FORUM FRAUENKIRCHE
Machen Medien zu einseitig Meinung?
mit Aufzeichnung für den Podcast »Debatte in Sachsen«
Ine Dippmann Journalistin und Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes in Sachsen
Julia Ruhs Journalistin
Prof. Dr. Lutz M. Hagen Professur für Wirtschafts- und Politikkommunikation an der TU Dresden
Oliver Reinhard Moderation
Wie gefährdet ist die Meinungsfreiheit? Die Debatte darüber ist untrennbar mit dem Journalismus verbunden.
Seit Beginn der so genannten »Flüchtlingskrise« vor über zehn Jahren, seit Pegida und dem Aufstieg der AfD hat die Medienkritik eine zuvor ungekannte Heftigkeit erreicht. »Die Medien«, so ihr Tenor, würden die Vielfalt der Haltungen und Meinungen in der Bevölkerung nicht mehr widerspiegeln. Stattdessen dominierten linksliberale Perspektiven die Berichterstattung und Kommentare. Gleichzeitig boomen so genannte Alternative Medien. Sie fühlen sich traditionellen Grundsätzen der Presse mehrheitlich nicht mehr verpflichtet. Aber dafür, so sagen ihre Anhänger, sprächen sie Themen an, die im klassischen Journalismus keinen Platz mehr fänden oder unterdrückt würden.
Tatsächlich hat der Verlust von ökonomischer Sicherheit und Prestige in der Presselandschaft zu teils fatalen neuen Abhängigkeiten geführt. Außerdem, so eine verbreitete These, hätten moralisierende und pädagogische Attitüden mancher Medienmacher:innen eine trotzige »Reaktanz« bei Teilen des Publikums erzielt statt zur Aufklärung beizutragen. Im Zentrum des Gegenwinds stehen die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF. Kritik kommt auch aus deren eigenen Reihen. Besonders bekannt geworden ist die konservative ARD-Journalistin Julia Ruhs. Ihr Buch mit dem programmatischen Titel »Links-grüne Meinungsmacht: Die Spaltung unseres Landes« wurde zum Bestseller.
Was ist dran an dieser Medienkritik? Darum wird es auch in der Frauenkirche gehen bei einer Podiumsdiskussion mit Julia Ruhs, die wir mit der Sächsischen Zeitung und Sächsische.de sowie der Leipziger Volkszeitung veranstalten und für den Podcast »Debatte in Sachsen« aufzeichnen.
Seit Beginn der so genannten »Flüchtlingskrise« vor über zehn Jahren, seit Pegida und dem Aufstieg der AfD hat die Medienkritik eine zuvor ungekannte Heftigkeit erreicht. »Die Medien«, so ihr Tenor, würden die Vielfalt der Haltungen und Meinungen in der Bevölkerung nicht mehr widerspiegeln. Stattdessen dominierten linksliberale Perspektiven die Berichterstattung und Kommentare. Gleichzeitig boomen so genannte Alternative Medien. Sie fühlen sich traditionellen Grundsätzen der Presse mehrheitlich nicht mehr verpflichtet. Aber dafür, so sagen ihre Anhänger, sprächen sie Themen an, die im klassischen Journalismus keinen Platz mehr fänden oder unterdrückt würden.
Tatsächlich hat der Verlust von ökonomischer Sicherheit und Prestige in der Presselandschaft zu teils fatalen neuen Abhängigkeiten geführt. Außerdem, so eine verbreitete These, hätten moralisierende und pädagogische Attitüden mancher Medienmacher:innen eine trotzige »Reaktanz« bei Teilen des Publikums erzielt statt zur Aufklärung beizutragen. Im Zentrum des Gegenwinds stehen die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF. Kritik kommt auch aus deren eigenen Reihen. Besonders bekannt geworden ist die konservative ARD-Journalistin Julia Ruhs. Ihr Buch mit dem programmatischen Titel »Links-grüne Meinungsmacht: Die Spaltung unseres Landes« wurde zum Bestseller.
Was ist dran an dieser Medienkritik? Darum wird es auch in der Frauenkirche gehen bei einer Podiumsdiskussion mit Julia Ruhs, die wir mit der Sächsischen Zeitung und Sächsische.de sowie der Leipziger Volkszeitung veranstalten und für den Podcast »Debatte in Sachsen« aufzeichnen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Zeitung und mit saechsische.de
Die Reihe FORUM FRAUENKIRCHE findet in Kooperation mit der Sächsischen Staatskanzlei statt.