Ein Zeichen Ihres Engagements: Die symbolische Orgelpatenschaft

Adoptieren Sie eine Pfeife oder ein Register der Frauenkirchenorgel mit einer Spende oder Zustiftung. Auf diese Weise helfen Sie uns, nicht nur die Klangschönheit und technische Perfektion der Orgel zu erhalten. Als Pate einer einzelnen Pfeife oder eines Registers leisten Sie darüber hinaus einen unverzichtbaren Beitrag, die Frauenkirche für künftige Generationen zu bewahren und Millionen Gäste aus aller Welt begrüßen zu können.

Wählen Sie Ihre Pfeife aus und bringen Sie das Register zum Klingen!

Lassen Sie sich ins Innere der Kern-Orgel der Frauenkirche einladen und erleben Sie ihre beeindruckende Komplexität bei einem digitalen Rundgang. Der virtuelle Ausflug zu Ihrer ganz persönlichen Orgelpfeife beginnt genau hier, denn sie können aus dem Rundgang heraus direkt eine Reservierung platzieren. Unter der Ansicht »Oberwerk cis rechts« finden Sie drei Register, die unsere Spender schon zum Klingen gebracht haben.

Wie finden Sie Ihre persönliche Orgelpfeife bzw. Ihr Orgelregister?

Dank des speziell erstellten virtuellen Orgelrundganges können Sie nicht nur einen Eindruck von der Komplexität und Orgelbauwerkskunst erhalten, sondern sich »Ihre« eigene Pfeife bzw. »Ihr« eigenes Register aussuchen und ansehen. 

Durch das Klicken auf die kleinen roten bzw. violetten Pfeile können Sie sich im Pfeifenraum umsehen. Alternativ können Sie über das Textmenü im unteren mittigen Bereich ober aber über Vorschaubilder, die Sie mit dem Button mit den vier kleinen Quadraten links unten aktivieren, verschiedene Orgelwerke direkt ansteuern.

Interessieren Sie sich für eine bestimmte Pfeife oder ein Register, klicken Sie es an, um es mittels eines kurzen Online-Formulars zu reservieren. Die symbolische Patenschaft wird aktiv, wenn Sie den jeweiligen Spendenbetrag auf das Spendenkonto der Frauenkirche Dresden überwiesen haben. Nutzen Sie hierfür die folgenden Angaben:

SPENDENKONTO
Commerzbank AG
IBAN: DE 60 8508 000 0459 4885 00
BIC: DRESDEFF850
Verwendungszweck: Orgelpatenschaft

Wenn Sie lieber einen Vorschlag für eine mögliche Patenschaft erhalten möchten, kommen Sie auf uns zu: Wir stehen Ihnen telefonisch unter (0351) 656 06 225 bzw. per mail unter spenden@remove-this.frauenkirche-dresden.de zur Verfügung.

Ihre individuelle Orgelpatenschaft

Mit Ihrer Unterstützung der Frauenkirche Dresden übernehmen Sie

  • mit einer Spende von 300 € symbolisch die Patenschaft für eine kleine einzelne Orgelpfeife (wie z.B. HIER)
  • mit einer Spende von 600 € symbolisch die Patenschaft für eine mittlere einzelne Orgelpfeife (wie z.B. HIER)
  • mit einer Spende von 1.500 € symbolisch die Patenschaft für eine größere einzelne Orgelpfeife (wie HIER)
  • bei einem Spendenbetrag ab 10.000 € eine symbolische Patenschaft für die c- oder cis-Seite eines Registers (wie HIER)
  • bei einem Spendenbetrag ab 20.000 € symbolisch die Patenschaft für ein Orgelregister.

Unser Dankeschön für Ihr Engagement

Ihre Unterstützung ist wertvoll und hilft der Frauenkirche Dresden in vielfacher Weise. Dafür möchten wir Ihnen danken:

Bei einer Orgelpfeifen-Patenschaft erhalten Sie

  • Ihren persönlichen Stifterbrief
  • einen Lageplan »Ihrer« Orgelpfeife
  • Klangbeispiele und Erläuterungen zur Orgel auf einer DVD
  • die Aufnahme Ihres Namens im digitalen Spendenregister sowie im Buch der Stifterbriefe.

Als Pate eines Orgelregisters erhalten Sie zudem

  • eine exklusive Orgelführung mit Frauenkirchenorganist Samuel Kummer
  • die Würdigung Ihrer Unterstützung mit Aufnahme Ihres Namens und der Bezeichnung »Ihres« Registers in der Unterkirche der Frauenkirche.

Erfahren Sie mehr!

Bitte engagieren Sie sich!

»Soli Deo Gloria« – »Allein Gott die Ehre«. Die drei Buchstaben S.D.G. oberhalb des Orgelprospekts unterstreichen den Stellenwert der Musik in unserem Gotteshaus. Die Orgel, ein Instrument des Straßburger Orgelbauers Daniel Kern, erklingt tagtäglich in Andachten und Gottesdiensten sowie bei Konzerten.

Mit Ihrer Spende oder Zustiftung helfen Sie uns, nicht nur die Klangschönheit und technische Perfektion der Orgel zu erhalten. Als Pate einer einzelnen Pfeife oder eines Registers leisten Sie darüber hinaus einen unverzichtbaren Beitrag, die Frauenkirche für künftige Generationen zu bewahren und Millionen Gäste aus aller Welt begrüßen zu können.

In der Frauenkirche schöpfen die Menschen Kraft. Sie erfahren von der Friedensbotschaft des Gotteshauses und staunen über die einzigartige Architektur. Eine so intensive Nutzung des Gebäudes sowie die Erhaltung der Bausubstanz sind Stiftungsauftrag und Herzensanliegen zugleich.

Bürgerschaftliches Engagement machte den Wiederaufbau möglich. Bürgerschaftliches Engagement trägt unsere Stiftungsarbeit noch heute. Die Stiftung Frauenkirche Dresden setzt ihre Aufgaben nahezu ausschließlich mit den Zuwendungen der Spenderinnen und Spender um. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit weiterhin!

Herzlichen Dank!

Landesbischof Dr. Carsten Rentzing 
Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Frauenkirche Dresden

Joachim Hoof 
Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Frauenkirche Dresden

Die ergreifende Geschichte eines anmutigen Instruments

Das ursprüngliche Silbermann-Instrument

Gottfried Silbermann erbaute die 1736 geweihte dreimanualige Orgel der Frauenkirche – ausgestattet mit 43 Registern. Bereits 1769 veranlasste der damalige Organist eine Umstimmung der Orgel. 1911 wurde das Instrument zunächst auf 65 Stimmen, später um weitere vier Register auf 69 Stimmen erweitert und um Chororgel, Fernorgel und elektrischen Spieltisch ergänzt. Dem verheerenden Luftangriff auf Dresden im Februar 1945 fiel mit der Frauenkirche die Orgel samt Orgelprospekt zum Opfer.

Die neue Kern-Orgel

Seit Beginn der Planungen für den Wiederaufbau der Frauenkirche wurde kontrovers diskutiert, die ursprüngliche Silbermann-Orgel wiederherzustellen oder eine Orgel, die den heutigen Anforderungen an Orgelbau und Musizierpraxis entspricht. Es war keine verwendbare Substanz der Orgel erhalten. Zudem fehlten genaue Pläne. Schließlich wurde der mit dem Schaffen von Andreas Silbermann, dem Bruder und Lehrmeister Gottfried Silbermanns, eng vertraute Straßburger Orgelbauer Daniel Kern mit der Fertigung des Orgelwerks beauftragt. Um die neue Orgel auch für die Musik des 19. und 20. Jahrhunderts vielfältig nutzen zu können, fügte Kern den drei barocken Werken ein romantisches Schwellwerk (Récit expressif) hinzu und nahm für die Gesamtkomposition Ergänzungen im Pedal vor.

Ihre Unterstützung gibt der Frauenkirche gleich mehrfach Energie

Energie

Die Orgel ist so komplex wie das Bauwerk selbst. Im Zugedes Wiederaufbaus folgte die Entscheidung über die Orgel dem Grundsatz, sowohl das historische Erscheinungsbild so getreu wie möglich zu rekonstruieren, als auch heutigen und künftigen Ansprüchen Rechnung zu tragen. Die für das Erklingen der Orgelpfeifen nötige Luft wurde früher durch die sogenannten Balgtreter erzeugt. Heute übernimmt da sein elektrisches Gebläse. So sind es heute nicht nur Licht und Klimatechnik, die Energiekosten verursachen, sondern auch die Orgel.

Beleuchtung

Von der Beleuchtung des Spieltischs der Orgel über die Anstrahlung von Orgelprospekt und Altar bis hin zur Beleuchtung der Notausgangszeichen sind in der Frauenkirche 50 verschiedene Leuchtmittel im Einsatz. Orgelempore, Kirchraum, Unterkirche, Treppenhaus, Kuppelaufstieg oder Garderobe: Jeder Bereich ist seinen Funktionen entsprechend mit unterschiedlich leistungsstarken Leuchtmitteln ausgestattet. Um langfristig Strom sparen zu können, wurde 2009 und 2011 in energiesparende LED-Technologie investiert.

Klimatechnik

Die Klimatechnik sorgt im Winter dafür, in einem beheizten Kirchraum die Orgelklänge im Gottesdienst erleben zu können. Eine möglichst gleichbleibende Innenraumtemperatur vermeidet gravierende Verstimmungen des Instruments. Zudem hält eine Dampfbefeuchtung an trockenen Tagen die Luftfeuchte im Kirchraum auf relativ gleichem Niveau.

Elektrotechnik

Elektrotechnik ist in der Orgel nicht nur für den Wind notwendig, den die Orgelpfeifen zum Klingen benötigen. Die Kern-Orgel umfasst eine elektronische Register-Traktur, die es ermöglicht, unterschiedliche Registrierungen – Mischungen von Klangfarben – abzuspeichern und auf Knopfdruck wieder abzurufen. Diese sogenannte elektronische Setzeranlage umfasst 8.192 Speicherplätze.

Der Strombedarf der Orgel ist jedoch im Vergleich zu den weiteren elektrotechnischen Anlagen der Frauenkirche eher bescheiden. Elektrizität wird nicht nur für die Heizung, sondern auch für das Geläut, die Lautsprecher oder die Brandmeldeanlage genutzt: Mehr als drei Millionen Meter Kabel wurden beim Wiederaufbau verlegt. Heute werden die Anlagen durch den leitenden Architekten der Kirchbauverwaltung, zwei Haustechniker und drei unabhängige Elektroingenieure fachlich betreut.

Orgelstimmung & Wartung

Um langfristig ein funktionstüchtiges und wohlklingendes Instrument zu erhalten, wird die Orgel alle drei Wochen im Vorfeld der Orgelkonzerte gestimmt. Zudem wird zur Erhaltung der Klangschönheit und der technischen Perfektion ein- bis zweimal jährlich eine umfangreiche Wartung durchgeführt. An vier Tagen pflegen der Orgelbauer Daniel Kern aus Straßburg sowie der Orgelbauer Christoph Rühle aus Moritzburg gemeinsam das Instrument.

Eine Wartung ist nicht nur für die Orgel relevant, sondern auch für die elektrotechnischen Anlagen, so wie gesetzlich festgeschrieben. Derzeit verursachen die jährlichen Wartungen für Elektrotechnik, limatechnik, Hochwasserentlastungsanlage, Kran- und Seiltechnik, Feuerlöschtechnik sowie für die Glocken, die Turmuhr, die Orgel, Türen und Fenster Kosten in Höhe von 115.000 €.

Geplante Maßnahmen 2018

Um größere erhaltende Maßnahmen zu vermeiden, ist die kontinuierliche Pflege unverzichtbar. Wie in jedem Jahr schließt die Frauenkirche für sechs Tage ihre Türen. Vom 8. bis 13. Januar 2018 beheben Maler die Abgriffspuren an den Türen, Tischler pflegen das Gestühl und die gesamte Kirche wird einer tiefgründigen Reinigung unterzogen.

Technische Lösungen sind 2018 in Vorbereitung zum einen für die LED-Leuchtmittel der Notbeleuchtung der Stufen auf den Emporen, zum anderen für die Außenanstrahlung der Frauenkirche. Die Oberfläche des Sandsteins der Frauenkirche wird zunehmend dunkler und changiert zwischen grauen, dunkelgelben und grünlichen Partien. Besonders am Kuppelanlauf ist der helle Sandstein nachgedunkelt.

Ob die Frauenkirche je wieder so dunkelgrau sein wird, wie sie es vor ihrer Zerstörung 1945 war, ist aufgrund der heute geringeren Luftverschmutzung fraglich. Die oxidierenden Mineralien des Sandsteins verdunkeln den Stein jedoch auf ganz natürlichem Weg. Da eine dunkle Fläche Licht weniger gut reflektiert als eine helle, wird es notwendig, die Leuchtmittelleistung der Außenbeleuchtung zu erhöhen.

Alle drei Wochen wird die Orgel gestimmt, zudem gibt es regelmäßig mehrtägige Wartungen.Auch zur Erhaltung der Bausubstanz ist eine regelmäßige Pflege wie hier beim Gestühl unumgänglich.Kosten fallen auch für die Wartung Turmuhr bzw. das Schlagwerk an, das den Stundenschlag auslöst.Die Orgel selbst braucht Energie wie auch der gesamte Kirchraum – z.B. für 50 verschiedene Leuchtmittel.Die Elektrotechnik der Orgel, Heizung, Brandmeldeanlage, Lautsprecher und des Geläuts wird geprüft und ggf. erneuert.Der nachdunkelnde Sandstein erfordert künftige eine verstärkte Leuchtmittelleistung der Außenanstrahlung.
Alle drei Wochen wird die Orgel gestimmt, zudem gibt es regelmäßig mehrtägige Wartungen.
Auch zur Erhaltung der Bausubstanz ist eine regelmäßige Pflege wie hier beim Gestühl unumgänglich.
Kosten fallen auch für die Wartung Turmuhr bzw. das Schlagwerk an, das den Stundenschlag auslöst.
Die Orgel selbst braucht Energie wie auch der gesamte Kirchraum – z.B. für 50 verschiedene Leuchtmittel.
Die Elektrotechnik der Orgel, Heizung, Brandmeldeanlage, Lautsprecher und des Geläuts wird geprüft und ggf. erneuert.
Der nachdunkelnde Sandstein erfordert künftige eine verstärkte Leuchtmittelleistung der Außenanstrahlung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen zu ihrer individuellen Orgelpatenschaft wünschen, sind wir gern für Sie da. Für alle Auskünfte zum Thema Spenden & Zustiften steht Ihnen das Team der Spenderbetreuung zur Verfügung:

Mandy Dziubanek | Lars Gassan | Karin Wolf  Tel. (0351) 656 06 225 bzw. spenden@remove-this.frauenkirche-dresden.de