»Frieden auf unseren Plätzen«

Zum Jubiläum der Grundsteinlegung der barocken Frauenkirche vor 300 Jahren setzen die SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden gemeinsam ein Zeichen für Frieden, Verantwortung und Zusammenhalt – in unserer Stadt und weit darüber hinaus.

Woche für Woche bringen Dynamo Dresden und die Frauenkirche Tausende Menschen zusammen. Trotz aller unterschiedlichen Erfahrungen, Meinungen und Lebenswege teilen sie im Stadion wie im Kirchenraum besondere Momente.  

Wo Menschen einander begegnen, entsteht Gemeinschaft – und mit ihr die Verantwortung für ein friedliches Miteinander. Eine gemeinsame Initiative der SG Dynamo Dresden und der Stiftung Frauenkirche Dresden ruft dazu auf, sich dieser Verantwortung zu stellen. Denn jeder Platz, der Menschen zusammenführt, kann und soll ein Ort des Respekts, der Offenheit und des Friedens sein.

Maria Noth & Markus Engelhardt

Frieden wächst, wo wir aufeinander zugehen, Verschiedenheit wertschätzen und das Verbindende suchen

Gemeinsam Zeichen setzen

Anlässlich des 300. Jahrestages der Grundsteinlegung der Dresdner Frauenkirche am 26. August 2026 geben die SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden eine besondere Kooperation bekannt: Unter der gemeinsamen Botschaft »Frieden auf unseren Plätzen« und dem biblischen Leitmotiv »Suchet der Stadt Bestes« (Jeremia 29,7) verbinden die beiden Institutionen, die jede auf ihre Weise für die Identität, Geschichte und den Zusammenhalt Dresdens stehen, in der Saison 2026/27 ihre Kräfte.


»Frieden wächst, wo wir aufeinander zugehen, Verschiedenheit wertschätzen und das Verbindende suchen. Ob auf dem Neumarkt, im Stadion, am Arbeitsplatz oder zu Hause: Es liegt in unserer Hand, ob Miteinander gelingt. Die Botschaft ‚Frieden auf unseren Plätzen‘ verbindet dabei unsere jeweiligen Wirkungsorte und weitet den Blick dennoch über sie hinaus. Der Bibelvers ‚Suchet der Stadt Bestes‘ ist Auftrag und Ermutigung zugleich.«, so die Geschäftsführenden der Stiftung Frauenkirche Dresden, Maria Noth und Markus Engelhardt.

Dynamos Geschäftsführer Stephan Zimmermann sieht in der Kooperation einen verbindenden Impuls in die Stadtgesellschaft und die Fanszene hinein: »Sowohl die Frauenkirche als auch Dynamo Dresden sind eng mit der Geschichte und Identität der sächsischen Landeshauptstadt verbunden. Mit der Botschaft ‚Frieden auf unseren Plätzen‘ und dem Leitgedanken ‚Suchet der Stadt Bestes‘ wollen wir gemeinsam Zeichen setzen – für unsere Stadt, für ein respektvolles Miteinander und für die Verantwortung, die wir alle für Dresden tragen.«


Zwei Institutionen – ein gemeinsames Ziel

Die Frauenkirche steht als internationales Symbol für Frieden, Versöhnung und den Mut, Großes zu wagen. Dynamo Dresden verkörpert seit Jahrzehnten Gemeinschaft, Leidenschaft und die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrer Stadt. Beide Institutionen bringen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen und schaffen Orte der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Erlebens.


Im Jubiläumsjahr der Grundsteinlegung soll die Kooperation dazu beitragen, den Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen, Lebenswelten und Milieus zu fördern. Sie soll einladen, den Blick auf das Verbindende zu richten, das unsere Stadtgemeinschaft auszeichnet.

Im Rahmen der Kooperation sind daher verschiedene gemeinsame Aktivitäten und Projekte geplant, die die historische Bedeutung des Jubiläumsjahres würdigen und zugleich aktuelle Themen des gesellschaftlichen Miteinanders aufgreifen.

Ziel ist es, Menschen dazu einzuladen, sich mit den Werten Frieden, Gemeinschaft und Verantwortung für das Gemeinwesen auseinanderzusetzen.

     
 

Hintergrund: 300 Jahre Grundsteinlegung der Frauenkirche

Am 26. August 1726 wurde der Grundstein für die barocke Frauenkirche nach den Plänen George Bährs gelegt. Dieses Ereignis jährt sich 2026 zum 300. Mal. Die barocke Frauenkirche prägte über Generationen das Stadtbild und die Identität Dresdens; der Wiederaufbau ließ sie darüber hinaus zu einem weltweiten Symbol für Frieden und Versöhnung werden. Hier finden Sie mehr zur Geschichte der Frauenkirche.