Aus der Ferne dabei sein

Für alle, die nicht vor Ort sein können, dokumentieren wir hier ausgewählte Veranstaltungen. Alternativ können Sie auch auf unserem Youtube-Kanal Aufzeichnungen abrufen.

Podienreihe »Freiheit und Demokratie
zwischen Anspruch und Wirklichkeit«

Eine zweiteilige Podiumsreihe in der Frauenkirche Dresden fragt nach dem heutigen Verständnis und der zukünftigen Tragfähigkeit der Bekenntnisse der Unabhängigkeitserklärung.


ABEND 1

Fr 11. September 2026
19.30 – 21.30 Uhr

The USA at a Crossroads: Traum, Krise, Realität

 

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Die USA sehen sich inmitten tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse. Die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion fragt, in welchem Zustand die einst als vorbildlich angesehene amerikanische Demokratie heute ist und welchen Einfluss Politik, Wirtschaft, Medien und Religion auf die Entwicklungen haben.

In der Frauenkirche richtet sich der Blick natürlich auch auf die religiöse Dimension der amerikanischen Gesellschaft: Wie prägen Kirchen und religiöse Bewegungen die Politik? Welche Rolle spielen Glaube und moralische Überzeugungen im öffentlichen Diskurs? Und wie wird das Verhältnis von Religion und Staat in einer konfessionell vielfältigen Gesellschaft neu ausgehandelt? Zudem stellt die Veranstaltung die Frage, ob der »American Dream« heute noch ein tragfähiges Versprechen oder vielmehr zur Illusion geworden ist.

Emily Haber Ehemalige Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in den USA
Stephan Bierling Professor für Internationale Politik und Transatlantische Beziehungen an der Universität Regensburg
Benjamin Wolfmeier Sprecher der Republicans Overseas Germany
Rev. Jennifer Butler Gründerin und Geschäftsführerin von Faith in Democracy

Moderation Doris Simon Deutschlandfunk - Ressort Länder (bis Oktober 2025 Korrespondentin in Washington DC)
Orgel Frauenkirchenorganist Niklas Jahn


ABEND 2

Di 15. September 2026
19.30 – 21.30 Uhr

USA und Europa: Zwischen Bündnis und Eigenverantwortung

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Die Beziehungen zwischen den USA und Europa befinden sich im Wandel. Über Jahrzehnte galten die USA als verlässliche Schutzmacht und politischer Orientierungspunkt des Westens, doch nun setzt Washington außen- und sicherheitspolitische Prioritäten neu. Für Europa hat dies weitreichende Folgen.

Ein prominent besetztes Podium diskutiert, in welchem Zustand sich das transatlantische Bündnis befindet. Im Zentrum steht die Frage, ob Europa und die USA noch durch ein gemeinsames Verständnis von Demokratie verbunden sind – und wie tragfähig diese Grundlage heute ist. Wie lässt sich die Zusammenarbeit unter veränderten politischen und sicherheitspolitischen Bedingungen gestalten, und was bedeutet Solidarität in Zeiten wachsender Krisen? Welche Folgen hätte es, wenn politische Prioritäten und demokratische Überzeugungen dauerhaft auseinanderdriften?

John R. Bolton Ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten
Norbert Röttgen Mitglied und ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages
Ethan Kapstein Geschäftsführender Direktor des Empirical Studies of Conflict Project (ESOC) an der Princeton University und Fall 2026 Fellow an der American Academy in Berlin
Majid Sattar Politikkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Washington, D.C.

Moderation Doris Simon Deutschlandfunk - Ressort Länder (bis Oktober 2025 Korrespondentin in Washington DC)
Musikalische Rahmung Brass Quintett der Sächsischen Bläserphilharmonie

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