»Frieden auf unseren Plätzen«

Zum Jubiläum der Grundsteinlegung der barocken Frauenkirche vor 300 Jahren setzen die SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden gemeinsam ein Zeichen für Frieden, Verantwortung und Zusammenhalt – in unserer Stadt und weit darüber hinaus.

Woche für Woche bringen Dynamo Dresden und die Frauenkirche Tausende Menschen zusammen. Trotz aller unterschiedlichen Erfahrungen, Meinungen und Lebenswege teilen sie im Stadion wie im Kirchenraum besondere Momente.  

Wo Menschen einander begegnen, entsteht Gemeinschaft – und mit ihr die Verantwortung für ein friedliches Miteinander. Eine gemeinsame Initiative der SG Dynamo Dresden und der Stiftung Frauenkirche Dresden ruft dazu auf, sich dieser Verantwortung zu stellen. Denn jeder Platz, der Menschen zusammenführt, kann und soll ein Ort des Respekts, der Offenheit und des Friedens sein.

Maria Noth & Markus Engelhardt

Frieden wächst, wo wir
aufeinander zugehen, Verschiedenheit wertschätzen und das Verbindende suchen

Zwei Institutionen – ein gemeinsames Ziel

Anlässlich des 300. Jahrestages der Grundsteinlegung der Dresdner Frauenkirche gehen die SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden eine besondere Kooperation ein: Unter der gemeinsamen Botschaft »Frieden auf unseren Plätzen« und dem biblischen Leitmotiv »Suchet der Stadt Bestes« (Jeremia 29,7) verbinden die beiden Institutionen, die jede auf ihre Weise für die Identität, Geschichte und den Zusammenhalt Dresdens stehen, in der Saison 2026/27 ihre Kräfte.

Trikot als sichtbares Zeichen

Die gemeinsame Botschaft findet ihren sichtbaren Ausdruck in einem besonderen Trikot, das anlässlich des 300. Jubiläums der Grundsteinlegung der Frauenkirche im Jahr 1726 entwickelt wurde.

Das beige Feldspielertrikot nimmt die hellen Sandsteintöne der Frauenkirche auf, das schwarze Torwarttrikot verweist auf die historischen Steine, die das heutige Erscheinungsbild der Kirche prägen und ihre Geschichte sichtbar machen. Beide Trikots sind mit dem Bibelvers »Suchet der Stadt Bestes« (Jeremia 29,7) versehen, der seit Jahrhunderten Menschen dazu ermutigt, über das Eigene hinauszudenken.

Aus Tradition Zukunft gestalten

Für die SG Dynamo Dresden als Traditionsverein war das Jubiläum der Grundsteinlegung der Frauenkirche Anlass, diese Botschaft gemeinsam sichtbar zu machen – in einem Trikot, das die Verbundenheit mit Dresden und den Einsatz für ein gutes Miteinander zum Ausdruck bringt.

 

Besondere Angebote

Über die Saison hinweg werden verschiedene gemeinsame Aktionen den Gedanken von »Frieden auf unseren Plätzen« aufgreifen und dazu einladen, ihn im Alltag weiterzutragen.

Was im Fußball Mannschaften und Fans verbindet, hat auch den Wiederaufbau der Frauenkirche möglich gemacht: Menschen, die gemeinsam an ein Ziel glauben und Verantwortung übernehmen. Bei einer besonderen Führung erfahren Dynamo-Mitglieder, wie aus einer Ruine ein weltweites Zeichen der Hoffnung, des Zusammenhalts und der Versöhnung wurde.

Termine 2027 :
DI · 19.01. · 16:30 Uhr
DO · 21.01. · 16:30 Uhr
DI · 23.02. · 16:30 Uhr
DO · 25.02. · 16:30 Uhr

Teilnehmende: max. 25 Personen
Dauer: ca. 50 Minuten
Preis: 25,00 € p. P.
Buchung: online

HIER PLÄTZE BUCHEN

Dynamo-Mitglieder können ihre Stadt und ihr Stadion in der Saison 2026/27 aus einer ganz besonderen Perspektive erleben: beim Kuppelaufstieg der Frauenkirche. Gegen Vorlage ihres Mitgliedsausweises erhalten sie 2 Euro Ermäßigung auf ihr Ticket.

Gültigkeit: bis zum Ende der Saison 2026/27
Hinweis: Es wird nur ein Nachlass gewährt.

Musik verbindet – und auch hier profitieren Dynamo-Mitglieder von der Kooperation. Bei ausgewählten Konzerten in der Frauenkirche erhalten sie 20 Prozent Rabatt auf den Ticketpreis und können pro Konzert bis zu zwei vergünstigte Tickets erwerben.

Gültigkeit: bis 31. Dezember 2027
Tickets: max. 2 vergünstigte Tickets pro Konzert
Einlösung: ausschließlich im stationären Vorverkauf der Stiftung Frauenkirche Dresden

Gemeinsam Zeichen setzen


»Frieden wächst, wo wir aufeinander zugehen, Verschiedenheit wertschätzen und das Verbindende suchen. Ob auf dem Neumarkt, im Stadion, am Arbeitsplatz oder zu Hause: Es liegt in unserer Hand, ob Miteinander gelingt. Die Botschaft ‚Frieden auf unseren Plätzen‘ verbindet dabei unsere jeweiligen Wirkungsorte und weitet den Blick dennoch über sie hinaus. Der Bibelvers ‚Suchet der Stadt Bestes‘ ist Auftrag und Ermutigung zugleich.«, so die Geschäftsführenden der Stiftung Frauenkirche Dresden, Maria Noth und Markus Engelhardt.

Dynamos Geschäftsführer Stephan Zimmermann sieht in der Kooperation einen verbindenden Impuls in die Stadtgesellschaft und die Fanszene hinein: »Sowohl die Frauenkirche als auch Dynamo Dresden sind eng mit der Geschichte und Identität der sächsischen Landeshauptstadt verbunden. Mit der Botschaft ‚Frieden auf unseren Plätzen‘ und dem Leitgedanken ‚Suchet der Stadt Bestes‘ wollen wir gemeinsam Zeichen setzen – für unsere Stadt, für ein respektvolles Miteinander und für die Verantwortung, die wir alle für Dresden tragen.«

Dialog ermöglichen

Im Jubiläumsjahr der Grundsteinlegung soll die Kooperation dazu beitragen, den Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen, Lebenswelten und Milieus zu fördern. Sie soll einladen, den Blick auf das Verbindende zu richten, das unsere Stadtgemeinschaft auszeichnet. Im Rahmen der Kooperation wird es daher verschiedene gemeinsame Aktivitäten und Projekte geben, die die historische Bedeutung des Jubiläumsjahres würdigen und zugleich aktuelle Themen des gesellschaftlichen Miteinanders aufgreifen.

Ziel ist es, Menschen dazu einzuladen, sich mit den Werten Frieden, Gemeinschaft und Verantwortung für das Gemeinwesen auseinanderzusetzen.

     
 

Hintergrund: 300 Jahre Grundsteinlegung der Frauenkirche

Am 26. August 1726 wurde der Grundstein für die barocke Frauenkirche nach den Plänen George Bährs gelegt. Dieses Ereignis jährt sich 2026 zum 300. Mal. Die barocke Frauenkirche prägte über Generationen das Stadtbild und die Identität Dresdens; der Wiederaufbau ließ sie darüber hinaus zu einem weltweiten Symbol für Frieden und Versöhnung werden. Hier finden Sie mehr zur Geschichte der Frauenkirche.