AUSSTELLUNG IN DER UNTERKIRCHE
7. Oktober – 1. November 2026
Die Schrift und das Licht
Die Torah im Judentum
In Dresden entsteht derzeit öffentlich eine neue Torah. Buchstabe für Buchstabe wird die handgeschriebene Schriftrolle vor den Augen der Öffentlichkeit gefertigt. Eine begleitende Ausstellung in der Unterkirche der Frauenkirche widmet sich vom 7. Oktober bis 1. November der Bedeutung der Torah im Judentum.
Im Rahmen des Projekts »Die Ewige Schrift – Eine Torah für Dresden« wird eine neue Sefer Torah von Hand geschrieben. Das geschieht in einem eigens eingerichteten Pavillon am Stadtmuseum, wo Besucher:innen die Entstehung unmittelbar miterleben können.
Die Dresdner Tora wird von einer Frau und einem Mann gemeinsam geschrieben. Dies symbolisiert Gleichberechtigung, Vielfalt und die Lebendigkeit des jüdischen Lebens in der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden. Dabei folgt das Schreiben der Torah überlieferten Regeln und verlangt besondere Sorgfalt und Genauigkeit. Zugleich macht der öffentliche Schreibprozess eine religiöse Tradition sichtbar, in der die Torah seit Jahrhunderten geschrieben, gelesen, ausgelegt und von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Torah aus der Perspektive der jüdischen Tradition kennen zu lernen.
Besuchsinformationen
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG
MITTWOCH 07.10.2026 | 19:30 Uhr Unterkirche, Eintritt frei
Die Ausstellung ist danach in der Unterkirche der Frauenkirche Dresden im Rahmen der Offenen Kirche zu erleben. Bitte informieren Sie sich online über die tagesaktuellen Zeiten.
Der Eintritt ist frei, für eine Spende danken wir herzlich.
Die Ausstellung »Die Schrift und das Licht. Die Torah im Judentum« in der Unterkirche der Frauenkirche führt in die religiöse, liturgische und kulturhistorische Bedeutung der Torah ein. Sie erzählt von ihrer Entstehung und Verwendung im jüdischen Gottesdienst und davon, wie die Schrift gelesen, gesungen, ausgelegt und über Generationen weitergegeben wird.
Jahna Dahms, Kuratorin des Projekts
Dieses Projekt ist mehr als das Schreiben einer heiligen Schriftrolle. Es ist ein lebendiger kultureller Prozess.
Begleitprogramm
Verschiedene Angebote begleiten die Ausstellung. Führungen vertiefen das Verständnis für die religiöse und kulturhistorische Bedeutung der Torah und geben Einblicke in die jüdische Schrift- und Auslegungstradition. In einem Workshop wird das traditionelle Schreiben der Torah mit Feder und Tinte vorgeführt und erläutert. Anschließend können die Teilnehmenden selbst einen Schreibversuch wagen.
Die Termine werden gesondert bekannt gegeben.
Ein Projekt der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden und dem Stadtmuseum Dresden in Kooperation mit der Besht Yeshiva gGmbH. Gefördert durch den Stadtbezirksbereirat Dresden Altstadt und die KDFS.