Veranstaltungsreihen
Geistliche Sonntagsmusik
Der Kern der Kirchenmusik ist Verkündigung zu Ehren Gottes. In den Geistlichen Sonntagsmusiken wird diese Funktion auf besondere Weise erlebbar. Unter einem Motto stehend wird in den 14tägig stattfindenden Veranstaltungen der jeweilige Charakter des Sonntages musikalisch angedeutet. Hinzu treten Lesungen, Gedanken zu den Evangelien, Gebetsanliegen und Segenswünsche.
Gastierende Ensembles, Vokal und Instrumentalsolisten und die Chöre der Frauenkirche werden besonders geistliche Werke – entsprechend der barocken Gestaltung der Frauenkirche – des Hochbarock musizieren. Wir möchten Ihnen eine abwechslungsreiche Mischung von Solokantaten, Geistlichen Konzerten, Kantaten, Chor- und Instrumentalmusik verschiedener Epochen bieten.
Seien Sie willkommen zu einer Stunde Musik und Gedanken zum Sonntag.
Dresdner Orgelzyklus
Mit der Weihe der Frauenkirche ist ein Dreigestirn großer Innenstadtkirchen entstanden, deren Orgeln nunmehr im Rahmen des Dresdner Orgelzyklus im wöchentlichen Wechsel erklingen. Die Instrumente der Kathedrale, der Kreuzkirche und der Frauenkirche stammen aus den Werkstätten Gottfried Silbermann (1755), Gebrüder Jemlich (1963) und Orgelbau Kern (2005). Sie werden in einem Trialog im wöchentlichen Wechsel jeweils Mittwoch 20 Uhr erklingen. Somit wird es möglich, die drei Orgeln vergleichend zu hören und die verschiedenen Charaktere der Instrumente in den so konträren Kirchräumen zu erleben.
Die Organisten der Kathedrale, der Kreuzkirche und der Frauenkirche haben dazu ein umfangreiches Konzertprogramm zusammengestellt. Höhepunkt im Jahr 2006 waren die Internationalen Dresdner Orgelwochen. In der Zeit vom 28. Juni bis 30. August waren neben den Hausorganisten Gäste aus den USA, Italien, Norwegen, Japan und Frankreich zu hören sein.
BACHzyklus
Der BACHzyklus hat sich in der Frauenkirche zu einer festen Größe etabliert. 2008 und 2009 erklingt an zwanzig Abenden das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs. Kantaten, sowie die Motette „Jesu meine Freude“ begleiten das Programm, das aus über 220 Präludien und Fugen, Konzerten, Sonaten und Choralbearbeitungen besteht, die sorgfältig für die jeweilige Zeit im Kirchenjahr ausgewählt wurden.
Die Musik Bachs ist zeitlos und stets aktuell. Ein sensationeller Fund in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar im Jahr 2006 belegt Bachs frühen Kontakt mit der norddeutschen Orgelschule. Die sogenannte „Weimarer Orgeltabulatur“ beinhaltet Werke von Dieterich Buxtehude und Johann Adam Reincken, die der 15jährige Bach während seiner Zeit als Chorknabe an St. Michaelis zu Lüneburg abschrieb.
Johann Sebastian Bach ließ sich 1736 an der Silbermannorgel der Frauenkirche hören.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungsreihen finden Sie bei den Veranstaltungsankündigungen oder aktuell im Veranstaltungskalender.




