Gästebuch

Ute Leverrier, Nürnberg:

Samstag, 5. April 2014 17:08

Kirche und Militär ist und bleibt noch immer eine unheilige Allianz. Undenkbar für jeden Christen und Friedensaktivisten.

Jürgen Wrede, Germering:

Samstag, 5. April 2014 17:03

sopae

Wer immer für die Vorbereitung des Gottesdienstes am 30.April zuständig ist möge sich mal umschauen: Ist es nicht mit Händen zu greifen, wie wir Deutsche wieder an Militärpolitik und -einsätze gewöhnt werden sollen?
Geben Sie sich doch bitte nicht auch noch in der Kirche dafür her.
Ich wünsche Schalom J.Wrede.

Dr. theol. Holger Müller, Reichenau:

Freitag, 4. April 2014 21:53

Liebe verantwortliche PfarrerInnen an der Frauenkirche.
Unter dem Nagelkreiz auf dem Altar der Frauenkirche Militärmärsche im Rahmen eines Gottesdienste aufführen zu lassen, das überschreitet nicht einfach nur die Grenzen des guten Geschmacks, sondern sind eine bizarre Verhöhnung der Kriegsopfer aller Zeiten und steht zudem in eklatantem Widerspruch zur Friedensbotschaft des Gekreuzigten und auferstandenen einen Herrn unserer Kirche Jesus Christus.
Ich appelliere an Sie, sich an Ihre Ordinationsverpflichtung zu halten und das Halten von Gottesidensten nicht kirchenfremden Organisationen zu erlauben, aber auch nicht dem Evangelium und den Bekenntnissen unserer Kirchen Widersprechendes in einem Gottesdienst selbst zuzulassen und mitzuverantworten.
In einem Gottesidenst gibt es nur Geschwister im Herrn, völlig unabhängig von den Funktionen der Menschen in Ihren Berufen. in irgendeiner Uniform haben Menschen aber in einem Gottesdienst grundsätzlich nichts zu suchen.
Setzen Sie den für den 30. April anvisierten sogenannten Gottesdienst ab, ansonsten setzen Die sich unwidersprochen zu geltendem Kirchenrecht und beschädigen so die vertrauensvolle Gemeinschaft der Glaubenden.
In der Hoffnung auf Einsicht und Umkehr und den besten Segenswünschen,
Dr. Holger Müller, Pfr., Reichenau
Beauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden für das Konstanzer Konzil-Jubiläum 2014-2018

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Hinweis: Die erklärende Sicht der Stiftung Frauenkirche Dresden ist einzusehen im Nachrichtenbereich (leider hier aus technischen Gründen nicht verlinkbar).

Hans-Jörg Schmid, 91413 Neustadt:

Freitag, 4. April 2014 11:50

Liebe Verantwortliche an der Dresdner Frauenkirche!
Heute erfahre ich davon, dass am 30. April in der Frauenkirche ein Musikalischer Gottesdienst mit einer Militärkapelle stattfindet. Dagegen will ich protestieren, weil dieser Gottesdienst eine kirchliche Werbung fürs Militär ist. Ausgerechnet in der Frauenkirche, die für Versöhnung steht, statt für Militär. Ich appelliere an Ihr christliches Feingefühl und bitte, diesen Gottesdienst ohne Militärmusik zu planen.
Hans-Jörg Schmid aus Bayeren

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Sehr geehrter Herr Schmid,
vielen Dank für Ihren Eintrag, mit dem Sie ihre enge Verbundenheit mit der Friedens- und Versöhnungsbotschaft der Frauenkirche Dresden deutlich machen. Musikalisch wird der Gottesdienst von einem Repertoire geprägt sein, das dem geistlichen Raum und dem Charakter der Veranstaltung entspricht. Es erklingen u.a. Werke von Bach und Charpentier. Dass diese in diesem Fall von Musikern eines Bundeswehrmusikkorps gespielt werden, ergibt sich aus der Entstehungsgeschichte dieses Gottesdienstes und stellt keineswegs "kirchliche Werbung fürs Militär" dar.

Ute Vogt, Bonn:

Mittwoch, 12. März 2014 10:15

Wir haben vor kurzem zum ersten Mal die Frauenkirche besucht. Es war sehr beeindruckend und wunderschön. Wir hoffen sehr, dass wir Ostern 2015 wiederkommen und einen Gottsdienst besuchen können.

Familie Vogt

Hunter John, UK:

Donnerstag, 13. Februar 2014 16:35

Having visited your Church & city a few weeks ago my thoughts are with you and the people of Dresden on this particular day.

Martin Kaiser, Herrnhut:

Mittwoch, 22. Januar 2014 18:58

Ganz viele Grüße an die "aufgefrischte" Frauenkirche Dresden senden die Kaiser-Lichtler aus Herrnhut.

December 27, 2013 New York City, Marguerite M:

Dienstag, 7. Januar 2014 18:48

Awe inspiring experience to visit this beautiful church.. it is magnificent!

Renate B, .:

Mittwoch, 1. Januar 2014 18:28

Ein ganz großes DANKE für den wunderschönen Gottesdienst aus der Frauenkirche am heutigen Neujahrstag an alle Mitwirkenden - und alles Gute für 2014!

Sven Busert, Dresden:

Samstag, 28. Dezember 2013 13:12

Über die wiederaufgebaute Frauenkirche als ein Wahrzeichen von Dresden freut mich der Anblick immer wieder, gerade zur winterlichen Zeit wenn der Weihnachtsmarkt vor ihren Toren aufgebaut wird.

Bert Kern, Dresden:

Donnerstag, 31. Oktober 2013 00:19

Vor einigen Jahren habe ich mal ein Interview mit dem Kantor Herrn Grünert gesehen! Er sagte, obwohl er Bach-Fan sei, wäre die Musik in der Frauenkirche sehr vielgestaltig und abwechslungsreich...
Ganz anders meine Erfahrung: zu allen Fest-Gottesdiensten "läuft" Bach. Zum Reformationstag morgen wieder - wie immer! Ich mag Bach auch, sehr sogar...aber ich weiche inzwischen gerne in die Kathedrale aus, wo die Musik wirklich vielfältig ist! Naja: zum Reformationstag kann ich das nicht: höre ich eben wieder Bach, wie immer! In der Hofkirche habe ich ganz wunderbare Komponisten kennengelernt, auch regionale...Herr Grünert: man kann Bach auch tot-spielen...tun sie das bitte nicht, sie sind auf dem besten Weg...Naja: morgen wieder Bach...wie immer halt - warum eigentlich? Die Frauenkirche lebt doch nicht nur von "Laufkundschaft"!!!!
Bedenkliche Grüße

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Kantor Grünert hat zu diesem Eintrag erklärend geantwortet:

"2013 erklingen im Rahmen von Gottesdiensten insgesamt 14 Bachkantaten, 10 davon unter meiner Leitung. Angesichts der Bedeutung des Barockmeisters und der Ausrichtung der Kirchenmusik in der protestantischen Frauenkirche empfinde ich diese Zahl als durchaus angemessen. Selbstverständlich erklingen hier regelmäßig Werke anderer Komponisten - und dies auch zu kirchlichen Feiertagen, wie einige Beispiele zeigen sollen: Am Kirchweihsonntag waren bspw. Werke von Christian Ehregott Weinlig (1743-1813), ehemals Frauenkirchenorganist und später Kreuzkantor, zu hören, die bislang unentdeckt in der SLUB lagen und nun erstmals wieder im 200.Todesjahr des Komponisten erklangen. Beim Festgottesdienst am 1. Advent wird es Haydn geben, am 3. Advent Gatti und in der Festmusik am zweiten Weihnachtsfeiertag erklingt traditionell Saint-Saens. An anderen Sonntagen sind u.a. Messvertonungen Mozart zu hören. Darüber hinaus bietet die Kirchenmusik in den Gottesdiensten Chormusik a cappella in großer und in kleiner Besetzung, Orgel plus, Solokantaten, u.v.m. womit wir hoffen, die Vielfalt der sakralen Musik nach Möglichkeit breit abzubilden."

Viele Grüße,
Matthias Grünert

Peter Pingsmann, 40882 Ratingen:

Montag, 28. Oktober 2013 17:16

Mein erster Besuch war im Jahr 1990. Nur Trümmer. Jetzt am 15.10.2013 erneuter Besuch und Teilnahme an einer Andacht mit Orgelmusik. Die Kirche war voll und man war ergriffen von der Schönheit dieses Bauwerks.