Das Bauwerk bewahren und mit Leben füllen

Es ist ein großes Ziel, das man 1994 in der Stiftungssatzung verankerte: Die Stiftung Frauenkirche Dresden solle das Leben in dem wieder aufgebauten Gotteshaus sowie die Erhaltung der Kirche hauptsächlich aus Spenden und Erträgen des Stiftungskapitals finanzieren. Ein Fianzierungskonzept für eine Kirche, das in dieser Form nahezu einzigartig sein mag in Deutschland.

Aktive und kontinuierliche Bauerhaltung

Die Faszination Frauenkirche ist ungebrochen. Die Frauenkirche erleben und von ihrer Botschaft erfahren, so wie es die zahlreichen Besucher täglich tun. Es ist nur dank der vielen Tausend Spenderinnen und Spender möglich, die unsere Arbeit unterstützen. Dank dieses Engagements kann die Stiftung Frauenkirche Dresden ihre Ziele umsetzen, das Bauwerk bewahren und über geistliche Angebote, zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten und ein einzigartiges Musikprogramm den Gästen die Botschaft von Frieden und Versöhnung nahe bringen und weiter entwickeln. Über die Kollekten, Spenden in den Opferstöcken und vor allem auch über die fortgeführte Stifterbriefaktion erreicht uns die notwendige finanzielle Unterstützung.

2006 bis 2008

2006 wurde zur baulichen und denkmalpflegerischen Erhaltung der Kirche der Einbau einer Kältemittelanlage notwendig.

Die Lüftungs-, Kälte- und Heizungsanlagen mussten 2007 an die extrem hohe Nutzung durch die vielen Tausend Besucher angepasst werden.

2008 schloss die Kirche erstmals zu einer mehrtägigen Wartungs- und Reinigungszeit, um insbesondere im Innenraum Pflegemaßnahmen durchführen zu können, die der Entstehung größerer Schäden vorbeugen soll. Diese Schließzeit hat sich bewährt und findet seither jeweils Anfang Januar statt.

2009 bis 2011

2009 erhielten die 178 Treppenhausleuchten neue Einsätze mit LED-Technologie, um Energie zu sparen und gleichzeitig Erfahrungen für eine Umstellung im Kirchraum zu sammeln. Die Energieeinsparung war mit 30 Prozent beträchtlich. Aus anderem Grund wurde die Beleuchtung in der Unterkirche reduziert: Sie sollte den Charakter des Ortes als "Raum der Stille" unterstützen.

Im Folgejahr 2010 wurden u.a. die Treppenhausfenster bei den Aufgängen A und G in den Lüftungskreislauf der Wendelrampe eingebunden. Dadurch konnte die Belüftung an dieser Stelle noch optimiert werden. Zudem wurde eine Begleitheizung zur besseren Klimaregulierung eingebaut.

Als durch die Hochwasserlage 2011 erstmals große Grundwassermengen in das städtische Kanalnetz abgeleitet werden mussten, war dies mit hohen Gebühren verbunden. Der viel genutzte Aufzug im Treppenturm G wurde erstmals umfänglich repariert, die Orgel erhielt zur Optimierung der Akustik ein Holzdach und der Kirchraum aufgrund der guten Erfahrungen in den Treppentürmen 250 LED-Leuchten. Diese letztgenannte Maßnahme half, die drastischen Strompreiserhöhungen teilweise aufzufangen. Eine umfängliche Begehung des Kuppelanlaufs, der Kuppel und der Fassaden ergab, dass das Mauerwerk in gutem Zustand ist.

Seit 2012

2012 wurden erstmals Lagerplatten für eine Glocke (Dankglocke Hanna) getauscht. Um die Klimadatenerfassung zu ergänzen, entschied man sich für den Einbau eines ergänzenden Funkmessnetzes. Außerdem wurde der Steuerrechner für die Lichtsteuerung ausgetauscht.

Ein Jahr später, 2013, erfolgten umfangreiche Reparaturen an den Behinderten-Aufzügen an den Türen A und G. Um das regelmäßig anfallende Fensterputzen zu erleichtern, wurden Verbesserungen an den Hauptfenstergeländern vorgenommen. Umfangreiche Arbeiten waren nötig, um zwei Elektrokanäle in der Wendelrampe und zwei Prozessstatioen für die Gebäudeleittechnik einzubauen. An den Außentüren konnten konstruktive Verbesserungen bei Schlössern und Lagern erreicht werden. 

Auch 2014 wurden und werden verschiedene Maßnahmen zur Gebäudewartung und -erhaltung ergriffen, über die nach Jahresschluss zu berichten sein wird. 

Es ist erklärtes Ziel der Stiftung Frauenkirche Dresden, das Bauwerk kontinuierlich und präventiv zu pflegen, um der Entstehung von Schäden nach Möglichkeit vorzubeugen bzw. entstandene Mängel im Frühstadium zu beheben. Helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende.

Wussten Sie, dass ...

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Helfen Sie durch Ihre Spende oder Ihre Zustiftung ins Vermögen der Stiftung, die Frauenkirche auch für künftige Generationen zu bewahren und mit Leben zu erfüllen! Wir bitten Sie, Ihr Engagement fortzuführen und sprechen neue Freunde der Frauenkirche an, unsere Arbeit zu unterstützen!

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