KLANGBRÜCKEN
Ein heimliches Vergnügen
Der Belgier Michael Guttman machte als klassischer Geiger Weltkarriere: Er studierte bei der legendären Dorothy DeLay, zu deren Schülern Nigel Kennedy, Itzhak Perlman, Karen Gomyo, Anne Akiko Meyers oder Jaap van Zweden zählen. Nach seinem New Yorker Solodebüt vor knapp vierzig Jahren spielte er in allen wichtigen Sälen von Paris bis Amsterdam, von Tokio bis London, gründete ein seriöses Kammermusikfestival und begann auch zu dirigieren.
Wie viele andere DeLay-Schüler blieb er kein Schmalspur-Klassiker. Er ging lustvoll neue Wege, widmete sich anderen Genres und experimentellen Projekten. Seine Agentur nennt das »guilty pleasure«, also sein heimliches Vergnügen: Tango! Nachdem Guttman und Astor Piazzolla sich in den späten Achtzigern trafen, gründete der Geiger ein Ensemble aus renommierten Tango-Experten, mit dem er seitdem weltweit auftritt. Nicht mehr ganz so heimlich. Aber immer mit Vergnügen.
Wie viele andere DeLay-Schüler blieb er kein Schmalspur-Klassiker. Er ging lustvoll neue Wege, widmete sich anderen Genres und experimentellen Projekten. Seine Agentur nennt das »guilty pleasure«, also sein heimliches Vergnügen: Tango! Nachdem Guttman und Astor Piazzolla sich in den späten Achtzigern trafen, gründete der Geiger ein Ensemble aus renommierten Tango-Experten, mit dem er seitdem weltweit auftritt. Nicht mehr ganz so heimlich. Aber immer mit Vergnügen.
Guttman Tango Quintet
Violine und Leitung Michael Guttman
Bandoneon Lysandre Donoso
Violoncello Stijn Kuppens
Kontrabass Ariel Eberstein
Klavier Ivo De Greef