Eine kaum fassbare Gemeinschaftsleistung: Der spendenfinanzierte Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Frauenkirche konnte nur gelingen, weil Menschen aus aller Welt in selbstloser Art und Weise bereit waren, durch eine Spende mitzuhelfen. Wohl keiner hätte zu Baubeginn davon zu träumen gewagt, wie groß die Zahl der Spender und wie hoch die gespendete Summe letztendlich sein würde:

Bis zur Weihe der Frauenkirche am 30. Oktober 2005 wurden 100 Millionen EUR gespendet. Zwei Drittel (ca. 70 Mio EUR) kamen durch die gemeinsame Stifterbriefaktion der Stiftung Frauenkirche und der Dresdner Bank zusammen, ein Drittel (ca. 31 Mio €) wurde durch die Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche Dresden  eingeworben. Damit wurde das ursprünglich gesetzte Ziel, den Wiederaufbau zur Hälfte aus Spenden zu finanzieren, weit übertroffen.

Mit der beeindruckenden Zahl von 100 Millionen € lässt sich aber nur ein unvollständiges Bild der Initiativen für den Wiederaufbau der Frauenkirche zeichnen. Eine Vielzahl kostenloser oder stark ermäßigter Sachleistungen und das unvergleichliche ehrenamtliche Engagement wurden auf keinem Spendenkonto verbucht, waren aber unverzichtbar für das Gelingen des Gesamtprojektes. In diesem Zusammenhang besonders zu würdigen ist die Arbeit der Freundeskreise im In- und Ausland. Durch eine Vielzahl von Spendenaktionen und Benefizveranstaltungen haben sie erheblich zum Spendeneingang beigetragen. 

Ohne öffentliche Gelder wäre aber der Wiederaufbau gleichsam undenkbar gewesen. Der Bund, der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden unterstützten den Bau mit Mitteln in Höhe von insgesamt 70 Millionen €.

Allen Spendern gilt unser tief empfundener Dank.
Sie haben geholfen, das Wunder von Dresden wahr werden zu lassen. 

Spendenaufkommen und -verwendung

Baukosten insgesamt

182,6 Mio EUR

Baukosten netto 

(abzgl. Bauvorbereitung, Steuern etc.) 131,1 Mio EUR


finanziert über:

  • Gelder der Öffentlichen Hand
    70,0 Mio EUR (38%)
  • Private Quellen (Spenden, Schenkungen, Zuwendungen, Erbschaften)
    102,8 Mio EUR (56%)
  • Operative Ergebnisse    
    9,8 Mio EUR (5%)