Donnerstagsforum

300 Jahre Grundsteinlegung der neuen Frauenkirche

Entstehung eines Steinbaus von europäischen Rang

Christoph Frenzel Architekt

Für den Bau der Dresdner Frauenkirche existierten verschiedene Planungen, teilweise im Wechselspiel zwischen George Bähr, dem Leiter des städtischen Bauamtes und dem Oberlandbaumeister Johann Christoph Knöffel. Diese Grundsatzplanungen fanden mit der Grundsteinlegung vor 300 Jahren ihren Abschluss.

Die Gründung der Kirche erfolgte in einer beachtlichen Tiefe und Breite, so dass sie allen Zerstörungen widerstand und auch beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht verändert werden musste. Allerdings mussten vor Gründung der Kirche ihr gotischer Vorgängerbau und der Materni-Friedhof abgetragen werden.

Christoph Frenzel, leitender Architekt bei IPRO Dresden und verantwortlich für den Rohbau und die Steinplanung der Frauenkirche, berichtet anhand historischer Quellen vom Baubeginn des Gotteshauses vor 300 Jahren. Er stellt dieses Ereignis in den Kontext weiterer barocker Kirchbauten, die zu dieser Zeit entstanden.

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Unter dem Titel »Donnerstagsforum« lädt die Fördergesellschaft der Frauenkirche Dresden einmal im Monat zu Vorträgen ein, die sich u. a. mit der Geschichte und dem Wiederaufbau der Frauenkirche, architektonischen und denkmalpflegerischen Problemen aus ihrem Umfeld, technologisch oder stilistisch verwandten Beispielen aus Deutschland und Europa sowie dem bürgerschaftlichen Engagement in unserer Gesellschaft beschäftigen. Die Reihe wird von Albrecht Hoch, Dr. Tobias Knobelsdorf und Dr. Walter Köckeritz im Ehrenamt kuratiert.

Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e. V.

Eintritt frei

Ort Unterkirche
Zugang über Eingang F

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