Bauchronik 2000

Fertigstellung bis zum Hauptgesims. Das herausragende Ereignis des Jahres 2000 war die Übergabe des neuen Turmkreuzes. Am 13. Februar, dem 55. Jahrestag der Zerstörung Dresdens, wurde das mit britischen Geldern finanzierte und von britischen Händen gefertigte Geschenk durch Seine Königliche Hoheit, den Herzog von Kent, übergeben.

Die Arbeiten an der Fassade wurden im Jahre 2000 mit dem Versetzten des bei 24,30 m beginnenden und bei 26,40 m endeten Hauptsimses mit seinen Giebeldreiecken über den Haupteingängen und den Rundbögen im Bereich der Ecktürme fortgeführt. Anschließend folgten die über dem Hauptsims liegenden fünf Attikaschichten. Damit erreichte die Außenwand eine Höhe von ca. 28,3 m. Die Hintermauerung wurde in allen Bereichen auf die gleiche Höhe aufgeführt.

Zimmerleute bauten Lehrschalungen für die Gewölbe zwischen den Innenpfeilern und Außenwänden. Sie bilden den oberen Abschluss des Kirchraumes. Die kleineren Ziegelgratgewölbe über den Chorsängeremporen wurden als erste gemauert. Danach folgten die Kassettengewölbe im Bereich der Eingänge B, D und F. Voraussetzung dafür war die Fertigstellung der Risalitbögen über den Ovalfenstern hinter den Giebeldreiecken.

Das untere Kranzgesims wurde als Basis, sozusagen als Fundament für die innere Kuppel über dem Kirchraum fertig gestellt. Mit der Errichtung ihres Mauerwerkes wurde noch im gleichen Jahr begonnen.

Vom 8. bis 11. Mai 2000 wurde das Wetterschutzdach bereits zum dritten Mal gehoben – nunmehr auf ca. 45 m Höhe.