»3 Fragen an Maria Noth«

Als stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Frauenkirche Dresden ist Maria Noth für die kaufmännischen Belange zuständig. Sie weiß, wie wichtig das bürgerschaftliche Engagement für die Stiftungsarbeit ist. 

Warum wirbt die Stiftung Frauenkirche Dresden um Spenden? Das Bauwerk ist doch längst fertig gestellt.

Maria Noth: Um das Gotteshaus zu erhalten und den Raum zwischen den wiedererrichteten Steinen mit Leben füllen zu können, bauen wir auf die Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender. Sie bilden seit dem Wiederaufbau mit ihren Zuwendungen unser finanzielles Fundament. Wir benötigen für die Stiftungszwecke jährlich mehr als eine Million Euro. Die Stiftung erhält keine öffentliche Förderung. Trotz strikter Kontrolle der Verwaltungskosten steigen die benötigten Mittel z. B. aufgrund zunehmender Reinvestitionen in das Bauwerk. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

Wie wirkt mein Beitrag dauerhaft für die Zukunft?

Maria Noth: Die Frauenkirche wird von einer gemeinnützigen Stiftung getragen, die die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden 1994 gemeinsam ins Leben gerufen haben. Wir legen großen Wert darauf, die dem Stiftungszweck gewidmeten Mittel sicher und diversifiziert anzulegen. Zustiftungen und Vermächtnisse, die dem Stiftungskapital zufließen, bleiben erhalten und bilden den Grundstock für die Zukunft der Frauenkirche.

Wie kann man als einzelner Spender die Frauenkirche erleben?


Maria Noth: Mit Ihrer Spende oder Zustiftung werden Sie ein Teil unserer weltweit wachsenden, lebendigen Frauenkirchen-Gemeinschaft. Sie sind sehr herzlich in der Kirche willkommen, um mit anderen Menschen und Unterstützern die Botschaft aus der Frauenkirche zu erleben und mitzugestalten. Wir laden Sie ein zu Gottesdienst und Musik, zu Gebet und Stille, zu Besichtigung und Dialog. Sprechen Sie uns gern an!

Die Fragen stellte Mandy Dziubanek.