Forum Frauenkirche

Datum
Di, 7. Januar 2020, 19:30 Uhr

Ort
Unterkirche der Frauenkirche

Zugang
über Eingang F

Veranstalter
Stiftung Frauenkirche Dresden

Kooperationspartner

Jahresthema der Veranstaltungsreihe: 
»In guter Gesellschaft – wie wollen wir miteinander leben?«

Eröffnungsvortrag 2020

»Miteinander leben: Emotionen in der Politik aus der Sicht eines Neurowissenschaftlers«
Prof. Dr. Joachim Bauer

Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Autor 

Wir leben in bewegten Zeiten. Emotionen in der Politik müssen nichts Schlechtes sein. Ziele wie Gerechtigkeit, gutes Leben für alle und die Bewahrung der Umwelt lassen sich nur verwirklichen, wenn Menschen dafür auch mit dem Herzen eintreten. Bei den Emotionen, unter deren Vorzeichen sich Menschen heute politisch zusammenfinden, lassen sich zwei Arten unterscheiden: Auf der einen Seite begegnet uns Angst, Wut und Aggression, auf der anderen Seite Empathie, Zuversicht und der Wunsch, den Frieden zu bewahren, indem wir lernen, die Güter unseres Landes und die der Welt gerecht miteinander zu teilen. Beide Arten von Emotion gehören zum Mensch-Sein. Wie können wir miteinander ins Gespräch kommen?

Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Autor viel beachteter Sachbücher, darunter mehrere Bestseller ("Das Gedächtnis des Körpers", "Warum ich fühle was du fühlst", Arbeit-Waru sie uns glücklich oder krank macht", "Schmerzgrenze"). Zuletzt erschien der Titel "Wie wir werden, wer wir sind". Bauer war lange an der Universität Freiburg tätig. Er lebt und arbeitet jetzt in Berlin, wo er eine Gastprofessur innehat und als Dozent an verschiedenen Instituten unterrichtet.

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Die Veranstaltungsreihe Forum Frauenkirche hinterfragt im aktuellen Jahreszyklus, was unsere Gesellschaft ausmacht und an welchen Werten sie sich orientiert. In Vorträgen und Diskussionen zu diesem facettenreiche Themenfeld kommen Experten aus Politik und Wirtschaft ebenso zu Wort wie z. B. Mediziner und Theologen. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen.

Kooperationspartner: Sächsische Staatskanzlei | TU Dresden | Kritisches Lehramt Dresden

Eintritt frei