Erste Bestrebungen
Den Wunsch, die Frauenkirche wieder aufzubauen, gab es vom Tag des Einsturzes an. Allerdings hatten weder die Landeskirche noch die Stadt Dresden nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges die finanziellen Mittel und technischen beziehungsweise personellen Möglichkeiten, den Wiederaufbau aus eigener Kraft zu bewerkstelligen. Trotzdem setzten sich die Landeskirche und das Landesamt für Denkmalpflege für einen Wiederaufbau ein.
Bereits ein Jahr nach Kriegsende rief die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens zu einer Spendenaktion auf. Das Landesamt für Denkmalpflege führte erste Untersuchungen über die Möglichkeit einer archäologischen Rekonstruktion durch. Grundlage dafür bildeten die Baudokumentationen, die während der Restaurierungsarbeiten vor und während des Zweiten Weltkrieges angefertigt wurden.
Die politischen Verhältnisse in der damaligen DDR ließen jedoch die Fortsetzung der begonnenen Arbeiten nicht zu. Mehrfach bestand sogar die Gefahr der vollständigen Beräumung der Ruine. Ende der 1980er-Jahre setzten sich dann namhafte Persönlichkeiten für einen Wiederaufbau der Frauenkirche ein und begannen, Spenden zu sammeln.



