Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltung

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) sind Bestandteil des Vertragsverhältnisses zwischen der Stiftung Frauenkirche Dresden und den Erwerbenden von Eintrittskarten und Gutscheinen für Veranstaltungen der Stiftung Frauenkirche Dresden, die durch den Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden vor Ort oder online verkauft werden.

Auch sämtliche weitere Lieferungen der Stiftung Frauenkirche Dresden an Kund*innen erfolgen auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese liegen allen Angeboten und Vereinbarungen zwischen der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kund*in zugrunde und gelten für die Dauer der gesamten Geschäftsverbindung als anerkannt. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen der Kund*in sind nur dann verbindlich, wenn die Stiftung Frauenkirche Dresden diese in Textform anerkannt hat.

Die AGBs gelten auch für Veranstaltungen Dritter in der Frauenkirche Dresden und für Gemeinschaftsveranstaltungen der Stiftung Frauenkirche Dresden mit anderen Partner*innen.


2. Öffnungszeiten

Die Stiftung Frauenkirche Dresden gibt die Öffnungszeiten und sonstigen Erreichbarkeiten ihres Ticketservices in ihren Veranstaltungsvorschauen, z. B. auf der Homepage, bekannt. Für die veröffentlichten Öffnungszeiten besteht keine Garantie.


3. Eintrittspreise

3.1 Die Preise für die Veranstaltungen der Stiftung Frauenkirche Dresden werden in den Veranstaltungsvorschauen der Stiftung Frauenkirche Dresden veröffentlicht und auf den Originalkarten sowie Online-Tickets abgedruckt. Die Stiftung Frauenkirche Dresden ist nicht für Preise verantwortlich, die von Wiederverkäufern, z.B. Reiseveranstaltern, erhoben werden und vom auf den Originalkarten aufgedruckten Preis abweichen.

3.2 Garderobengebühr, Programmhefte sowie sämtliche sonstige Leistungen sind nicht im Kartenpreis enthalten.

3.3 Schwerbehinderte Menschen mit einem Behinderungsgrad von mindestens Achtzig von Hundert erhalten gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises für eine Karte eine Ermäßigung von 50%. Enthält der Schwerbehindertenausweis den Nachweis über eine Begleitperson, gilt für diese die gleiche Regelung. Der Kartenerwerb ist nur durch den Ticketservice der Stiftung Frauenkirche möglich oder vorab per E-Mail und/ oder postalischer Bestellung.

3.4 Weitere Ermäßigungen werden in den Publikationen der Stiftung veröffentlicht.

3.5 Die von der Stiftung Frauenkirche Dresden allein oder mit Kooperationspartner*innen verantworteten Rabattaktionen für Veranstaltungen in der Frauenkirche Dresden sind nicht kombinierbar.

3.6 Ermäßigungen gelten erst ab einem Kartenpreis von mindestens 11,- €, es sei denn, es ist etwas anderes ausgewiesen. Eintrittskarten zum ermäßigten Preis im Rahmen des Elblandtickets können jeweils nur durch den Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden oder vorab per E-Mail und/ oder postalischer Bestellung erworben werden. Alle Ermäßigungsberechtigungen sind beim Einlass zur Veranstaltung auf Verlangen vorzulegen. Ermäßigte Karten sind grundsätzlich nicht übertragbar. Nach dem Kauf von Eintrittskarten kann keine Ermäßigung mehr gewährt werden.

3.7 Alle Preise sind Endpreise in Euro und inklusive der jeweils gültigen Mehrwertsteuer. Es gelten die Preise zum Zeitpunkt der Bestellung.


4. Kartenverkauf

4.1 Die Stiftung Frauenkirche Dresden verkauft die Eintrittskarten zu ihren Veranstaltungen ausschließlich über den eigenen Ticketservice, sowie dem angebundenen Webshop der kooperierende Reservix GmbH. Bei Kauf von Tickets über den Webshop der kooperierenden Reservix GmbH gelten deren AGB.

4.2 Der Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden verkauft keine Eintrittskarten in Zusammenarbeit mit anderen Verkaufspartnern, auch nicht auf Kommissionsbasis.

4.3 Der Vorverkauf beginnt mit bzw. entsprechend der Veröffentlichung in den Veranstaltungsvorschauen der Stiftung Frauenkirche Dresden.

4.4 Eine Limitierung der Kartenabgabe pro Person bleibt vorbehalten.

4.5 Die Veranstaltungspräsentation im Online-Shop und in anderen Publikationen der Stiftung Frauenkirche Dresden stellt keinen verbindlichen Antrag auf den Abschluss eines Kaufvertrages dar. Vielmehr handelt es sich um eine unverbindliche Aufforderung, Waren zu bestellen.


5. Kartenbestellungen und Vorverkauf

5.1 Der Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden nimmt während seiner Öffnungszeiten textliche, mündliche und online Kartenbestellungen entgegen. An Wochenenden und Feiertagen werden grundsätzlich keinerlei Anfragen bearbeitet.

5.2 Gruppenbestellungen ab 10 Karten müssen schriftlich oder per E-Mail erfolgen.

Eine teilweise bzw. gesamte Stornierung von Gruppenbestellungen ist nur schriftlich oder per E-Mail und nur bis 4 Monate vor dem Veranstaltungstag möglich.

5.3 Die/der Besteller*in erhält - wenn ihrem/ seinem Kartenwunsch entsprochen werden kann - sobald wie möglich eine Rechnung, aus welcher der Veranstaltungstag, die Veranstaltung und Preis(e), Gebühren sowie das bzw. die Zahlungsziel(e) ersichtlich sind. Zahlungen werden grundsätzlich nur und in Euro entgegengenommen.

5.4 Hat die/der Besteller*in den Gesamtbetrag (Kassenpreis und Gebühren) wie in der Rechnung angegeben bezahlt und ist dieser dem in der Rechnung angegebenen Konto gutgeschrieben worden, werden ihr/ihm die Karten zum frühestmöglichen Zeitpunkt auf Gefahr der/des Besteller*in vor der Veranstaltung zugesandt.

5.5 Bestellungen bzw. Barverkäufe sind vertraglich bindend. Der Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden ist grundsätzlich zu keinem Umtausch bzw. zu keiner Stornierung verpflichtet. Ausnahmen enthalten die Regelungen dieser AGB in 9.4 bis 9.7.

5.6 Umtausch und Rücknahme von Tickets sind ausgeschlossen, auch wenn sie im Internet erworben wurden. In Ausnahmefällen können, bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn, bezahlte Tickets in einen Gutschein umgewandelt werden. Im Fall eines bestätigten Kartentausches wird eine Bearbeitungsgebühr von 4 € pro Ticket fällig.


6. Gutscheine

Für Veranstaltungen in der Frauenkirche Dresden können Gutscheine erworben werden. Diese Gutscheine gelten drei Jahre ab dem Tag der Ausstellung. Gegen Vorlage eines Gutscheins können beim Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden Tickets erworben werden. Ein Anspruch auf bestimmte Konzerte oder Plätze besteht nicht. Gutscheine können nicht – auch nicht teilweise –ausgezahlt werden.


7. Ticketerwerb im Internet

7.1 Mobile-Tickets und Print@Home-Tickets erhält die/der Erwerber*in in elektronischer Form. Sie werden vom Veranstalter an eine von der/dem Erwerber*in benannte E-Mail-Adresse übertragen, für deren Gültigkeit und Empfangsbereitschaft (im Sinne freien Speicherplatzes) die/der Erwerber*in Sorge trägt. Schlägt die Zustellung fehl und wird ein nachträglicher postalischer Versand notwendig, fällt eine Versandgebühr in Höhe von 4,50 € an.

7.2 Das Print@Home-Ticket druckt die/der Erwerber*in auf eigene Kosten aus und weist es in Papierform am Einlass vor. Das Mobile-Ticket wird von der/ dem Erwerber*in auf ihrem/ seinem mobilen Endgerät gespeichert und weist es am Einlass zur Kontrolle vor.

7.3 Die/der Erwerber*in ist für die Betriebsbereitschaft des mobilen Endgerätes, für die korrekte Anzeige des Mobile-Tickets sowie für die notwendige Vorsorge gegen Missbrauch verantwortlich. Kann die/ der Erwerber*in das Mobile-Ticket nicht vorweisen (bspw. infolge technischer Störungen, eines leeren Akkus etc.), kann kein Einlass gewährt werden.

7.4 Es ist untersagt und strafbar, elektronische Tickets in digitaler oder gedruckter Form zu vervielfältigen oder zu ändern. Die Stiftung Frauenkirche Dresden ist berechtigt, Inhaber*innen eines e-Tickets, dessen Barcode bereits entwertet wurde, den Zugang zu der betreffenden Veranstaltung zu untersagen.


8. Weiterverkauf von Eintrittskarten

8.1 Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets für Konzerte und/ oder Veranstaltungen in der Frauenkirche Dresden ist ebenso wie das Anbieten solcher Tickets zum gewerblichen Weiterverkauf ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Stiftung Frauenkirche Dresden untersagt.

8.2 Für jeden schuldhaften Verstoß gegen 8.1 fällt eine Vertragsstrafe in Höhe des Fünffachen des auf dem Ticket abgedruckten Eintrittspreises an. Die Geltendmachung weitergehender Schäden durch die Stiftung Frauenkirche Dresden bleibt vorbehalten.


9. Besondere Regelungen

9.1 Für Rollstuhlfahrer*innen stehen gesondert ausgewiesene Rollstuhlstandplätze im Kirchenschiff zur Verfügung.

9.2 Veranstaltungsänderungen werden - soweit der Stiftung Frauenkirche Dresden konkret möglich – Besteller*innen direkt mitgeteilt, über die Medien bekannt gemacht sowie in den Schaukästen und an den Konzerteingängen der Frauenkirche veröffentlicht.

9.3 Besetzungsänderungen und - insbesondere damit verbundene - Programmänderungen mit vergleichbarem Repertoire begründen kein Rückgaberecht und keine Kostenerstattungspflicht der Stiftung Frauenkirche Dresden. Ersatzbesetzungen erfolgen stets so adäquat, wie es der Stiftung Frauenkirche Dresden konkret möglich ist. Verschiebungen, Verzögerungen sowie von der Stiftung unverschuldete Unterbrechungen des Konzerts haben dann keinen Erstattungsanspruch zur Folge, wenn sie sich innerhalb der Dauer von 60 Minuten bewegen.

9.4 Kartenerwerber*innen können bei Änderungen, die nicht von 9.3 umfasst sind, vom Vertrag zurücktreten. Eintrittskarten werden nur bei der Vorverkaufsstelle zurückgenommen, die sie verkauft hat. Der Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden nimmt nur Karten zurück, die bei ihm gekauft und – von der/dem Kartenerwerber*in nachweisbar - für einen Veranstaltungsbesuch nicht genutzt wurden. Der/ dem Erwerber*in werden der bereits gezahlte Kassenpreis und die Gebühren auf ein von ihm anzugebendes Konto erstattet. Weitere Aufwendungen werden nicht ersetzt. Hat die/der Erwerber*in die Eintrittskarte(n) vor seinem Rücktritt bereits erhalten, stellt sie/er diese dem Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden mit der Rücktrittserklärung zur Verfügung; andernfalls ist jede Rückerstattung ausgeschlossen.

9.5 Fällt eine Veranstaltung aus, wird der Kassenpreis ohne Gebühren gegen Aushändigung der Originalkarten erstattet. Weitere Aufwendungen der/des Besucher*in werden nicht ersetzt. Die Erstattung erfolgt grundsätzlich durch Überweisung auf ein von der/dem Besucher*in angegebenes Konto.

9.6 Bei Abbruch einer Veranstaltung hat die/der Besucher*in keinen Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittspreises, wenn über die Hälfte der Gesamtveranstaltung vorüber sind. Im Fall eines früheren Abbruchs entsteht der Rückerstattungsanspruch, wenn die Stiftung Frauenkirche Dresden den Abbruch zu vertreten hat. Der Erstattungsanspruch kann nur innerhalb von 30 Tagen ab dem Veranstaltungstermin gegen Rückgabe der originalen Eintrittskarten geltend gemacht werden. Erstattet wird der Kartenpreis. Weitere Aufwendungen, insbesondere Hotel- und Reisekosten, werden nicht ersetzt.

9.7 Im Falle eines vorzeitigen Abbruchs einer Veranstaltung aufgrund Höherer Gewalt (z.B. Katastrophen) besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Erstattung des Kartenpreises.

9.8 Die Stiftung Frauenkirche Dresden übernimmt keine Haftung für Schäden, die den Besucher*innen durch das Nichtbefolgen der gesondert veröffentlichten Hausordnung sowie der Anweisungen des Einlass- und Ordnungspersonals entstehen.

9.9 Die Stiftung Frauenkirche Dresden ist berechtigt, die ihr durch die Bestellung bzw. den Verkauf von Karten bekannten personenbezogenen Daten zu speichern. Die Daten werden ausschließlich für diesen Zweck verwendet.


10. Einlass

10.1 Der Besuchereinlass in die Frauenkirche beginnt in der Regel 30 Minuten vor der Veranstaltung.

10.2 Zum Einlass berechtigen nur unversehrte Originalkarten der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Reservix GmbH, entsprechend den aufgedruckten Angaben zur Veranstaltung. Einlassberechtigt ist die/der Inhaber*in der Originalkarte. Bei Kartenverlust werden Ersatzkarten gegen gesonderte Gebühr nur dann ausgestellt, wenn die/der Betreffende glaubhaft machen kann, für welchen Platz sie/er eine Karte gekauft hatte.

10.3 Die/der Besucher*in hat Anspruch auf den auf ihrer/seiner Originalkarte ausgedruckten Platz, mit Ausnahme der in Ziffer 4 und 5 genannten Fälle und wenn für die Veranstaltung keine sitzplatzbezogenen Tickets Verkauf und/ oder ausgegeben wurden. Ein Wechsel auf unbesetzte Plätze ist nur mit Zustimmung bzw. auf Veranlassung des Einlasspersonals erlaubt. Es ist nicht gestattet, auf Treppen und Simsen zu sitzen. Standorte von Stuhlplätzen werden durch das Ordnungspersonal festgelegt.

10.4 Im Falle von öffentlichen Verordnungen, z. B. in pandemischen Lagen, die eine anders als ursprünglich geplante Platzierung erfordern, haben die Besucher*innen keinen Anspruch auf den von ihnen konkret erworbenen Sitzplatz. Die Stiftung Frauenkirche Dresden wird sich bemühen, einen gleichwertigen Sitzplatz für die jeweilige Veranstaltung anzubieten. Eine gleichwertige Platzierung ist in solchen Fällen jedoch nicht garantiert.

10.5 Nach Beginn der Veranstaltung können zu spät eingetroffene Besucher*innen mit Rücksicht auf die anderen Besucher*innen und die Mitwirkenden erst zu einem von der Stiftung Frauenkirche Dresden festgelegten, geeigneten Zeitpunkt in den Kirchraum auf die ihnen zugewiesenen Plätze eingelassen werden. In einzelnen Fällen ist dies erst zur Pause bzw. überhaupt nicht möglich. Dies gilt auch, wenn der Beginn der Veranstaltung geändert wurde. Die den zu spät eingetroffenen Besucher*innen zugewiesenen Plätze müssen nicht mit den auf den erworbenen Eintrittskarten angegebenen Sitzplätzen übereinstimmen. Aus dieser Regelung erwachsen für die/den Besucher*in keine Ansprüche.


11. Garderobe

11.1 Für die Besucher*innen des Kirchenschiffs und der Seitenschiffe stehen in der Regel beaufsichtigte Garderoben im Untergeschoss zur Verfügung. Großes Gepäck, Regenschirme und sperrige Gegenstände sind mit Rücksicht auf andere Besucher dort abzugeben. Für die Aufbewahrung wird eine Gebühr erhoben. Ein Anspruch auf Öffnung der Garderobe bei Veranstaltungen besteht nicht.

11.2 Die/ der Besucher*in erhält für die von ihr/ihm zur Beaufsichtigung gegebene Garderobe eine Garderobenmarke. Das Garderobenpersonal händigt die Garderobe bzw. sonstige Gegenstände bei Vorlage der Garderobenmarke ohne Nachprüfung der Berechtigung aus. Verlust oder Beschädigung abgegebener Garderobe bzw. sonstiger Gegenstände müssen dem Garderobenpersonal unverzüglich angezeigt werden. Mit der Aushändigung der Garderobenmarke übernimmt die Stiftung Frauenkirche Dresden die Haftung für vorsätzliche und grob fahrlässige Verletzung der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal. Eine weitere Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung beschränkt sich auf den Zeitwert der hinterlegten Gegenstände bis zur Höchstsumme von 150,- Euro pro Garderobenmarke. Der Haftung unterliegen nicht in abgegebenen Gegenständen befindliche Sachen und Bargeld. Die Abgabe und Aufbewahrung dieser Gegenstände geschieht auf eigene Gefahr der/ des Besucher*in.

11.3 Die/ der Besucher*in hat den Verlust der ihr/ihm vom Garderobenpersonal ausgehändigten Garderobenmarke(n) dem Garderobenpersonal mitzuteilen und den Verlust vor Ort mit einer Zahlung von je 5 € auszugleichen.

11.4 Im Betstubengeschoss und auf der ersten, zweiten und dritten Empore stehen nicht bewachte Garderoben zur Verfügung. Die Nutzung dieser Garderoben geschieht ausschließlich auf eigene Gefahr.


12. Bild- und Tonaufnahmen

12.1 Bild- und/oder Tonaufzeichnungen jeglicher Art vor, während und nach der Veranstaltung sind nicht gestattet; sie lösen Schadensersatzansprüche aus, wenn Urheberrechte betroffen sind. Die Stiftung Frauenkirche Dresden bzw. das Einlass- und Ordnungspersonal sind berechtigt, die Herausgabe der Aufzeichnung zu verlangen, diese zu löschen und die/ den Besucher*in zum Verlassen der Veranstaltung aufzufordern.

12.2 Gesonderte Vereinbarungen über Bild- und/oder Tonaufzeichnungen können nur mit dem Veranstalter getroffen werden.

12.3 Die Stiftung Frauenkirche Dresden ist ohne Entgeltpflicht gegenüber den Kartenerwerber*innen berechtigt, Veranstaltungen – auch ohne vorherigen Hinweis – aufzuzeichnen bzw. aufzeichnen und senden zu lassen und den Mitschnitt außerrundfunkmäßig zu verwenden bzw. verwenden zu lassen.


13. Mobiltelefone

Mobiltelefone und andere elektronische Kommunikations- und Informationsmittel sowie akustische Signalgeber aller Arten sind im Kirchraum lautlos zu halten. Im Interesse anderer Besucher*innen und des störungsfreien Verlaufs der Veranstaltung sind die Stiftung Frauenkirche Dresden bzw. das Einlass- und Ordnungspersonal bei Zuwiderhandlung berechtigt, die Herausgabe zu verlangen bzw. die/den Besucher*in zum Verlassen der Veranstaltung aufzufordern.


14. Hausrecht

14.1 Die Stiftung Frauenkirche Dresden bzw. das von ihr beauftragte Einlass- und Ordnungspersonal sind berechtigt, Besucher*innen aus dem Kirchraum zu weisen, wenn andere Besucher*innen belästigt werden oder in anderer Weise durch sie der Veranstaltungsbetrieb gestört bzw. die Gefahr der Störung besteht. Dies gilt auch, wenn Besucher*innen keine gültige Eintrittskarte für die jeweilige Veranstaltung vorweisen können.

14.2 Das Mitnehmen von Fahrrädern, Kinderwagen, Tieren usw. in die Frauenkirche ist nicht gestattet. Von dieser Regelung ausgenommen sind Funktionshunde.


15. Widerrufsrecht

15.1 Verbraucher*innen (also natürliche Personen, die die Bestellung zu einem Zweck abgeben, der weder ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann), steht nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein Widerrufsrecht zu.

Das Widerrufsrecht besteht bei Kaufverträgen von Waren (z.B. Gutscheine, Artikel), welche gemäß Fernabsatzgesetz (telefonisch oder im Internet) abgeschlossen wurden. Dieses Recht besteht nicht bei Verträgen, welche Dienstleistungen im Freizeitbereich zum Gegenstand haben und bei denen für die Erbringung der Dienstleistungen ein fester Termin vorgesehen ist (z.B. Eintrittstickets).

15.2 Verbraucher*innen haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen einen Kaufvertrag, welcher gemäß Fernabsatzgesetz (telefonisch oder im Internet) geschlossen wurde, zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage, ab dem Tag, an dem die/der Verbraucher*in oder ein von ihr/ihm benannter Dritter, die/ der nicht die/ der Beförder*in ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der/dem Anbieter*in (Stiftung Frauenkirche Dresden) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. einem mit der Post versandten Brief, Fax oder E-Mail) der Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, mitgeteilt werden. Wird von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, so wird die Stiftung Frauenkirche Dresden der/dem Verbraucher*in unverzüglich (z.B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln. Zur Wahrung der Widerrufsfrist ist es ausreichend, dass die/der Besteller*in die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.

15.3 Wird ein Kaufvertrag widerrufen, wird die Stiftung Frauenkirche Dresden alle Zahlungen, die sie von der/dem Besteller*in erhalten hat, einschließlich Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass eine andere Art der Lieferung als die angebotene günstige Standardlieferung gewählt wurde), unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrages bei der Stiftung eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet die Stiftung dasselbe Zahlungsmittel, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Die Rückzahlung kann verweigert werden, bis die Stiftung die Waren zurückerhalten hat oder ein Nachweis vorliegt, dass die Waren zurückgesandt wurden – je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Die Waren sind unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem der Widerruf des Vertrages die Stiftung erreicht hat, zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn die Waren vor Ablauf der Frist von 14 Tagen abgesendet wurden.

Die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren trägt die/der Besteller*in. Für einen etwaigen Wertverlust der Waren muss die/der Besteller*in nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang zurückzuführen ist.


16. Anwendbares Recht / Erfüllungsort / Gerichtsstand

Auf Verträge und Rechtsbeziehungen, die diesen AGBs unterliegen, findet deutsches Recht Anwendung. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Verträge und Rechtsbeziehungen, die diesen AGBs unterliegen, ist Dresden.


17. Inkrafttreten

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten ab dem 01.04.2022 in Kraft. Gleichzeitig treten die bisher geltenden AGBs außer Kraft.


Dresden, April 2022
Stiftung Frauenkirche Dresden

Maria Noth Geschäftsführerin
Pfarrer Markus Engelhardt Geschäftsführer