Klänge und Bilder aus der Frauenkirche auf DVD
Wer sich dem Hörerlebnis fantastischer Aufführungen in der Frauenkirche hingeben und gleichzeitig den wunderbaren barocken Kirchraum sehen möchte, dem seien die DVDs empfohlen, die es von ausgewählten Konzerten gibt.
Festliche Adventsmusik aus der Dresdner Frauenkirche
Magdalena Kozena (Mezzo-Sopran)
Thomas Hampson (Bariton)
Sol Gabetta (Cello)
Staatskapelle Dresden
Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden
Dresdner Kreuzchor
Leitung: Christoph Eschenbach
Die Frauenkirche Dresden und das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) verbindet eine langjährige Partnerschaft, die sich unter anderem in der jährlichen Aufzeichnung einer festlichen Adventsmusik manifestiert. Diese DVD ist ein Mitschnitt des ZDF-Adventskonzertes 2009 aus der wieder aufgebauten und geweihten Frauenkirche. Die Mezzo-Sopranistin Magdalena Kozena und der Star-Bariton Thomas Hampson waren die Solisten dieses Konzertes, begleitet von der Staatskapelle Dresden dem Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden und dem Dresdner Kreuzchor unter der Leitung von Christoph Eschenbach. Im Mittelpunkt des Konzertes standen Werke von Georg Friedrich Händel (aus dem Messias, Solist Thomas Hampson) und von Felix Mendelssohn Bartholdy ("Vom Himmel hoch", "Dank Dir sei Gott", "Herr Gott Abrahams.."). Die Cellistin Sol Gabetta rührte die Herzen aller mit Blochs "Prayer" und begeisterte mit dem Allegro aus einem Cellokonzert von Vivaldi, und Magdalena Kozena sang wunderbare Bibel-Lieder von Dvorak. Der Dresdner Kreuzchor war zu hören mit "Freut euch und jubilieret", "Maria durch ein Dornwald ging" und "Uns ist ein Kind geboren", und zum Abschluss des stimmungsvollen Konzertes sangen Magdalena Kozena und Thomas Hampson das berühmte "Tochter Zion". Dieses herausragende stimmungsvolle Adventskonzert ist auch als CD erhältlich.
Hörprobe (Weiterleitung zu Sony Music)
Daniel Harding zum Schumann-Jahr in der Frauenkirche
Anlässlich des 200. Geburtstages von Robert Schumann fand in der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche dieses einzigartige Konzert statt. Neben großen bekannten Werken wie der Rheinischen Sinfonie op. 97 und der Genoveva-Ouvertüre op. 81 erklingen zwei Welturaufführungen nie gehörter Orchesterfragmente Schumanns. Weitere selten gespielte Vokalwerke Schumanns stehen auf dem Programm, die vom britischen Ausnahmedirigenten Daniel Harding, den Solisten des Dresdner Kreuzchors sowie dem MDR Rundfunkchor Leipzig gestaltet werden.
Hörprobe (Weiterleitung zu Amazon)
Festliche Adventsmusik aus der Dresdner Frauenkirche
Simon Keenlyside (Bariton)
Christine Schäfer (Sopran)
Staatskapelle Dresden
Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden
Leitung: Peter Schreier
Die Frauenkirche Dresden und das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) verbindet eine langjährige Partnerschaft, die sich unter anderem in der jährlichen Aufzeichnung einer festlichen Adventsmusik manifestiert. Diese CD ist ein Mitschnitt des ersten ZDF-Adventskonzertes aus der wieder aufgebauten und geweihten Frauenkirche. Die Sopranistin Christine Schäfer und der Star-Bariton Simon Keenlyside waren die Solisten dieses Konzertes, begleitet von der Staatskapelle Dresden und dem Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden unter der Leitung von Peter Schreier. Auf dem Programm standen die "Sinfonia", das berühmte "Hallelujah" und die Arie "Rejoice greatly" (Ch. Schäfer) aus dem Messias von Georg Friedrich Händel, von Johann Sebastian Bach das berühmte "Air", das "Gloria" und das "Spiritum sanctum" aus der h-Moll Messe (gesungen von Simon Keenlyside) sowie weitere stimmungsvolle Stücke von Mendelssohn, Mozart und Guilmant sowie das Adventslied "Tochter Zion". Dieses herausragende stimmungsvolle Adventskonzert ist auch als CD erhältlich.
Hörprobe (Weiterleitung zu Amazon)
Ludwig van Beethoven: Missa solemnis
Camilla Nylund (Sopran)
Birgit Remmert (Alt)
Christian Elsner (Tenor)
René Pape (Bass)
Staatsopernchor Dresden
Staatskapelle Dresden
Leitung: Fabio Luisi
Knapp eine Woche nach der Weihe der wiedererstandenen Dresdner Frauenkirche fand am 4. November 2005 das erste Konzert in dem eindrucksvollen Kuppelbau statt. Und das musikalische Niveau spiegelte dabei den Charakter des wahrhaft historischen Ereignisses großartig wider: Fabio Luisi und seinen Mitstreitern gelang in dieser besonderen Umgebung eine Interpretation, die in großem Maße vom persönlichen Empfinden des besonderen Momentes, von der Feierlichkeit des Augenblicks geprägt ist. Luisi, derzeit Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig und der Wiener Sinfoniker und ab 2007 GMD der Sächsischen Staatsoper Dresden, setzte ganz auf die nachdrückliche Friedensbotschaft der "Missa solemnis". Diese manifestiert sich in opulentem Tutti, aber auch in zwingend musizierten stilleren Passagen. Das berückende Violinsolo von Konzertmeister Kai Vogler und die innigen Zwischenspiele im "Sanctus" fesseln genauso wie das Inferno im "Agnus Dei" das sich langsam aus der "Ruhe vor dem Sturm" entwickelt - eine mitreißende Aufführung.






