Das Bauerk bewahren und mit Leben füllen
Die Faszination Frauenkirche ist ungebrochen. Die Frauenkirche erleben und von ihrer Botschaft erfahren, so wie es die zahlreichen Besucher täglich tun, ist nur dank der vielen Tausend Spenderinnen und Spender möglich, die unsere Arbeit unterstützen. Dank dieses Engagements kann die Stiftung Frauenkirche Dresden ihre Ziele umsetzen, das Bauwerk bewahren und über geistliche Angebote, zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten und ein einzigartiges Musikprogramm den Gästen die Botschaft von Frieden und Versöhnung nahe bringen und weiter entwickeln. Über die Kollekten, die Spenden in den Opferstöcken und vor allem auch über die fortgeführte Stifterbriefaktion erreicht uns die notwendige finanzielle Unterstützung.
Gemeinsam etwas schaffen - Kosten und Aufwendungen
Der Erhalt des komplexen Bauwerks und die Durchführung der zahlreichen und vielfältigen unentgeltlichen Veranstaltungen sind mit hohen Kosten verbunden. Allein für die Erhaltung und Nutzung der Frauenkirche sowie die Durchführung der geistlichen Angebote entstanden 2009 Kosten in Höhe von weit über einer Million Euro. Jedes Jahr sind Investitionen am Bauwerk notwendig. 2006 wurde z.B. zur baulichen und denkmalpflegerischen Erhaltung der Kirche der Einbau einer Kältemittelanlage notwendig. Die Lüftungs-, Kälte und Heizungsanlagen sind 2007 an die extrem hohe Nutzung durch die vielen Tausend Besucher angepasst worden. Täglich laufende Kosten für Nutzung und Erhaltung – wie Strom, Fernwärme, Wasser sowie Reinigung und Sicherheit – umfassen allein ein Drittel der Ausgaben des Gebäudemanagements.
Der Gegenüberstellung der Kosten und Spenden (Diagramm rechts) ist zu entnehmen, dass sich die Aufwendungen für das Bauwerk nach Abschluss des Wiederaufbaus weitestgehend reduzieren ließen. Das Spendenaufkommen sank jedoch im Vergleich dazu rapider. Im ersten Halbjahr 2010 stehen Kosten von 679.000 €, Spenden in Höhe von 458.000 € gegenüber. So überstiegen die Ausgaben für die ersten sechs Monate um ein Drittel das Spendenaufkommen.
2011 umfassten die Maßnahmen für die Erhaltung des Bauwerks im ersten Halbjahr 2011 u.a. Ausbesserungsarbeiten an den Verfugungen der Treppenstufen der Ein- und Ausgänge. In der Schließwoche im Januar wurden 250 LED-Leuchteneinsätze an den Emporendecken im Kirchraum eingebaut. Durch diese Investition konnten die drastischen Strompreiserhöhungen teilweise aufgefangen werden. Die Integration eines Akustikdachs über dem Oberwerk der Kern-Orgel sorgt von nun an für eine bessere Akustik der Orgelklänge. Im ersten Halbjahr 2011 standen Kosten in Höhe von 596.000 € für die Erhaltung und Nutzung der Frauenkirche sowie die Durchführung der geistlichen Angebote einer Spendensumme von 469.000 € gegenüber.
Da die Stiftung nicht über Subventionen bzw. Drittmittel verfügt, ist die Arbeit der Stiftung von Ihrem Engagement abhängig. Helfen Sie durch Ihre Spende oder Ihre Zustiftung ins Vermögen der Stiftung, die Frauenkirche auch für künftige Generationen zu bewahren und mit Leben zu erfüllen! Wir bitten Sie, Ihr Engagement fortzuführen und sprechen neue Freunde der Frauenkirche an, unsere Arbeit zu unterstützen!
Herzlichen Dank!




