Bürgerbewegung

Die friedliche Revolution 1989 und die Wiedervereinigung Deutschlands 1990 brachten auch die Wende für die Dresdner Frauenkirche. Im November 1989 gründeten engagierte Dresdner eine Bürgerinitiative für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und traten am 13. Februar 1990 mit dem „Ruf aus Dresden“ an die Öffentlichkeit.

In diesem offenen Brief bekundeten die 22 Unterzeichner den Willen, nach 45 Jahren den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche endlich zu wagen. Aus dem Förderkreis mit anfänglich 14 Mitgliedern sollte schließlich eine Fördergesellschaft werden, deren Strahlkraft in alle Bereiche der Gesellschaft reichte. Im In- und Ausland bildeten sich Förder- und Freundeskreise, Menschen aus allen Teilen Deutschlands und aus vielen anderen Ländern stellten sich in den Dienst der Wiederaufbauidee.

Im März 1991 beschloss die Synode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens den Beitritt zu einer noch zu gründenden Stiftung für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Im Februar 1992 beschloss die Landeshauptstadt Dresden, den Wiederaufbau finanziell und ideell zu unterstützen.