Renommierter DPOK Award 2026 für den
»Klingenden Adventskalender«

»O du fröhliche« mitten im Mai

Eigentlich könnten Advent und Pfingsten könnten kaum weiter auseinanderliegen, und doch ging es Mitte Mai in Berlin um Kerzenschein, Adventsmusik und klangvolle Türchen aus der Frauenkirche Dresden:

Der »Klingende Adventskalender« der Stiftung Frauenkirche Dresden wurde mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2026 in der Kategorie »Kampagne mit kleinem Budget« ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung im Tipi am Kanzleramt statt.

Musik der Frauenkirche in nah und fern

Seinen Anfang nahm der »Klingende Adventskalender« im Dezember 2020. Von Beginn an erreichte er Menschen in ganz Deutschland und darüber hinaus. Seither wachsen Reichweite und Zuspruch: Allein im vergangenen Advent wurde der Kalender über 1 Mio Mal von Menschen in 40 Ländern aufgerufen und mit 99 Prozent positiven Bewertungen bedacht.

Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, der die 24 klangvollen Überraschungen kuratiert, sagt: »Musik in der Frauenkirche ist immer ein Gemeinschaftserlebnis. Mit dem Adventskalender gelingt es uns, diese Erfahrung zu den Menschen zu tragen: aus dem barocken Kirchraum hinein in ihr Zuhause. Wie sie sich dort daran erfreuen und dann die Musik an Freunde und Bekannte weitergeben, berichten mir Konzertgäste laufauf, landab.«

DPOK-Jury würdigt Qualität und Teamgeist

Präsentiert wurde das Projekt in Berlin von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert und Sprecherin Grit Jandura, die den Kalender gemeinsam vor einer Fachjury vorstellten. Diese beeindruckte neben der hohen Qualität der gelungene Spagat zwischen kleinstem Produktionsteam und breiter ehrenamtlicher Mitwirkendenschaft.

Denn der »Klingende Adventskalender« wird weitgehend in Eigenregie erstellt. Mit kleinstem Budget entwickelte sich das Format zu einem der erfolgreichsten digitalen Projekte der Stiftung. Zum festen Drehteam gehören noch Haustechniker Mathias Ziegler als Tonmeister und Gunnar Baumann, der stimmungsvolle Architekturbilder beisteuert. Musikalisch getragen wird das Format von rund 100 überwiegend ehrenamtlichen Musiker:innen, die in teils sehr langen Aufnahmeabenden den Klang des Advents präsentieren.


Musik stiftet Gemeinschaft

»In jedem einzelnen Türchen stecken so viel Engagement, Zeit, musikalische Leidenschaft und Liebe zum Detail«, so Grit Jandura, die Kamerafrau, Cutterin, Distributorin sowie Channel & Community Managerin in Personalunion ist. »Dass dieses besondere Projekt der Stiftung Frauenkirche Dresden nun mit Deutschlands bedeutendstem Onlinekommunikationspreis bedacht wurde, freut uns daher riesig — denn er würdigt, dass Musik auch über digitale Wege Menschen verbinden und Nähe entstehen lassen kann.«

Die Geschäftsführung der Stiftung versteht die Auszeichnung insbesondere als Anerkennung der Gemeinschaftsleistung: »Dieser Preis ist eine Würdigung des gemeinsamen Engagements von Ehren- und Hauptamtlichen, von dem unsere Stiftung lebt. Er macht sichtbar, was im Miteinander möglich ist«, erklären Markus Engelhardt und Maria Noth. »Wir danken allen Beteiligten sowie den vielen Menschen, die den Kalender hören, teilen, weiterempfehlen und sogar mit Spenden unterstützen.«


Alle Jahre wieder?

Übrigens: Die Rufe nach einer Fortsetzung des Kalenders bleiben natürlich nicht ungehört. Kantor Matthias Grünert denkt längst über die nächsten 24 klingenden Grüße nach. Mehr wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Kommen Sie gern am 1.12. vorbei unter www.frauenkirche-dresden.de/adventskalender.