Erster Friedenswettbewerb 2014 - ein Rückblick

2014 waren sächsische Jugendliche erstmals zum Friedenswettbewerb eingeladen. Er wurde von der Stiftung Frauenkirche Dresden anlässlich der Friedensnobelpreisträgerrede von Dr. Mohamed ElBaradei ausgelobt und richtete sich an Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Klassen aller weiterführender Schulen. 

Themenstellung

Das Wettbewerbsthema „Eine Welt ohne Nuklearwaffen – Illusion oder Auftrag an die junge Generation in dieser Welt?“ war von Dr. ElBaradei selbst und mit dem Ziel gestellt worden, die junge Generation zum Nachdenken über eine atomwaffenfreie Welt anzuregen. In der Form der Bearbeitung des Themas waren die Schülerinnen und Schüler frei. Allerdings musste die Einreichung von einer Schülergruppe (Klasse, Kurs, AG oder freie Kleingruppen) erarbeitet worden sein. 

Erfeulich hohe und kreative Beteiligung

125 junge Leute zwischen 14 und 18 Jahren beteiligten sich. Neben Einreichungen aus verschiedenen Dresdner Gymnasien gab es auch Beiträge aus Borna, Burgstädt und Delitzsch. Alle Beiträge - die in ganz unterschiedlichen Einreichungsformen wie bspw. Film, Hörspiel, Offener Brief, Schülerzeitung oder Essay vorgelegt wurden - waren von hoher Qualität. 

Persönliche Begegnung mit dem Friedensnobelpreisträger als Preis

Drei Schülergruppen wurden von einer Expertenjury als Preisträger gekürt, zwei weiteren Gruppen wurden Würdigungen zugesprochen. Die Mitglieder der Preisträgergruppen sowie Vertreter der gewürdigten Einreichungen bekamen die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit Friedensnobelpreisträger Dr. ElBaradei. 

Ein besonderer Tag in der Frauenkirche

Am Tag der Rede des Friedensnobelpreisträgers trafen sich die Preisträgergruppen zu einem gemeinsamen Programm. Sie lernten nicht nur die Frauenkirche und die Beiträge der anderen kennen, sondern kamen untereinander und mit Dr. ElBaradei ins Gespräch.

Die Frauenkirche entdecken

Bereits am Morgen trafen sich die Preisträgergruppen in der Frauenkirche, um sich auf das Thema einzustimmen, ihre Beiträge zu präsentieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. In diesem Rahmen formulierten die Jugendlichen auch ihre Wünsche für eine friedlichere Welt, die sie in einer „Wunschwelt“ platzierten. Die durchsichtige Installation in Form einer Weltkugel war am Abend während der Friedensrede von Dr. Mohamed ElBaradei in der Frauenkirche zu sehen und wurde im Anschluss in den Hauptkuppelraum verbracht, wo sie bis zum nächsten Schülerwettbewerb verbleibt.

Urkundenübergabe & persönliche Unterredung

Die Preisverleihung wurde durch Dr. Mohamed ElBaradei und im Beisein von Ministerpräsident Stanislaw Tillich, den Jurymitgliedern und Frauenkirchenpfarrer Holger Treutmann vorgenommen. Direkt im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit dem Friedensnobelpreisträger ins Gespräch zu kommen. Hierauf hatten sie sich bei einem Vortreffen und am Tage selbst in einem umfassenden Tagesprogramm in der Frauenkirche intensiv vorbereitet. In diesem Rahmen formulierten die Jugendlichen auch ihre Wünsche für eine friedlichere Welt, die sie in einer „Wunschwelt“ platzierten.

Friedensrede von Dr. Mohamed ElBaradei

Am Abend waren die Schülerinnen und Schüler unter den Ehrengästen, die der Rede des Friedensnobelpreisträgers aufmerksam folgten.