Dresdner Philharmonie
»Verfolgt von dem donnernden Zorn des Himmels, was Gelegenheit zu einem brausenden musikalischen Vorspiel gibt, kommt Prometheus durch den Wald gelaufen zu seinen beiden Tonstatuen, denen er die himmlische Fackel ans Herz bringt. Während er nach vollbrachter Arbeit erschöpft auf einen Stein nieder sinkt, erlangen jene Leben und Bewegung und werden ein Mann und eine Frau. Prometheus fährt auf, betrachtet sie mit jubelnder Freude und lädt sie mit väterlicher Liebe zu sich ein... Er stellt seine Kinder dem Gott Apoll vor, auf daß es ihm gefalle, sie in den Künsten zu unterweisen... Die Kinder des Prometheus widerstreben den Antrieben des Ruhmes nicht und wollen an dem Tanz teilnehmen... Unter festlichen Tänzen endet das Stück.«
Wem scheint hier nicht sofort die Parallele zu Daniel Thiele, seit 1995 Cellist bei der Dresdner Philharmonie, und seinen beiden musikalischen Kindern Charlotte und Friedrich auf? Genießen wir mit der Familie Thiele das heitere Musenspiel.
Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu »Die Geschöpfe des Prometheus« op. 43
Johannes Brahms
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
Violine Charlotte Thiele
Violoncello Friedrich Thiele
Dresdner Philharmonie
Leitung Gewinner des Menuhin Conducting Prize 2026
Veranstaltung in Kooperation mit der Dresdner Philharmonie