Gesten und Zeichen
Es sind Symbole und Geschichten, die beim Besuch der Kirche entdeckt werden wollen. Sie erzählen von Menschen, die sich für den Frieden einsetzen und von Orten, von denen die Versöhnungsbotschaft ausgeht.
Das neue Turmkreuz erzählt von der ganz persönlichen Verbindung des Schmieds aus Großbritannien, der es fertigte, und seiner generationsübergreifenden Aussöhnung. Gegen die Proklamierung nationalsozialistischer Gedanken in der Frauenkirche setzte sich der ehemalige Superintendent und spätere Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens Hugo Hahn ein, dem heute eine Gedenktafel gewidmet ist. Als Zeugnis internationaler Versöhnungsarbeit steht die Flammenvase von Gostyn auf einem der Treppentürme. Die Wunden des Krieges und der Zerstörung sind heute geheilt. Ihre Narben jedoch sind weiter sichtbar, um zu Erinnern und zu Mahnen.
Die Worte in den Gebetsbüchern der Frauenkirche oder auch Erzählungen aus der ganzen Welt zeugen von der täglichen und der persönlichen Versöhnungserfahrung. Es ist das Anliegen der Frauenkirche diese Geschichten zu sammeln und zu wahren.



