Mo, 12. November 2012 20:00 Uhr
Forum Frauenkirche
"Das Ende der Gewissheiten. Die Zumutung des Wandels"
»Schulden, Krisen und kein Ende? Über Wege zu wirtschaftlicher Stabilität«
Dr. Jürgen Stark Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank
Veranstaltungsreihe der Stiftung Frauenkirche Dresden in Kooperation mit der TU Dresden, dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und dem Freistaat Sachsen
Politik und Gesellschaften in Europa stehen vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen. Insbesondere die Schuldenkrise wird uns noch lange begleiten. Über die Wege aus der Krise wird in Politik und Fachwelt gestritten.
Soll und kann man große Banken in den Konkurs gehen lassen oder sollen vor allem die starken Länder für die Risiken der Finanzwelt und die Schulden der schwächeren Länder einstehen? Ist ein Austritt eines Landes aus dem Euro eine Option oder wären die wirtschaftlichen und politischen Folgen unabsehbar? Welche Bedeutung hat Sparpolitik und was ist von staatlichen Konjunkturprogramme zu erwarten?
Als international erfahrener Ökonom analysiert Dr. Stark die ökonomischen Prozesse und zeigt wirtschaftspolitische Lösungen auf.
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Dr. Jürgen Stark, geb. 1948, Studium der Wirtschaftswissenschaften
und Promotion. 1978- 1995 Tätigkeiten im Bundeswirtschaftsministerium
sowie leitende Funktionen im Kanzleramt und im Bundesfinanzministerium, dort von 1995-1998 Staatssekretär. Seit 1998 Vizepräsident der Deutschen Bundesbank, 2004 deren Interimspräsident. 2006 Wechsel ins Direktorium
der Europäischen Zentralbank und verantwortlich für den Bereich „Volkswirtschaft“ („Chef- Volkswirt“). 2011 Rücktritt von diesem Amt. Autor mehrerer Veröffentlichungen zu Regionalpolitik, Strukturwandel sowie
finanz- und währungspolitischen Fragen. Honorarprofessor der Universität Tübingen.
Ort: Hauptraum der Frauenkirche
Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Eintritt frei



