Von Trichtern und Ziehklingen

Die Oberfläche der Holzböden der Frauenkirche müssen immer wieder repariert werden – besonders an den sogenannten ‚Einlauftrichtern‘. Viel Sorgfalt wird darauf verwendet, das Holz im bestmöglichen Zustand zu halten.

Sie fallen zunächst gar nicht auf: dunkle Stellen auf dem Holzboden im Kirchengestühl. Aufgrund ihrer markanten Form werden sie ‚Einlauftrichter‘ genannt. Zu finden sind sie an den vielbegangenen ersten Metern am Anfang der Gestühlsreihen im Kirchenschiff. Aber auch an den Holztreppen der Emporen gibt es die sich verjüngenden dunklen Bereiche.

Dort, wo die Oberflächen besonders beansprucht und dadurch durchgelaufen und abgenutzt sind, setzen spezielle Pflegemaßnahmen an. Mit Ziehklingen wird zuerst die zerstörte Beschichtung thermisch und mechanisch abgenommen, um an die Holzoberfläche zu kommen. "Wir schleifen die Böden nicht, sondern waschen die Schmutzpartikel mit Seifenlauge heraus", erklärt Johannes Fliegel, Tischlermeister und Restaurator. "Die Oberflächen werden dann mit Hartwachsöl neu beschichtet. Das schützt das Lärchenholz.«

Finanzierung dank Spenden

Der Stiftung Frauenkirche Dresden ist es wichtig, das Gebäude in bestmöglichem Zustand zu erhalten und frühzeitig auf Abnutzungen zu reagieren. "Regelmäßige Pflege erhält die Substanz", erklärt Stiftungsarchitekt Thomas Gottschlich. Für diese Maßnahmen setzt die Stiftung erhebliche Spendenmittel ein.

Wenn auch Sie den Gebäudeerhalt unterstützen wollen, beraten wir Sie gern zu Spendenmöglichkeiten. Erste Informationen dazu finden Sie HIER.

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Gern beraten wir Sie persönlich, um zu entscheiden, welche Form der Unterstützung der Stiftung Frauenkirche Dresden für Sie in Frage kommt. Natürlich informieren wir auch darüber, wie Ihre Zuwendung eingesetzt werden kann. 

Ihre Ansprechpartnerin: Mandy Dziubanek | Tel: 0351 65606-225 | E-Mail: spenden@remove-this.frauenkirche-dresden.de