Artistic Director Daniel Hope

Daniel Hope übernimmt mit dem Konzertjahr 2019 die Position des Künstlerischen Leiters der Frauenkirche Dresden. Die musikalische Vermittlung der Botschaft des Gotteshauses ist für ihn gleichermaßen Verantwortung und Inspiration. Getragen von diesen Grundmotiven kuratiert er über 50 Konzerte pro Jahr.

Der Geiger Daniel Hope ist seit 25 Jahren als Solist auf den Bühnen der Welt unterwegs. Der Gewinner des Europäischen Kulturpreises 2015 ist für seine musikalische Kreativität und für sein Engagement für humanitäre Zwecke weltweit bekannt.

Seit Beginn der Saison 2016 / 17 ist Daniel Hope Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters, einem Orchester, welches seit seiner Kindheit eine besondere Bedeutung für Daniel Hope besitzt. Bereits seit 2004 ist er Associate Artistic Director des Savannah Music Festivals und ab der Saison 2017/18 leitet er als »Artistic Partner« des New Century Chamber Orchestra San Francisco jeweils mehrere Projekte pro Saison mit dem Orchester von der Geige aus. 

Ein musikalischer Weltbürger

Daniel Hope tritt regelmäßig in den bedeutenden Konzertsälen wie in der Alten Oper Frankfurt, in der Carnegie Hall, dem Pariser Théâtre des Champs-Élysées, der Londoner Wigmore Hall und dem Amsterdamer Concertgebouw auf. Er ist regelmäßiger Gast bei allen großen internationalen Festspielen wie u. a. den BBC Proms, dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, wo er von 2011 bis 2013 künstlerischer Direktor war, dem Verbier Festival, dem Aspen Music Festival, Hollywood Bowl und Tanglewood. Er arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur, Kent Nagano und Christian Thielemann zusammen und spielt mit den international renommiertesten Orchestern in Boston, Chicago, Berlin, Paris, London, Barcelona, Los Angeles und Tokyo.

Daniel Hope war Schüler des legendären Geigen-Pädagogen Zakhar Bron und Yehudi Menuhin, der ihn auch nach seinem Studienabschluss 1996 unterstützte. Von 2002 bis 2008 war Daniel Hope jüngstes Mitglied des legendären Beaux-Arts Trios, mit dem er in allen europäischen und nordamerikanischen Musikzentren über vierhundertmal konzertierte. Der Boston Globe bezeichnete diese Formation als »stärkste in der Geschichte des Trios«.

Die Frauenkirche Dresden ist für Daniel Hope ein Ort des Glaubens und der Musik.Als Artistic Director kuratiert über 50 Konzerte ab dem Musikjahr 2019.Mehrfach wird er selbst als Künstler in der Frauenkirche zu erleben sein.U. a. mit dem Zürcher Kammerorchester, dessen Musikdirektor er ist, musiziert er unter der Steinernen Glocke.
Die Frauenkirche Dresden ist für Daniel Hope ein Ort des Glaubens und der Musik.
Als Artistic Director kuratiert über 50 Konzerte ab dem Musikjahr 2019.
Mehrfach wird er selbst als Künstler in der Frauenkirche zu erleben sein.
U. a. mit dem Zürcher Kammerorchester, dessen Musikdirektor er ist, musiziert er unter der Steinernen Glocke.


Preisgekrönte Einspielungen

Für seine inzwischen mehr als 25 Aufnahmen erhielt Daniel Hope Auszeichnungen wie den Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Diapason d’Or des Jahres, den Edison Classical Award, den belgischen Prix Caecilia, sieben ECHO Klassik-Preise und zahlreiche Grammy-Nominierungen. Seine Aufnahme des Mendelssohn-Violinkonzertes und -Oktetts bezeichnete die New York Times als eine der besten des Jahres. Die preisgekrönte Aufnahme von Alban Bergs Violinkonzert wählte das Gramophone Magazine zur »top choice of all available recordings«. Die Veröffentlichung von Max Richters »Vivaldi Recomposed«, die es auf Platz 1 der internationalen Klassik-Charts in 22 Ländern schaffte, gehört mit über 140.000 verkauften Exemplaren zu einer der meistverkauften CDs eines klassischen Künstlers.

Das 2017 erschiene Album »For Seasons« ist bereits das 11. für die »Deutsche Grammophon«, deren Exklusivkünstler er seit 2007 ist. Es ist eine sehr persönliche Hommage an die Jahreszeiten und umfasst neben zwölf Werken, die jeweils einem Monat gewidmet sind, die »Vier Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi begleitet vom Zürcher Kammerorchester. Dieses Album erhielt im Herbst 2017 einen ECHO Klassik.

Vielfältig engagiert

Im Oktober 2017 startete der von ARTE und NDR koproduzierte Kinofilm »DANIEL HOPE – Der Klang des Lebens« in den europäischen Kinos.

Daniel Hopes künstlerische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in themenbezogenen Projekten mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer oder Sting sowie in Rundfunk- und Fernsehmoderationen wieder. So moderiert er seit Januar 2016 wöchentlich

eine Sendung auf WDR3. Seit der Saison 2016/17 findet im Berliner Konzerthaus seine Reihe »Hope@9pm« statt. Als Gastgeber lädt Daniel Hope Talkgäste aus Kultur und Politik ein, um mit ihnen über ihre Beziehung zur Musik zu sprechen oder mit ihnen zu musizieren. Auch als Autor ist Daniel Hope erfolgreich.

Er ist inzwischen Verfasser von vier Büchern, erschienen beim Rowohlt-Verlag, die alle in die deutschen Bestseller-Listen kamen. Sein erstes Buch »Familienstücke – Eine Spurensuche« erzählt die Geschichte seiner weitverzweigten Familie: seinen jüdischen Vorfahren. Aus diesem Grund legt Daniel Hope auch großen Wert darauf, bei Projekten jüdischer Komponisten mitzuwirken, wie z. B. in dem Album »Terezín« mit Anne-Sofie Otter. Er ist außerdem Koproduzent eines Dokumentarfims über Theresienstadt mit dem Titel »Refuge in Music«, der 2013 erschien.