte kaum energischer und prächtiger ausfallen. (...) Akribisch ausgefeilt waren die Affekte, weit gespannt der Ausdrucksbogen zwischen monumentaler Lobpreisung und inniger Bitte. (...) Als dieser Bach in den unglaublich schönen Choral „Welt ade! Ich bin dein müde“ einmündete, wagte man kaum zu atmen angesichts der Intensität, die Beringers behutsame Deutung am Rande der Stille bekam. (...) Das Münchner Kammerorchester bestach mit stilistisch sicherem und organischem Spiel. Die schönste Stimme aber gehörte den Windsbachern mit einem fast unwirklich homogenen, an der Harmonie orientierten Klang, der dennoch stets genügend Raum für den Text bot. (...)"
(Karsten Blüthgen in der Sächsichen Zeitung vom 19. Juli 2010)
Die harten Zeiten sind vorüber: "Die Dresdner Frauenkirche hat sich in den fast fünf Jahren seit ihrer Weihe auch als Konzerthaus ersten Ranges etabliert. Gleichwohl gab es Vorbehalte. Dass die Akustik nicht schlecht, sondern eben spezifisch ist, haben inzwischen auch hartnäckige Nörgler eingesehen – dank faszinierender Interpreten, die mit dem Raum wunderbar zurechtkamen. Fürs Publikum war ein zwei- bis dreistündiges Konzert dennoch oft arg anstrengend, denn Holzbänke sind halt so hart wie sie sind, selbst wenn die Engel singen und der Himmel voller Geigen hängt. (...) Aus und vorbei. Ab morgen liegen auf allen 1 728 Plätzen Kissen. (...) „Bequem gehört“, so lautet der genussfreundliche Anspruch. Dass jemand nun vor lauter Komfort einschläft, verhindert das weiterhin aufregende Repertoire. (...) (Jens-Uwe Sommerschuh in der Sächsichen Zeitung vom 6. Juli 2010)
Die Bamberger Symphoniker in der Frauenkirche: "(...) Herbert Blomstedt prachte das Kunststück fertig, Werke zweier Komponisten, die in unserem Kulturkreis eng mit Glaubensangelegenheiten geführt sind, frei von spiritueller Überhöhung zu interpretieren. (...) Der renommierte Bassbariton Hanno Müller-Brachmann gestaltete den Solopart mit Blick auf gradlinige, ungekünstelte, fast berückende Schönheit. Selbstverständlich technisch makellos. (...) Mit den Bamberger Symphonikern dirigierte Blomstedt einen Klangkörper, der mit einem ausgewogenen, weichen und bodenständigen Klangbild der Streicher sowie vorzüglichen Bläsergruppen mit exzellenten Solisten ausgestattet ist." (Hans-Peter Graf in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22. Juni 2010)
Neue Musik "Joram" - Wiederentdeckung eines Meisterwerkes: "Dass die Stiftung Frauenkirche in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe mit Neuer Musik ins Leben gerufen hat, überrascht nicht und erfreut dazu. (...) Musikwissenschaftlern und vor allem den Münchner Protagonisten der Aufführung in der Frauenkirche ist die Edierung der Erstfassung des "Joram" zu danken. (...) Musikalisch geht Ben-Haim eigene Wege und überrascht den Zuhörer mit einer unglaublichen Farbigkeit des Orchestersatzes, ganz eigener Ausdeutung spätromantisch-freitonaler Harmonik und massiv ausufernder Dramatik, die aber niemals platt wirkt, sondern von großer rhythmischer und melodischer Energie getragen wird - oft kontrastieren feinste Passagen in Solo-Instrumenten als Beruhigung der Massen. Der Chor hat enorme Aufgaben zu bewältigen, wurde von seinem Leiter Hayko Siemens aber optimal betreut. Neben dem Mut zum piano überzeugte die harmonische Sicherheit und der Krafteinsatz bei Steigerungen in den drei Schlußchören." (Alexander Keuk in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14. Juni 2010)
Tiefes Glücksgefühl: "Ivan Fischer zelebrierte in der Dresdner Frauenkirche Wagner, Mozart und Pärt – ein Konzert mit Weltklasse. Kein alltägliches Erlebnis: Wenn nach dem hauchzart verklingenden letzten Ton einige Herzschläge lang tiefe Stille herrscht, ehe sich der Beifall schwellend Bahn bricht, dann bleibt für eine Weile ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Ivan Fischers Budapest Festival Orchestra (...) zählt nicht nur wegen seines neunten Platzes in der weltweiten Kritikerumfrage der Zeitschrift „Gramophone“ zu den besten Klangkörpern überhaupt. Wie geschickt Fischer, ein Mann sparsamer Gesten, seine Magyaren auf die kapriziöse Akustik einstellte, wie feinfühlig und intelligent er den üppigen Klangraum ausleuchtete, das hatte geniale Züge. Schon der Auftakt mit Wagners Siegfried-Idyll ließ aufhorchen. (...) Überragend dann die beiden Hauptwerke des Abends (...). Diese Art überirdischer Schönheit wäre kaum auszuhalten gewesen, hätte sie Fischer nicht aufgefangen mit dem vertraut wirkenden Magnificat von Mozarts Vesper. Ein Konzert faszinierender Kontraste, ein Abend mit Weltklasse." (Jens-Uwe Sommerschuh in der Sächsichen Zeitung vom 17. Mai 2010)
Englische Musik von Sol Gabetta: "Dank ihrer natürlichen, unverkrampften Ausstrahlung, des in schier unendlichen Facetten schimmernden, geschmeidigen Cellotons (...) hatte die zierliche Musikerin die vielen Hörer in der Frauenkirche ab dem ersten Ton des Cellokonzerts von Edward Elgar sofort in ihren Bann gezogen (...) Wie wunderbar sich auch ganz, ganz leise Töne in diesem Raum entwickeln und stehen bleiben können, bewies Sol Gabetta in einer Zugabe. (...) - spektakulär und in spannender Klangrede (...) - wunderbar!" (M. Hanns in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19. April 2010)
Mit der Stradivari die Fenster zur Welt geöffnet: "Die Violonistin Arabella Steinbacher gab am Sonnabend ein beeindruckendes Debüt in der Dresdner Frauenkirche. (...) Die Kritiken zur Violinistin Arabella Steinbacher kennen des Lobes keine Grenzen. Die Erwartungen für ihr Debüt in der Dresdner Frauenkirche waren am vergangenen Sonnabend entsprechend groß. Hier wurde sie begleitet vom Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung von Anu Tali, einer ganz hinreißenden Dirigentin, deren intelligenter Witz und baltische Grazie durch das Konzert blitzte. (...) Steinbachers Bogenführung war von charakteristischer Eleganz (...). Jubilierender Applaus, Bravi, mehrere Vorhänge und eine Zugabe wollten sagen, dass man sich hier noch lange nicht satt gehört hatte. (...)" (Christian Fanghänel in der Sächsischen Zeitung vom 12. April 2010)
Vergiss die Dornen, pflück die Rosen: "Die Starsopranistin Cecilia Bartoli badete bei ihrem Dresdner Konzert wie erwartet in Ovationen. Sie setzte in der Frauenkirche auch auf leise Töne. (...) Gesützt auf den transparenten, mitunter reißfesten Klang des Kammerorchesters Basel, dessen regelmäßige Gastspiele in der Frauenkirche sowieso zum Feinsten hier gehören, entfaltete Bartoli ihre Kunst technisch souverän, doch nie mechanisch. (...) So hat sie Dresden bezaubert - indem sie Ausdruck, Gefühl und die behutsame Kunst der Nuancierung über vokale Artistik stellte (...)." (Jens-Uwe Sommerschuh in der Sächsichen Zeitung vom 10. März 2010)
Trauer kann auch Hoffnung wecken - Konzerte zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens: "(...) Wegen der außerordentlichen Nachfrage fand das Konzert am Freitag in der Frauenkirche zweimal statt, und schon am Nachmittag blieb nahezu kein Platz frei. Zunächst spielte Samuel Kummer die "Grand pièce symphonique" (...). Wem das zu wuchtig war, wurde durch Matthias Grünerts getragene Interpretation des Requiems von Gabriel Fauré ins Schweben versetzt. (...) Der Chor der Frauenkirche und das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera wahrten in malkelloser Intonation transparenten Feinklang (...). Trauer kann Hoffnung wecken, sogar Freude, wusste Fauré. "
(Jens-Uwe Sommerschuh in der Sächsichen Zeitung vom 15. Februar 2010)
Erquickend zickige Hysterie - Anne Sofie von Otter badet in der Frauenkirche im Beifall: "Anne Sofie von Otter erntete am Sonnabend in der Dresdner Frauenkirche am Ende rauschenden, fast euphorischen Beifall. Als fünfter Gast der Reihe "Gesangstars im Konzert" hatte sie nach der Pause ein Feuerwek von Händel-Arien gezündet. (...) Auch das spiefreudige Concerto Copenhagen, daheim liebevoll CoCo genannt, hatte hier seine stärksten Momente."
(Jens-Uwe Sommerschuh in der Sächsichen Zeitung vom 21. September 2009)
Stars Alter Musik begeistern in der Frauenkirche: Das Mailänder Ensemble «Il Giardino Armonico» hat am Samstagabend in der Dresdner Frauenkirche eine Lehrstunde in Alter Musik erteilt. (...) Dirigent Giovanni Antonini stellte das Ensemble bestens auf die schwierige Akustik des Gotteshauses ein und bot mit seinen Musikern berührende Interpretationen barocker Musik auf historischen Instrumenten. Gleiches gilt für die Gestaltungskraft von Marie-Claude Chappuis, deren Arie «Se d'un Dio fui fatta Madre» wie ein Juwel im Kirchenbau funkelte. Die Zuschauer waren begeistert und erklatschten sich eine Zugabe.
(Jörg Schurig, dpa, 5. September 2009)
Zum "Bach nach Acht"-Konzert: "Gleich zu Beginn des Abends setzte die junge Altistin Bettina Rauch einen Glanzpunkt. Sie verlieh der nicht allzu oft zu hörenden Solo-Kantate Bachs “Gott soll allein mein Herze haben“ BWV 169 mit ihrer voluminösen, warmen Altstimme, ihrer hoher Stimmkultur und ihrer hinreißend ausdrucksvollen, stilgerechten Interpretation viel Leben. (...) Der Initiator dieser Konzertreihe Frauenkirchenkantor Matthias Grünert bot mit fröhlicher Unbekümmertheit und festlicher Stimmung Toccata und Fuge f-Dur BWV 540 (...)."
(Ingrid Gerk, Der Neue Merker, im September 2009)
Begegnung mit einem ganz Großen - Pinchas Zuckerman in der Frauenkirche: "Bei seinem Gastspiel konnte er sofort die Sympathie des Publikums gewinnen, denn sein Auftreten als Geiger und Dirigent war zurückhaltend und ohne Starallüren. Es war eine große Freude, dieser liebenswürdigen und kunstvollen Musik zuzuhören, und es schien den Ausführenden ähnlich große Freude zu bereiten."
(Peter Zacher, Sächsische Zeitung vom 3. August 2009)
Sommerfrische konzertant - Das English Chamber Orchestra debütierte in der Dresdner Frauenkirche: "Stilsicher und klanglich auf das feinste balanciert bestätigte das English Chamber Orchestra seinen Statuts als eines der international führenden Kammerorchester."
(Karsten Blüthgen, Sächsische Zeitung vom 3. August 2009)
Klarinettistin Sabine Meyer spielt in der Frauenkirche den Tempo-Joker aus: "Zuvor erklang Webers erstes Klarinettenkonzert. Im finalen Allegro lief sie entfesselt die Funken fliegen, bot Virtuosität im Grenzbereich des Spielbaren."
(Jens-Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung vom 13. Juli 2009)
Klangkunst auf Spitzenniveau: In der Szene wird sie "Primadonna assoluta der Klarinette" genannt: "Sabine Meyer. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette das Konzertpodium zurückerobert hat. Sabine Meyer setzt am Samstag die Reihe "Instrumentalstars in der Frauenkirche hochkarätig fort. In weiteren Konzerten werden in diesem Jahr noch der israelische Ausnahmemusiker Pinchas Zuckerman, der Star-Cellist Jan Vogler und der der Frauenkirche besonders verbundene Trompeter Ludwig Güttler musizieren."
(Dresdner Neueste Nachrichten vom 9. Juli 2007)
Zur Aufführung des Alexanderfestes: Schon vom 1. Takt an wurde mit Begeisterung musiziert, wobei besonders feine, gefühlvolle piani bei Chor und Orchester - es sang der Kammerchor der Frauenkirche begleitet vom ensemble frauenkirche unter der Leitung von Kantor Grünert - beeindruckten. Der Kirche angemessen, konnte der Chor mit 28 Sängerinnen und Sängern den Raum gut füllen und auch die kraftvollen Szenen voll zur Geltung bringen. Das Instrumentalensemble ist ein eingespieltes Team und eine sehr gute Grundlage der Aufführungen, wobei eine gute Harmonie mit dem Chor und eine entsprechende geistige Durchdringung des Werkes auffielen.
(Ingrid Gerk, Der Neue Merker im Juli 2009)
Per l'Orchestra di Dresda: "Dieses Konzert in der Frauenkirche wurde bestimmt von einem ausgesprochenen Dresden-Bezug. Mit Reinhard Groebel stand der Mann vor den Nachfolgern jener Hofkapelle, der mit seiner Zuwendung zu Werken Johann David Heinrichens vor Jahren eine Serie von Einspielungen eröffnete. ... So hatte das Programm eine enge thematische und stilistische "Klammer", sehr spannend und instruktiv zugleich."
(Peter Altmann, Dresdner Neueste Nachrichten vom 25. Mai 2009)
Knallen und Funkeln: "Eigentlich kann es nie unpassend sein, ein Festival mit der "Unbeantworteten Frage" von Charles Ives zu beginnen. Es ist die ewige Frage nach der Existenz, die der Amerikaner 1906 zum Orchesterstück "The Unanswered Question" formte. Solche Raumkompositionen gedeihen effektvoll in der Dresdner Frauenkirche, wo am Mittwochabend die 32. Musikfestspiele begannen."
(Karsten Blüthgen, Sächsische Zeitung vom 22. Mai 2009)
Konturenstarke Romantik: "Die Dresdner Frauenkirche erlebt Mendelssohn und Schumann mit dem vorzüglichen Orchestre des Champs-Èlysées."
(Jens-Uwe Sommerschuh, Sächische Zeitung vom 16. Mai 2009)
Glanzvolle Krönungsmesse - Aufführung in der Frauenkirche: "Mit einem ausgewogenen Solistenquartett, dem chor der Frauenkirche und dem Reußischen Kammerorchester Gera stand Kantor Matthias Grünert ein beachtliches Ensemble zur Verfügung, das sich bestens vorbereitet und in guter Form zeigte. In dem auf die Musik und das Konzert bezogenen "Geistlichen Wort" zeigte Pfarrer Sebastian Feydt, wie man in gebotener Kürze viel sagen kann."
(Peter Altmann, Dresdner Neueste Nachrichten vom 13.5.2009)
Märchenhaftes schwärmen - Rafael Frühbeck de Burgos und seine Philharmoniker verzückten das Dresdner Frauenkirchenpublikum: "Die Singstimmen feierten ein Fest: Das Solistenquartett mit Ofelia Sala und vor allem die Mädchen und wenigen Knaben des Philharmonischen Kinderchores. Ein Genuss, diesen kristallklaren Stimmen zu lauschen, die sich über und neben dem Orchester anscheinend mühelos entfalteten. Kaum zu halten war das Publikum, als es die Auszüge dieses Klassikers [Mendelssohns "Ein Sommernachtstraum"], insbesondere den Hochzeitsmarsch, feierte."
(Karsten Blüthgen, Sächsische Zeitung vom 11. Mai 2009)
Bayreuth in Dresden: Daniele Gatti dirigiert Richard Wagners „Parsifal“ in der Frauenkirche: "Am Ende dieses sommerlichen Freitagabends waren wir als Zuhörer eingeschlossen in den Klangraum eines wunderbaren, vom großen Geist träumerischer Freiheit durchzogenen Kunstwerks. Als gäbe es hier alle Zeit der Welt, Ruhe in ungeahntem Maß, fügte Daniele Gatti mit den Damen und Herren der Sächsischen Staatskapelle Dresden die Motive des Abendmals, des Grals und des Glaubens zur klingenden Trinität, die zu bestaunen, nicht zu erklären ist. Es ist die Eigenart des Raumes, in dem sich jeder Klang, und sei er noch so zart, ausbreitet. Das wird für den Dirigenten und dieses Orchester niemals heikel, es wird zum Spiel mit den besonderen Möglichkeiten."
(www.klassik.com, 15. September 2008)
"Academy of St. Martin in the Fields, Håkan Hardenberger und Kenneth Sillito: Ein ausverkauftes Haus kündete vom guten Vorgefühl auf das Konzert der ‚Academy of St. Martin in the Fields’ und dem Trompeten-Magier Håkan Hardenberger. Die Erwartungen sollten sich erfüllen. Die hier in reiner Streicherbesetzung auftretenden Londoner durchleuchteten Leoš Janáčeks ‚Suite op. 1’ und fanden spannungsreiches Auf und Ab zwischen Heiterkeit und Schwermut, Lyrismus und ausgelassenem Musizieren."
(Sächsische Zeitung vom 11. August 2008)
"Die Frauenkirche Dresden hat sich … als wesentlicher Aufführungsort etabliert – auch das Repertoire ist eine echte Bereicherung."
(Sächsische Zeitung vom 29. Juli 2008)
"Der Leipziger Thomanerchor war zu Gast in der Stadt, angereist zusammen mit dem Gewandhausorchester und dem Thomasorganisten Ullrich Böhme. Der Name Bach prägte das Programm … Glanz und Gloria prägten die Interpretation. Kraftvoll und lebendig sangen die Thomaner unter Billers fordernder Leitung, eine facettenreiche Binnendynamik und pointierte Einsätze ließen aufhorchen. Mit spielerischer Verve und Trompetenglanz machte das Gewandhausorchester das Bild komplett."
(Dresdner Neueste Nachrichten vom 8. Juli 2008)
Chor und Orchester „Anima eterna“ unter der Leitung von Jos van Immerseel: "Als Höhepunkt erwies sich am Sonnabend das ‚Credo’ mit dem berührenden ‚Cruzifixus’- Dialog zwischen Marianne Beate Kiellands Mezzosopran und Harry von der Kamps Bass. Der Chor der ‚ewigen Seele’ verlieh dem ritualisierten Bekenntnis ein Feuer, das wahrlich lodert und zuckt – emotional und feinsinnig."
(Sächsische Zeitung vom 23. Juni 2008)
"Wagner selbst konnte die Massen wohl kaum exakter und energischer geleitet haben, als dies Minkowski an diesem Abend tat. … Nach beinahe 100 Jahren wurde so erstmals wieder ohrenfällig, wie genau Wagner die Komposition auf den kolossalen Kirchraum zugeschnitten hat."
Richard Wagner: Das Liebesmahl der Apostel; internationale Chöre, Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Marc Minkowski.
(Die Welt vom 17. Juni 2008)
"Nach ihrer „Around-the-World“-Tournee bei der die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter ihrem Dirigenten Paavo Järvi mit Interpretationen von Beethoven-Sinfonien in Japan, Kanada und den USA auftraten, gab sie am Wochenende ein Konzert in der Frauenkirche in Dresden. Es fand im Rahmen einer renommierten Musikreihe der Kirche statt… die Zuhörer zeigten sich begeistert."
(Michael Pilz-Grewenig im Weserkurier vom 29. August 2007)
Beethovens berührende Bandbreite - Paavo Järvi leitete in der Frauenkirche ein unvergessliches Konzert: "Auch am hellerlichten Tage noch ist die Erinnerung an diesen Beethoven-Sonnabend in der Frauenkirche erregend. Viktoria Mullova wurde für ihre überirdische Interpretation des Violinkonzerts gefeiert, für ihr traumwandlerisches Zusammenspiel mit Paarvo Järvi (...), für ihre unerhört moderne, noch nie gehörte Kadenz, für ihre bezaubernde Aura."
(Jens-Uwe Sommerschuh in der Sächsischen Zeitung vom 27. August 2007)
"Das Originalklangensemble Concerto Köln zelebrierte unter der Leitung von Stefano Montanari spätbarocke Klangkultur wie sie in dieser Reinheit bislang selten zu hören war."
(Jens-Uwe Sommerschuh in der Sächsischen Zeitung vom 16. Juli 2007)
"Jordi Savall und sein Concert des Nations zeigt mit Barockmusik, dass Menschen vor 300 Jahren in ihren Empfindungen nicht anders waren als heute und in Musik das Mittel sahen, sie am edelsten auszudrücken: Eleganz und eine tief atmende, seelenvolle Wärme bestimmten den Abend… virtuos und vielfarbig, Klänge wie Malerei."
(Hartmut Schütz in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17. April 2007)
"Solch eine in allen Orchestergruppen nachvollzogene Deutung sollte eigentlich in der Mozartrezeption mittlerweile Standard sein, lässt sich aber nur in darauf spezialisierten, hochrangigen Ensembles wie dem Kammerorchester Basel - hier unter der Leitung von Paul McCreesh - realisieren."
(Alexander Keuk in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22. August 2006)
"Es war erstaunlich, wie bei Ton Koopman und dem Amsterdam Baroque Orchestra in allen Werken ein schlanker, jedoch nie dünn wirkender Klang dominierte. Dieser Klang war elastisch und federnd, dabei so transparent, dass jede Einzelstimme verfolgbar blieb. Selbst bei sehr schnellen Tempi waren Phrasierung und Artikulation einheitlich und fehlerlos."
(Peter Zacher in der Sächsischen Zeitung vom 18. September 2006)




