Eigene Klangkörper

Den Klang der Frauenkirche prägen drei Klangkörper maßgeblich mit: der Chor der Frauenkirche, der Kammerchor und das ensemble frauenkirche. Unter der Leitung ihres Gründers Matthias Grünert haben sie bereits mehrere Einspielungen vorgelegt, mit denen ein weiter Repertoirebogen gespannt wird.

Johann Sebastian Bach: Messe in h-Moll

Miriam Meyer, Sopran
Britta Schwarz,
Alt
Markus Brutscher,
Tenor
Klaus Mertens,
Bass
Kammerchor der Frauenkirche
Ensemble Frauenkirche
Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Berlin-Classics, 2015
Hörprobe

Nach dem großen Erfolg mit dem Live-Mitschnitt des Bachschen Weihnachtsoratoriums lassen der Kammerchor und das ensemble frauenkirche unter ihrem Kantor Matthias Grünert in diesem Frühjahr die h-Moll-Messe folgen. Dieses Werk gilt vielen als Opus ultimum, weil es alle barocken Stile in endgültiger Form vereint und somit als umfassender Höhepunkt der Barockmusik einzigartig dasteht.
Im Juli 2014 wurde die h-Moll-Messe an besonderer Stätte aufgeführt: Die wiederaufgebaute Dresdner Frauenkirche ist seit den nunmehr fast zehn Jahren seit ihrer Weihe als Ort der Versöhnung auch ein Raum für vielfältigste Musik geworden. Aber schon Bach selbst kannte die Frauenkirche, konzertierte er doch im Jahr 1736 an der damals gerade neu geweihten Orgel. In dieser Zeit wurde Bach auch der Titel des »Hof-Compositeurs« verliehen, um den er sich einige Jahre zuvor am Dresdner Hof beworben hatte. Und dies tat er mit einer ersten, damals noch kürzeren Fassung der h-Moll-Messe.

Musikam hab ich allzeit lieb

Martin Luther Lieder im Choral, Mottete und Geistlichem Konzert
Gunther Emmerlich, Rezitation
Kammerchor der Frauenkirche Dresden
Instrumenta Musica
Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Stiftung KIBA, 2015

Martin Luther hat wunderbare Worte für die Musik gefunden", sagt Gunther Emmerlich. Einen neuen Beweis dafür liefert die aktuelle CD der Stiftung KiBa, "Musikam hab ich allzeit lieb". Eine Kostprobe der Sammlung von Kirchenliedern des Reformators, eindrücklich interpretiert vom Kammerchor der Dresdener Frauenkirche, präsentiert ein Videotrailer. Zu sehen und zu hören sind darin Ausschnitte aus der Produktion der CD; in wunderschönen Aufnahmen werden die Frauenkirche und der Chor unter Leitung von Kantor Matthias Grünert vorgestellt.Zu Wort kommen neben dem Rezitator Gunther Emmerlich auch Kantor Grünert und einzelne Chormitglieder - und nicht zuletzt auch Martin Ammon und Thomas Begrich von der Stiftung KiBa; sie erläutern die Beweggründe der KiBa für die Produktion der CD - verraten wird dabei auch Lieblingslied von Geschäftsführer Begrich.

Joseph Haydn: Messe Nr.13 "Schöpfungsmesse"

Joseph Haydn Messe Nr.13 "Schöpfungsmesse"
Johann Christian Bach
Sinfonia B-Dur op. 21 Nr. 1
Ute Selbig,
Sopran
Rahel Haar,
Alt
Eric Strokloßa,
Tenor
Andreas Scheibner,
Bass
Kammerchor der Frauenkirche Dresden
Reußisches Kammerorchester
Leitung Matthias Grünert

Rondeau Produktion Leipzig, 2013
Hörprobe

Joseph Haydn hat in seiner Schöpfungsmesse ein Zitat aus seinem Oratorium „Die Schöpfung“ versteckt, das Matthias Grünert und das Reußische Kammerorchester wunderbar präsent erklingen lassen. Die damaligen „Royals“ vor Ort zeigten sich ob dieses musikalischen „Sidekicks“ übrigens „not amused“… Opern waren allerdings das bevorzugte Spielfeld des jüngsten Spross' der Familie Johann Sebastian Bachs: Johann Christian ist indes auch als der „Mailänder Bach“ und „Londoner Bach“ bekannt. Weltgewandt und offen für stilistische Strömungen seiner Zeit verbindet ihn mit Haydn übrigens die Freundschaft mit einem gewissen Wolfgang Amadeus Mozart. Dessen Leichtigkeit atmet auch die hier eingespielte B-Dur-Sinfonie aus, deren vitaler Schwung mit der Vitalität der Haydn-Messe eine spannende Liaison eingeht. Aus einer Rezension von Claus Fischer bei MDR Figaro: "Der Kammerchor der Dresdner Frauenkirche ... unter Matthias Grünert hat ein wirklich enorm hohes Niveau erreicht. Das Reußische Kammerorchester ist zu Unrecht wenig bekannt, obwohl es in den letzten Jahren mit etlichen prominenten Musikern zusammengearbeitet hat. Die Live-Aufnahme aus der Klosterkirche Thalbürgel lässt keine Wünsche offen."
 

Weihnachten in der Dresdner Frauenkirche

Motetten, Choralsätze und Konzerte von Michael Prätorius,
Heinrich Schütz,
Johann Schelle und Matthias Weckmann u.a.
Dorothee Mields,
Sopran
Eric Stoklossa,
Tenor
Tobias Bernd,
Bass
Kammerchor der Frauenkirche
Instrumenta Musica
Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Sony Music Germany, 2013
Hörprobe

Die CD präsentiert berührende und festliche Werke, Motetten, Choralsätze und Konzerte von Komponisten, die in enger Beziehung zu Dresden standen, allen voran natürlich Michael Prätorius, Kapellmeister am Dresdner Hof von 1613 bis zu seinem Tode, und Heinrich Schütz, der 1614 die Leitung der berühmten Hofkappelle übernahm. Die Aufnahme enthält berührende und festliche Werke zur Weihnachtszeit von Komponisten, die alle in enger Beziehung zu Dresden standen, allen voran natürlich von Michael Praetorius, Kapellmeister am Dresdner Hof von 1613 bis zu seinem Tode, und Heinrich Schütz, der 1614 die Leitung der berühmten Hofkappelle übernahm. Aber auch die Musik der übrigen Dresdner Barockkomponisten wie Johann Schelle, Matthias Weckmann, Samuel Scheidt, Johann Walter, Andreas Hammerschmidt, Johann Hermann Schein oder Hans Leo Hassler lassen nicht nur jedem Dresdner das Herz aufgehen.

Gesamtaufnahme des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach

Jana Büchner, Sopran
Britta Schwarz,
Alt
Markus Brutscher,
Tenor
Gotthold Schwarz,
Bass
Kammerchor der Frauenkirche
ensemble Frauenkirche
Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Berlin Classics, 2012
Hörprobe

Das aus sechs Kantaten bestehende Weihnachtsoratorium gehört zu den beliebtesten und am häufigsten gespielten Werken Johann Sebastian Bachs. Auch wenn es ursprünglich für sechs Sonn- und Feiertage in der Weihnachtzeit komponiert wurde - den drei Weihnachtstagen, Neujahr, den Sonntag nach Neujahr und Epiphanias - ist es heute vielerorts fester Bestandteil des adventlichen Konzertprogrammes, so auch in der Dresdner Frauenkirche.
Selten kann man alle sechs Kantaten zusammen aufgeführt erleben -  Frauenkirchenkantor Matthias Grünert tut genau das, gemeinsam mit glänzenden Solisten, dem Kammerchor der Frauenkirche und dem ensemble frauenkirche. Die Aufnahmen für diese Doppel-CD entstanden im Advent 2011. Holen Sie sich den weihnachtlichen Klang der Frauenkirche nach Hause und erleben Sie den festlichen Abend nach!

Musikalische Höhepunkte der Jahre 2005–2010

Werke von Johann Sebsatian Bach, Luigi Gatti,
Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeu Mozart
u.v.m.
u.a. mit Kammerchor der Frauenkirche,
Virtuosi Saxoniae, amarcord

Leitung u.a. Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Ludwig Güttler,
Sir Charles Mackerras und  Nicholas McGegan

CD-Reihe "Musik aus der Frauenkirche"
Carus-Verlag Stuttgart (83.248/00), 2010
Hörprobe

Die Weihe der Dresdner Frauenkirche jährt sich am 31. Oktober 2010 zum fünften Mal. Zu diesem Anlass präsentiert Carus die musikalischen Höhepunkte aus der CD-Serie Musik aus der Frauenkirche Dresden. Die in der CD-Reihe enthaltenen Aufnahmen sind nicht nur Dokumente einer mit der Frauenkirche wiedererstandenen reichen Musikpflege, sondern auch klingende Kunstwerke. Und so genießt die exklusive Reihe, in der bisher insgesamt 18 CDs veröffentlicht wurden, in der Fachpresse große Anerkennung. Authentizität und Qualität zeichnen die Reihe in besonderem Maße aus. Unter den Künstlern finden sich u. a. der mit der Frauenkirche aufs Engste verbundene Ludwig Güttler, Kantor Matthias Grünert oder Organist Samuel Kummer. Aufnahmen entstanden aber auch mit der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie und dem Dresdner Kreuzchor sowie dem Dresdner Kammerchor, geleitet u. a. von Sir Charles Mackerras, Hans-Christoph Rademann. Renommierte Gastsolisten und –ensembles und Dirigenten aus aller Welt, wie Jos van Immerseel und Nicholas McGegan, runden den künstlerischen Gesamteindruck der CD-Reihe des Carus-Verlags ab.

Georg Friedrich Händel: Jephtha

Birte Kulawik und Miriam Meyer, Sopran
Britta Schwarz
, Mezzosopran
Markus Schäfer,
Tenor
Patrick van Goethem,
Alt
Gotthold Schwarz,
Bass
Kammerchor der Frauenkirche
Dresdner Barockorchester

Leitung Matthias Grünert

CD-Reihe "Musik aus der Frauenkirche"
Carus-Verlag Stuttgart (83.422/00)
, 2008
Hörprobe

Ein Grandioses Alterswerk: Die Arbeit an Jephtha wurde 1751 durch die allmähliche Erblindung Händels mehrfach verzögert. In der Tat sollte es sein letztes originäres Werk werden, ehe er 1752 völlig erblindete. Die tragische Geschichte aus dem Alten Testament wird hier vom Librettisten Thomas Morell, entgegen der biblischen Vorlage, ins Gute gewandelt und das gelobte Opfer an Jephthas Tochter durch das rettende Eingreifen eines Engels verhindert. Händel gelang mit Jephtha noch einmal ein musikalischer Höhepunkt des barocken Oratoriums, das große Chöre, affektgeladene Arien und ergreifende Ensembles enthält. In der umfangreichen Carus-Serie von Händel-Aufnahmen anlässlich des 250. Todestag 2009 konnten, neben hervorragenden Solisten, mit dem Kammerchor der Dresdner Frauenkirche sowie dem Dresdner Barockorchester erneut wichtige Interpreten gewonnen werden.

Orgelmusik von Bach und Duruflé

Johann Sebastian Bach Concerto d-Moll nach Vivaldi u.a.
Maurice Duruflé Suite
Orgel Frauenkirchenorganist Samuel Kummer

CD-Reihe "Musik aus der Frauenkirche"
Carus-Verlag Stuttgart (83.188/00), 2005
Hörprobe

Empfohlen von klassik.com

Anhand des stilistisch kontrastreichen Programms der CD-Einspielung mit Orgelmusik von Bach und Duruflé macht der Organist der Frauenkirche, Samuel Kummer, die erstaunliche klangliche Vielseitigkeit dieser Orgel hörbar. Johann Sebastian Bach hat am 1. Dezember 1736 – kurz nach der Fertigstellung und Übergabe der Orgel von Silbermann – ein Orgelkonzert in der Frauenkirche Dresden gespielt, um sich damit für die Verleihung des Titels eines Königlich Polnischen und Kurfürstlich Sächsischen Hof-Compositeur zu bedanken. Leider ist nicht überliefert, welche Werke Bach bei jenem Konzert musiziert hat oder ob er vornehmlich improvisierte. Auf der vorliegenden Einspielung wurden daher Werke ausgewählt, welche klanglich besonders gut zur neuen Kern-Orgel passen und den Kirchenraum zum Klingen bringen. – Maurice Duruflé gewann seine Musiksprache aus der französischen Tradition; sie ist getragen von einer ausgefeilten Kompositionstechnik und von leiser Melancholie durchdrungen. Für seine Suite op. 5 (1934) schwebte Duruflé eine große symphonische Orgel des Typs Cavaillé-Coll vor. In seinen Registrieranweisungen äußern sich bereits Neigungen zum Typ Orgue néoclassique, in dem die strahlenden Mixturen besonders zur Geltung kommen. Diesem Stil folgt auch die neue Orgel der Frauenkirche.