Über » den Aufbruch

Datum
Sa, 21. November 2015, 17:00 Uhr

Ort
Hauptraum der Frauenkirche

Veranstalter
Stiftung Frauenkirche Dresden

Giuseppe Verdi
Requiem

Sopran Erika Grimaldi
Mezzosopran Anke Vondung
Tenor Francesco Demuro
Bass Rafal Siwek
MDR Rundfunkchor
MDR Sinfonieorchester
Leitung Roberto Abbado

Das Werk

Giuseppe Verdis Requiem – sein größtes sakrales Werk – verdankt seine Entstehung zwei Anlässen: 1868 versuchte Verdi, anlässlich des Todes von Gioacchino Rossini, die bedeutendsten Komponisten Italiens für eine gemeinsame Totenmesse zu gewinnen – ein Vorhaben, das letztlich an organisatorischen Problemen scheiterte. Verdi, der selbst ein "Libera me" beigesteuert hatte, konnte sich zunächst nicht entschließen, diese Komposition zu einem eigenen, vollständigen Requiem zu erweitern. Erst als fünf Jahre später der ihm sehr nahe stehende Dichter Alessandro Manzoni starb, griff Verdi die Idee wieder auf und führte in reichlich halbjähriger Arbeit die Messa da Requiem zu Ende. Zum ersten Todestag des Dichters, am 22. Mai 1874, erklang das Werk erstmals in San Marco zu Mailand unter der Leitung des Komponisten. Nur wenige Tage später wurde die Messa auch in der Mailänder Scala aufgeführt.

Die Klangkörper

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Eine besondere Verbindung ergibt sich aber dann, wenn der Chor mit dem MDR Sinfonieorchester konzertiert. Das älteste Radio-Orchester Deutschlands präsentiert sich heute als eines der lebendigsten und innovativsten seiner Art.

Die Reihe Über »

Die Frauenkirche ist ein Ort des Glaubens und der Musik und gleichzeitig ein Ort der Stille und der Überraschungen. Räume, die der Musik gewidmet sind, sind Räume der Wahrnehmung, Räume für konzentriertes Zuhören und Kommunikation. Sie sind aber aber auch Räume für Fantasie und inneren Weitblick – über die Freude, die Verheißung, die Vergänglichkeit, die Sehnsucht, den Aufbruch, den Frieden und die Ewigkeit. Hierauf öffnet sich der Horizont in ausgewählten Programmen: von Johann Sebastian Bachs h-Moll Messe über Antonín Dvoráks „Stabat mater“ und dessen Requiem bis hin zu Joseph Haydns Sinfonie „Alleluja“.

Konzert im Rahmen der "Dresden-Tage"
für Dresdnerinnen und Dresdner Vorzugspreis von 15 EUR auf allen Plätzen
(nach Verfügbarkeit | nur an der Vorverkaufsstelle der Stiftung Frauenkirche Dresden | Adressnachweis erforderlich | max. zwei Tickets pro Person.)

Ticketinformationen

Preisgruppe 1:59,00 €
Preisgruppe 2:44,00 €
Preisgruppe 3:27,00 €
Preisgruppe 4:13,00 €

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