Dresdner Orgelzyklus

Datum
Mi, 3. Februar 2016, 20:00 Uhr

Ort
Hauptraum der Frauenkirche

Veranstalter
Stiftung Frauenkirche Dresden

Gemeinsame Orgelkonzertreihe der Innenstadtkirchen
Kathedrale – Kreuzkirche – Frauenkirche

Max Reger Jahr 2016

Max Reger
Fantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46
sowie Werke von Johann Sebastian Bach und
Joseph Gabriel Rheinberger

Orgel Matthias Eisenberg Straupitz, Spreewald

Matthias Eisenberg stammt aus einem traditionsreichen, musikalischen Umfeld: 1956 wurde er in Dresden geboren. Seit seinem fünften Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht und nach den ersten Versuchen an der Orgel war er schon ab dem neunten Lebensjahr Organist in seiner sächsischen Heimatstadt und an verschiedenen umliegenden Kirchengemeinden sowie dann fünf Jahre lang Mitglied des Dresdner Kreuzchores.
Er studierte in Leipzig an der Hochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy", war Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf der Grundlage seines umfassenden, jederzeit abrufbereiten Repertoires hatte er sich eine für einen Organisten ungewöhnliche Popularität erspielt. Zudem gilt er als Meister der freien Improvisation.
Konzertreisen führen ihn in viele europäische Länder, außerdem in die USA, nach Kanada, Lateinamerika, Indien, Russland und Fernost. Im Jahre 2003 wurde Matthias Eisenberg zum Professor und Kirchenmusikdirektor ernannt. Seit November 2004 ist er Kantor und Organist an der Luther-, Moritz- und Johanniskirche in Zwickau.

Im Jahre 2006 wurde der Dresdner Orgelzyklus, welcher nun sein 10-jähriges Bestehen feiern darf, ins Leben gerufen. In diesem Gemein- schaftsprojekt blicken die drei Innenstadtkirchen Kreuzkirche, Kathedrale und Frauenkirche nunmehr auf nahezu 500 Orgelkonzerte mit national und international angesehenen Gästen sowie deren Hausorganisten zurück. Der Ausblick ist vielversprechend: 2016 ist in mehrfacher Hinsicht ein Jubiläumsjahr. Wir gedenken Max Regers Todesjahr. Sein kompositorisches Schaffen für die Orgel stellt den Gipfelpunkt der deutschen Orgelromantik dar. Qualitativ und quantitativ steht er Johann Sebastian Bach im Bereich der Orgelmusik so nahe, wie kein zweiter Orgelkomponist des 19. Jahrhunderts. Ähnliches vermag im 20. Jahrhundert erst wieder Olivier Messiaen zu schaffen.Der Bedeutung des Orgelwerkes Max Regers Rechnung tragend, wird in diesem Jahr mindestens ein großes Werk des Komponisten im Mittelpunkt eines jeden Orgelkonzertes stehen. Zwei Abende widmen sich ausschließlich eben jenem Komponisten, für den Johann Sebastian Bach »Anfang und Ende aller Musik« ist und in dessen Musik, vor allem in den sieben Choralfantasien, der Geist Bachs zu spüren ist. 

Weitere Veranstaltungen aus dieser Reihe:
Mittwoch  | 17. Februar | 20 Uhr
Mittwoch  | 09. März | 20 Uhr 
Mittwoch  | 06. April | 20 Uhr
Mittwoch  | 27. April | 20 Uhr
Mittwoch  | 25. Mai | 20 Uhr 
Mittwoch  | 15. Juni | 20 Uhr
Mittwoch  | 06. Juli | 20 Uhr 
Mittwoch  | 27. Juli | 20 Uhr 
Mittwoch  | 17. August  | 20 Uhr 
Mittwoch  | 07. September | 20 Uhr 
Mittwoch  | 28. September | 20 Uhr 
Mittwoch  | 19. Oktober | 20 Uhr 
Mittwoch  | 09. November | 20 Uhr

Ticketinformationen

Vorverkauf:8,00 €
Abendkasse:8,00 €

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