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Kugelschreiberkunst von Nadine Wölk

Die Frauenkirche Dresden, ein Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt, ist in der Interpretation von Nadine Wölk weit mehr als bloßes Architekturmotiv. Mit feinem Gespür für Atmosphäre und Detail verwandelt die Künstlerin das ikonische Bauwerk in ein vibrierendes Kunstwerk – ausschließlich mit Kugelschreiber auf Papier.

Nadine Wölk, 1979 in Jena geboren, lebt und arbeitet seit 2001 in Dresden. Nach einer Ausbildung zur staatlich geprüften Kommunikationsgrafikerin in München (1998–2001) studierte sie Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, wo sie 2008 als Meisterschülerin bei Prof. Martin Honert abschloss. Ihre Werke, oft mit Kugelschreiber, Filz- und Lackstiften auf Papier, sind von urbanen Motiven und starken Hell-Dunkel-Kontrasten geprägt. Wölk war in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen deutschlandweit vertreten, u. a. in der Städtischen Galerie Dresden und im Kunstverein Meißen. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet sie als Dozentin, etwa an der TU Dresden und der Jugendkunstschule Dresden, und gibt Workshops für Kinder und Erwachsene.

Wölks Kugelschreiberzeichnungen stehen in der Tradition des Film noir: Starke Hell-Dunkel-Kontraste, atmosphärische Grauzonen und das Flirren des städtischen Lebens prägen ihre Bildsprache. Die Künstlerin verschiebt, verändert und verdichtet Details, sodass das Motiv in jeder Arbeit neu erfahrbar wird. Ihre Kunst ist keine bloße Dokumentation, sondern eine Einladung, den Moment und die Aura des Ortes mit eigenen Augen zu entdecken. Die Frauenkirche wird so zum Sinnbild für das Zusammenspiel von Geschichte, Erinnerung und Gegenwart – festgehalten in der scheinbar einfachen, doch meisterhaft beherrschten Technik des Kugelschreibers.

Was im Alltag als simples Schreibgerät erscheint, erhebt Nadine Wölk zum künstlerischen Ausdrucksmittel: In bis zu drei Schichten trägt sie die blaue Tinte auf, arbeitet sich von den helleren Flächen zu den dunklen, bis das Motiv eine fast malerische Tiefe und Leuchtkraft entfaltet. Die Technik verlangt höchste Präzision und Geduld: Fehler lassen sich nicht korrigieren, jeder Strich muss sitzen. Gerade diese Unwiderruflichkeit verleiht den Arbeiten eine besondere Spannung. Die Blautöne des Kugelschreibers nutzt Wölk, um Licht und Schatten, Himmel und Stein, Vergangenheit und Gegenwart in subtilen Nuancen herauszuarbeiten.

Die Frauenkirche erscheint so nicht als starres Denkmal, sondern als lebendiger Ort – eingebettet in das urbane Dresden, voller Geschichten und Erinnerungen.

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Frauenkirche Dresden: Verkauf i. d. R. zu Zeiten der Offenen Kirche
Besucherdienst: Georg-Treu-Platz 3 | 1. OG, 01067 Dresden | Mo-Fr 10-17 Uhr