Die Schrift und das Licht. Die Torah im Judentum

Eröffnung der Ausstellung

Die Torah bildet das Zentrum der jüdischen religiösen Überlieferung. Sie umfasst die fünf Bücher Mose und ist das Herzstück des jüdischen Glaubens. Seit Jahrtausenden wird sie von Hand geschrieben, im Gottesdienst gelesen und gesungen, studiert, kommentiert und von Generation zu Generation weitergegeben. Sie ist nicht nur ein überlieferter Text, sondern Teil einer lebendigen religiösen Tradition, in der Schrift, Sprache, Klang und gemeinschaftliche Erinnerung eng miteinander verbunden sind.

In einer in Europa bislang einmaligen Form wird in Dresden derzeit eine neue Torah öffentlich geschrieben. Das Schreiben findet normalerweise in einem eigens dafür eingerichteten Pavillon am Stadtmuseum Dresden statt und ermöglicht es so den Besucherinnen und Besuchern, die Entstehung einer Torah-Rolle unmittelbar mitzuerleben.

Eine Ausstellung begleitet diesen außergewöhnlichen Schreibprozess. Unter der Überschrift »Die Schrift und das Licht. Die Torah im Judentum« gibt sie Einblick in die religiöse, liturgische und kulturhistorische Bedeutung der Torah. dabei wird auch deutlich, dass die Herstellung einer Sefer Torah nicht allein eine handwerkliche Tätigkeit ist, sondern eine religiöse Aufgabe, die höchste Genauigkeit und besondere Aufmerksamkeit verlangt.

Die Ausstellung lädt dazu ein, die Torah aus der Perspektive der jüdischen Tradition kennenzulernen und ihre Bedeutung als geschriebene, gesprochene und über Generationen weitergegebene Schrift zu entdecken. Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Ausstellung in der Unterkirche gemeinsam eröffnen.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Ein Projekt der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden und dem Stadtmuseum Dresden in Kooperation mit der Besht Yeshiva gGmbH. Gefördert durch den Stadtbezirksbereirat Dresden Altstadt und die KDFS.

Eintritt frei

Location Unterkirche
Zugang über Eingang F

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