Dresdner Forum für internationale Politik

Zwischen Fake-News und Aufklärung – Social Media in der Kriegsberichterstattung

Öffentliche Abendveranstaltung

Musikalische Eröffnung
Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Begrüßung
Frauenkirchenpfarrer Markus Engelhardt Co-Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden
Viola Klein Stellvertretende Vorsitzende des Vorstands Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:), Bonn

Impuls
Prof. Dr. Natascha Zowislo-Grünewald Professorin, Universität der Bundeswehr

Podiumsdiskussion
Michael Bewerunge Leiter des ZDF-Studios in Tel Aviv
Prof. Dr. Natascha Zowislo-Grünewald Professorin, Universität der Bundeswehr
Nico Lange Senior Fellow, Münchner Sicherheitskonferenz
Oliver Schenk Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien und Chef der Staatskanzlei
Moderation Alexandra Gerlach Freie Journalistin und Autorin

Schlusswort
Oliver Krauß Vorstandsvorsitzender der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:), Bonn, Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen

Die Sozialen Medien sind allgegenwärtig. Durch sie haben wir einen einfachen, fast ungefilterten Zugang zu einer schier unendlichen Zahl an Informationen aus allen Ecken der Welt. So auch zu Informationen aus Krisen- und Kriegsgebieten, die – dank Algorithmus – auf unseren kleinen oder großen Bildschirmen erscheinen.

Soziale Medien können dabei eine Quelle für unabhängige Informationen sein und so zur Aufklärung von Individuen und Gesellschaften beitragen. Sie werden aber auch genutzt, um „falsche Fakten“ zu verbreiten, um Öffentlichkeit zu manipulieren oder gar Gewalt zu provozieren. Konfliktparteien säen so gezielt Zweifel und nähren Zwietracht, verbreitet durch Algorithmen und Bots, die auch außerhalb des Netzes wirksam werden. In autokratischen Regimen sind Soziale Medien oftmals nicht nur ein Symbol für Freiheit, sondern auch ein Werkzeug zur Unterdrückung.

Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz wird dieses Problem noch verstärken. „Deep Fakes“ – realistisch anmutende Fälschungen – sind längst in unserem Alltag angekommen und ein beliebtes Mittel im Informationskrieg.
In diesem Spannungsfeld wollen wir diskutieren, wie soziale Medien und KI unsere Wahrnehmung von Kriegen und Konflikten beeinflussen, welche Rolle dabei Falschnachrichten und Desinformationskampagnen haben und welche Rollen traditionellen Medien zukommen. Wie können wir mit der Informationsflut kritisch und verantwortungsvoll umgehen ohne Opfer neuer Formen von Kriegsführung zu werden?

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:), dem Zentrum für Internationale Studien der TU Dresden (ZIS) und der Sächsischen Staatskanzlei statt.

Gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Deutschen Gesellschaft

Eintritt frei

Ort Hauptraum
Zugang über Eingang D

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