Geschäftige Ruhepause

Vom 09. bis 14. Januar 2023 bleibt die Frauenkirche Handwerkern, Restauratoren und Reinigungskräften vorbehalten. Zahlreiche Wartungs- und Reinigungsarbeiten stehen an.

In den kommenden Tagen gehen in der Frauenkirche ausnahmsweise keine Gäste, sondern Tischler, Maler, Restauratoren, Techniker und Reinigungsfachkräfte ein und aus. Dann werden elektrische Anlagen gewartet, das Holzgestühl aufgearbeitet sowie Tür- und Wandflächen ausgebessert. In den letzten beiden Tagen wird die Kirche von der Laterne bis zur Unterkirche gründlich gereinigt.

»Viele Aufgaben der Schließwoche sind jährlich anfallende Tätigkeiten, gerade was technische Wartungsarbeiten, die Pflege des Holzgestühls und die Reinigung von Böden und sonstigen Oberflächen angeht«, erklärt Thomas Gottschlich, leitender Architekt der Stiftung Frauenkirche Dresden. Er plant und übersieht die Arbeiten der Schließzeit, die es seit 2008 stets Anfang Januar gibt. »Zusätzlich werden wir in diesem Jahr fast 1.000 Meter Kabel zum perspektivischen Aufbau eines W-Lan-Netzes verlegen lassen, es werden Gerüste in den Treppentürmen für spätere Arbeiten an den Fenstergaupen gestellt und Restauratoren nehmen sich des alten Kuppelfundstücks im Hauptkuppelraum und einer Altarfigur besonders an.«

Insgesamt werden ca. 40 Personen verschiedener Gewerke vor Ort sein. Damit sie zügig und in enger Taktung arbeiten können, bleibt die Kirche in dieser Zeit komplett geschlossen, auch der Kuppelaufstieg ist zu. Nachdem bis einschließlich Samstag alle Arbeiten abgeschlossen sind, kann am 2. Sonntag nach Epiphanias am 15. Januar, 11 Uhr, wieder regulär Gottesdienst gefeiert werden. Der Kuppelaufstieg öffnet bereits wieder am Samstag, dem 14. Januar (10-16 Uhr).

Gute Pflege zahlt sich aus – kostet aber

Die Schließtage sind notwendig, um Maßnahmen zu ermöglichen, die ein kontinuierliches Arbeiten über mehrere Tage erfordern, z.B. das Aufbringen und Trocknen von Lasuren und Farbaufträgen. Bewusst wird hierfür eine eher besucherschwache Zeit genutzt. Auf diese Weise wird der Kirchraum für die Nutzungsanforderungen des Jahres ertüchtigt und in gutem Zustand erhalten.

Für die Maßnahmen der Schließwoche wendet die Stiftung jährlich ca. 40.000 EUR auf – Kosten, sie sie selbst schultern muss. »Die gemeinnützige Stiftung Frauenkirche Dresden trägt sich wirtschaftlich komplett selbständig. Spendenmittel sind dabei ein wesentliches Standbein«, so Geschäftsführerin Maria Noth. »Wir sind außerordentlich dankbar für jede finanzielle Unterstützung von Menschen aus nah und fern, gerade in diesen herausfordernden Zeiten. Die Kosten der Energiekrise schlagen natürlich auch bei uns stark durch.«

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