Emporen

Die Emporen der Frauenkirche tragen entscheidend zum einzigartigen Raumempfinden bei. Durch ihre runde Form, mit der sie den Kirchraum auf drei Seiten umschließen, fühlt sich jeder Besucher willkommen und geborgen.

Baumeister George Bähr konzipierte fünf Emporenebenen, die ca. zwei Dritteln der Besucher Platz boten. Die erste dieser Emporen ließ er in einzelne Betstübchen unterteilen und nach vorn mit Fenstern abschließen. Wohlhabende Dresdner konnten diese Stuben mieten, um von dort aus dem Gottesdienst zu folgen.

In der wieder aufgebauten Kirche ist diese Empore zwar optisch ein getreues Abbild der historischen Vorlage, auf die Untergliederung in einzelne Stübchen wurde aber mit Blick auf die heutige Nutzung des Kirchraumes verzichtet.